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Staatenbund

Staatenbund

Christiane Toyka-Seid, Gerd Schneider

(© Stefan Eling)

Ein Zusammenschluss souveräner Staaten

Als Staatenbund wird der Zusammenschluss mehrerer selbstständiger Staaten genannt. In einem solchen Bund behält jeder Staat seine eigene Souveränität. Jeder Staat hat also sein eigenes Staatsoberhaupt, seine eigene Regierung, seine eigene Verwaltung und Polizei. Er kann seine eigenen Gesetze machen und andere Staaten dürfen sich nicht einmischen.

Weshalb schließen sich Staaten zusammen?

Mehrere Staaten können ihre Ziele besser erreichen gemeinsam erreichen als ein einzelner Staat. Zusammen können sie besser für Frieden und Sicherheit ihrer Bürger sorgen und auch andere Ziele wie wirtschaftlichen Wohlstand verfolgen. In der deutschen Geschichte gab es von 1815 bis 1866 den Deutschen Bund. In diesem Staatenbund gab es keine übergeordnete Regierung wie in einem Bundesstaat, sondern jedes Land dieses Bundes war eigenständig.

Quelle: Gerd Schneider / Christiane Toyka-Seid: Das junge Politik-Lexikon von www.hanisauland.de, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2022.

Fussnoten