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Redaktion

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Christiane Toyka-Seid, Gerd Schneider

Eine Zeitungsredaktion bei der Arbeit. Zeitungen sind ein wichtiger Teil der "Vierten Gewalt". (© picture alliance/ ZB)

Etwas in Ordnung bringen

Wenn Journalisten für eine Zeitung schreiben, dann muss am Ende nochmal geschaut werden, ob auch alles in dem Artikel wirklich passt. Vielleicht haben sich Rechtschreibfehler eingeschlichen, vielleicht muss er ein wenig verlängert oder gekürzt werden. Der Artikel muss eine gute Überschrift bekommen, damit die Leser sofort neugierig werden, und eventuell muss auch noch ein Bild für einen Artikel ausgesucht werden. Dafür ist die Redaktion zuständig. Das Wort kommt vom Lateinischen "redigere" und bedeutet "in Ordnung bringen". Redakteure und Redakteurinnen tragen die Verantwortung dafür, wie ein Artikel oder ein Bildbericht zum Schluss aussieht.

Vielfältige Arbeitsbereiche

Das Gleiche gilt für die Filme im Fernsehen, die von Redakteuren der Fernsehanstalten bestellt, bearbeitet ("geschnitten") und für die Sendung fertig gemacht werden. Auch bei der Arbeit an Büchern sind Redaktionen beteiligt, zum Beispiel wenn sie ein Lexikon zusammenstellen wie das, in dem du gerade liest.

Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2022.

Fussnoten