❄️Guten Morgen,
heute werden die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo eröffnet. Was hat das mit Politik zu tun?
🏔️ Winterspiele 2026
Das Sportereignis wird vom 6. bis 22.2. an 6 Orten Norditaliens ausgetragen.
Rund 2.900 Athletinnen und Athleten aus über 90 Nationen treten in 16 Sportarten und zahlreichen Disziplinen an.
Erstmals vertreten ist das Skibergsteigen.
🗺️ Politische Spiele
1894 gründete sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) und läutete die Olympischen Spiele der Neuzeit ein. Sie folgten einem Grundgedanken des antiken Vorbilds: friedlicher Wettbewerb der Nationen zur Völkerverständigung.
Der Friedensgedanke wurde auch missbraucht. So nutzten die Nationalsozialisten die Spiele 1936 in Berlin zu Propagandazwecken. 1980 instrumentalisierte die Sowjetunion mit den Spielen in Moskau die olympische Idee zur Inszenierung des Sozialismus.
Wiederholt haben Länder Olympia wegen politischer Konflikte boykottiert. Umgekehrt können Nationen ausgeschlossen werden, wie aktuell Russland und Belarus wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine.
💬 Debatten
Trotz Ausschluss von Nationen dürfen Sportler/-innen betroffener Länder als "neutrale/-r Einzelathlet/-in" ohne Nationalflagge und -hymne teilnehmen – was immer wieder zu Streit führt.
Gegen den vermeintlichen Einsatz von Sicherheitskräften der US-Behörde ICE während der Spiele gab es in Italien Demonstrationen. Inzwischen stellte Italiens Regierung klar, es handele sich um unbewaffnete Ermittler/-innen.
Eine große Rolle spielt auch dieses Mal die Nachhaltigkeit. Die Veranstaltenden griffen auf vorhandene Infrastrukturen zurück, um Geld zu sparen und die Umwelt zu schonen. Vor allem der Neubau einer Bobbahn für 118 Mio. € sorgte jedoch für Kritik.
➡️ Mehr zur Wechselwirkung von Sport und Politik: Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3027
Sportliche Grüße
Deine bpb Social Media Redaktion