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seit dem 1.1.2026 ist E-Sport in Deutschland gemeinnützig. Was heißt das?
🕹️ Hintergrund
E-Sport bezeichnet den Wettbewerb in Computer- und Videospielen – auf Plattformen wie PC, Konsole oder Smartphone.
Im Gemeinnützigkeitsrecht gilt er gemäß Steueränderungsgesetz nun als Sport. Gemeinnützig sind Tätigkeiten, die der Allgemeinheit dienen und nicht nur dem Wohle Einzelner.
E-Sport-Vereine genießen nun steuerliche Vorteile und können von staatlichen Fördermitteln profitieren. Voraussetzung ist, dass sie keine finanziellen Gewinne anstreben.
🏆 E-Sports in Dtl.
Der Dachverband eSport-Bund Deutschland e.V. (ESBD) vertritt 140 Vereine und Organisationen im Breiten- und Leistungssport. Ziel ist u.a. eine stärkere gesellschaftliche Anerkennung des E-Sports.
E-Sport-Vereine machen unter den 86.378 Sportvereinen insgesamt nur etwa 2 % aus, obwohl in Dtl. schätzungsweise 3 Mio. Menschen E-Sport betreiben.
Zu den unter E-Sportlern beliebtesten Spielen zählen strategische Teamspiele wie League of Legends oder Dota 2, Shooter wie Counter-Strike oder Simulationen wie FIFA.
📈 Kontroverse und Wirtschaft
In Dtl. gibt es seit Jahren eine Debatte darum, ob E-Sport als Sport gelten sollte. In Südkorea, den USA oder auch Frankreich hingegen boomt der E-Sport und wird stark gefördert.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) steht dem E-Sport bisher skeptisch gegenüber. Dabei geht es um Definitionsfragen wie dem körperlichen Aspekt des Sports und um die Verteilung von Fördermitteln.
2024 setzte der deutsche E-Sport-Markt 160 Mio. € um. Rund die Hälfte stammte aus dem Sponsoring-Bereich. Der Rest entfiel auf Medienrechte, Werbeeinnahmen und Ticketverkäufe.
➡️ Wie lebt es sich als Profi-Gamer: Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3070
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