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laut einem Bericht der Entwicklungsorganisation Oxfam werden Superreiche immer reicher. Mit welchen Auswirkungen?
📈💵 Bericht
Laut dem Oxfam-Bericht hat die Zahl der Milliardärinnen und Milliardäre weltweit zugenommen. Die Daten basieren auf verschiedenen Quellen, u.a. auf der Forbes-Milliardärsliste, die wiederum auf Schätzungen beruht.
Die insg. mehr als 3.000 Superreichen besaßen 2025 gemeinsam 15,75 Billionen Euro. Das sind 16 % mehr als 2024.
In Deutschland (Dtl.) ist die Zahl der Milliardärinnen und Milliardäre 2025 um ein Drittel auf 172 gestiegen – die viertmeisten weltweit.
⚖️✂️ Folgen
Laut Oxfam nutzen Superreiche ihr Vermögen vermehrt, um Einfluss auf Wirtschaft und Politik auszuüben, z.B. durch den Kauf von Medienunternehmen oder die finanzielle Unterstützung von Politikerinnen und Politikern.
Der zunehmende Reichtum verstärke zudem die weltweite Ungleichheit, was laut Oxfam eine Gefahr für die Demokratie sei.
Superreiche seien Oxfam zufolge für mehr als doppelt so viel Treibhausgas-Emissionen verantwortlich als die ärmere Hälfte der Menschheit. Gerade in ärmeren Ländern sind die Auswirkungen des Klimawandels aber besonders deutlich zu spüren.
📋 Maßnahmen gegen Ungleichheit
Als Maßnahmen gegen Ungleichheit wird u.a. über eine höhere Besteuerung von Superreichen sowie eine Reform des Wirtschaftssystems, um Steuervermeidung einzuschränken, diskutiert.
Laut Oxfam kann dies helfen, die Marktmacht besser zu kontrollieren: z.B. indem Wettbewerbsbehörden stärker durchgreifen. So könne das Wirtschaftssystem demokratischer sowie sozial und ökologisch gerechter werden.
Oxfam fordert zudem, die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und Klimapolitik auszubauen, anstatt sie zu kürzen.
➡️ Mehr zur Vermögensverteilung in Dtl.: Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3013
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