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Gestern war der Zero Discrimination Day. Worum geht es dabei?
🎗️ Hintergrund
Der Zero Discrimination Day ist ein internationaler Aktionstag der Vereinten Nationen (UN). Er wird seit 2014 jährlich am 1. März begangen, um zum Einsatz gegen Diskriminierung aufzurufen.
Der Tag geht auf eine Initiative von UNAIDS zurück, ein Programm, das sich für die Rechte von HIV-Betroffenen einsetzt.
Inzwischen soll der Aktionstag auch auf andere Formen von Diskriminierung aufmerksam machen und wird von NGOs, Vereinen und Hochschulen unterstützt.
🔎 Formen der Diskriminierung
Zu den Merkmalen, weswegen Menschen diskriminiert werden, zählen u.a. die Herkunft, das Geschlecht, die Religion, Behinderungen und die sexuelle Identität.
Neben dem Arbeitsplatz oder dem Alltag kann Diskriminierung auch von staatlichen Stellen ausgehen, obwohl das Grundgesetz ihnen untersagt, Menschen aufgrund der erwähnten Merkmale zu benachteiligen.
Laut einer Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes beklagen v.a. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und mit Behinderungen Diskriminierungen z.B. durch Behörden.
🌍 Globales Phänomen
In Deutschland sind Diskriminierungsverbote im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) festgehalten, u.a. für gleichberechtigten Zugang zu Arbeit, Bildung und öffentlichen Gütern wie z. B. Wohnraum.
Internationale Beispiele: In Kanada regelt der Human Rights Act das Verbot von Benachteiligungen aufgrund der Herkunft, der Religion, des Alters oder des Geschlechts. Das zentrale britische Antidiskriminierungsgesetz ist der Equality Act 2010.
Die meisten gemeldeten Diskriminierungsfälle (38 %) lassen sich laut der UNESCO weltweit auf Rassismus zurückzuführen.
➡️ Eine persönliche Schilderung findest du hier: Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3046
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Deine bpb Social Media Redaktion