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heute vor 25 Jahren trat John Kufuor seine 1. Amtszeit als Präsident Ghanas an. Es war die erste demokratische Machtübergabe seit der Unabhängigkeit des Landes 1957.
📖 Geschichte
Die Geschichte des Landes reicht weit zurück. Erste Siedlungen in dem Gebiet gab es bereits vor rund 40.000 Jahren.
Im 15. Jh. entstanden Handelsbeziehungen zu Europäern, vor allem mit Gold. Ab 1505 war Ghana größter Sklavenhandelsplatz Afrikas, Millionen Menschen wurden entführt und nach Amerika verkauft.
1874 wurde das Land als „Goldküste“ von Großbritannien (GB) zur Kolonie erklärt.
🇬🇭 🗳️ Weg zur Demokratie
1957 erlangte Ghana seine Unabhängigkeit von GB, 1960 wurde es zur Republik mit Kwame Nkrumah als 1. Präsidenten. Bis zu seinem Sturz 1966 agierte er zunehmend autoritär.
In der Folgezeit wechselten demokratische und militärische Regierungen. 1981 übernahm Jerry Rawlings gewaltsam die Macht. 1992 und 1996 wurde er per Wahl im Amt bestätigt.
2000 gewann John Kufuor die Präsidentschaftswahl. Rawlings trat ab und ermöglichte eine friedliche Machtübergabe.
📈 Folgen
Der Regierung von Kufuor gelang es, die Wirtschaft des Landes zu stabilisieren. 2004 wurde er wiedergewählt, seine 2. Amtszeit war vom Ausbau internationaler Beziehungen geprägt.
Ghana gilt heute als gefestigte Demokratie und ist die zweitgrößte Volkswirtschaft Westafrikas. Korruption in Verwaltung und Justiz stellt jedoch ein Problem dar.
In den letzten Jahren hatte das Land mit einer hohen Inflationsrate zu kämpfen, das Wirtschaftswachstum unterliegt starken Schwankungen. Ghana besitzt viele Bodenschätze, von denen jedoch nur wenige profitieren.
➡️ Wie geht es jungen Menschen in Ghana? Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3000
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