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im Iran protestieren wieder Tausende Menschen. Warum?
✊ Proteste
Ende Dezember fiel die iranische Währung Rial auf einen Rekordtiefstand. Zunächst begannen Händler/-innen in der Hauptstadt Teheran gegen die wirtschaftliche Situation zu demonstrieren.
Die Proteste weiteten sich schnell aus. Die Demonstrierenden fordern u.a. finanzielle Unterstützung für die Bevölkerung und ein Ende der Korruption und Misswirtschaft.
Das Mullah-Regime reagierte mit Gewalt, setzte u.a. Tränengas und Panzerfahrzeuge ein, blockierte auch teils das Internet. Laut „Human Rights Activists News Agency“ gab es mehr als 30 Tote, Hunderte Verletzte und mehr als 1.200 Festnahmen.
📉💳 Hintergrund
Der Währungsverfall, der die Proteste auslöste, ist nur ein Symptom einer schweren wirtschaftlichen Krise im Land. Viele Menschen können sich das Nötigste nicht mehr leisten.
U.a. die UN und EU haben 2025 Wirtschaftssanktionen gegen den Iran wegen seines Atomprogramms und Menschenrechtsverletzungen wieder eingesetzt bzw. verschärft und hemmen damit wichtige iranische Einnahmequellen.
Die aktuellen Proteste sind die größten seit der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung 2022/23.
🔎 Ausblick
Irans Regierung kündigte an, weiterhin hat gegen Demonstrierende durchzugreifen, stellte zugleich wirtschaftliche Reformen und monatliche Zahlungen für alle Bürger/-innen in Aussicht, um die größte finanzielle Not zu lindern.
Ob die Proteste zu einem Machtwechsel im Iran führen können, ist offen, auch wenn das Mullah-Regime nach den Angriffen durch Israel und die USA 2025 geschwächt ist.
US-Präsident Donald Trump droht, einzugreifen, sollten weitere Demonstrierende getötet werden.
➡️ Mehr zur Lage im Iran: Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3002
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Deine bpb Social Media Redaktion