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Quiz zur Geschichte der Raumfahrt | Deine tägliche Dosis Politik | bpb.de

Der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin im Raumanzug kurz vor seinem Start am 12. April 1961 zum ersten bemannten Weltraumflug.

Am 12. April 1961 umrundete der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin als erster Mensch der Welt in einer Raumkapsel die Erde. Fast genau 65 Jahre später umkreisten mit der Artemis-2-Mission erstmals Menschen den Mond. Was weißt du über die Geschichte und die Herausforderungen der Raumfahrt?

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Was sagte Neil Armstrong, als er den Mond betrat?

Erläuterung

„That’s one small step for [a] man, one giant leap for mankind“, sagte Neil Armstrong, nachdem er im Juli 1969 als erster Mensch den Mond betreten hatte. Nach dem Raumflug des sowjetischen Kosmonauten Juri Gagarin 1961 hatte der damalige US‑Präsident John F. Kennedy angekündigt, die USA würden bis zum Ende der Dekade einen Menschen auf den Mond und wieder zurück bringen. Mit Apollo 11 wurde dieses Ziel erreicht. Rund 600 Millionen Menschen weltweit verfolgten die Mondlandung live im Fernsehen, weitere Hunderte Millionen im Radio.
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Was enthalten die „Golden Records“ der Voyager-Sonden von 1977?

Erläuterung

Die „Golden Records" sind zwei vergoldete Datenplatten, die 1977 an Bord der Raumsonden Voyager 1 und 2 ins Weltall geschickt wurden – inklusive einer Bedienungsanleitung in Bildern und einer Abspielnadel. Als eine Art kulturelle Zeitkapsel sollen sie möglichen außerirdischen Zivilisationen einen Eindruck vom Leben auf der Erde vermitteln. Ihr Inhalt umfasst 115 Fotos vom Leben auf der Erde sowie eine Auswahl an Naturgeräuschen wie Meeresrauschen, Wind, Donner, Vogel- und Walgesänge. Ergänzt wird dies durch Musikstücke aus verschiedenen Kulturen und Epochen, gesprochene Grüße in 55 Sprachen und schriftliche Botschaften des damaligen US-Präsidenten Jimmy Carter und ehemaligen UN-Generalsekretärs Kurt Waldheim. Mittlerweile sind die Sonden in den interstellaren Raum vorgedrungen. Bis heute senden sie Signale an die Erde.
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Wem gehört der Weltraum?

Erläuterung

Die Frage nach dem Eigentum im All beantwortet der Weltraumvertrag (WRV) von 1967 eindeutig: Der Weltraum gehört niemandem. Grundlage ist das in Artikel II verankerte Verbot nationaler Aneignung, das jegliche staatliche Souveränitätsansprüche auf Himmelskörper ausschließt. Die weitgehende Erforschungs- und Nutzungsfreiheit für alle Staaten ist an die Regel geknüpft, dass der Weltraum nur friedlich genutzt werden darf. Massenvernichtungswaffen sind verboten und Staaten haften für Schäden sowie für Aktivitäten privater Akteure. Gleichzeitig zeigt die Realität Grenzen und Lücken des Vertrags: Hunderte militärische Satelliten umlaufen derzeit die Erde. Sie sind in der Lage, nationale Infrastrukturen lahmzulegen oder zu zerstören.
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Wie heißt der Satellit, der seit 1998 von fünf Raumfahrtagenturen betrieben wird?

Erläuterung

Die Internationale Raumstation (ISS) wird seit 1998 gemeinsam von 16 Staaten und den 5 Raumfahrtagenturen NASA (USA), Roskosmos (Russland), ESA (Europa), JAXA (Japan) und CSA (Kanada) betrieben. Sie gilt als das bislang größte internationale Kooperationsprojekt im Weltraum. Als „fliegendes Labor“ ermöglicht die ISS wissenschaftliche Experimente unter Schwerelosigkeit und dient zugleich als Plattform für die Erforschung des Weltraums. Die Zusammenarbeit erfordert ein hohes Maß an Diplomatie. Wie es für die ISS weitergehen wird, ist noch unklar. Russland will die ISS nur bis 2030 weiterbetreiben und dann einen kontrollierten Absturz einleiten, die NASA hingegen bis 2032.
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Wie viele Länder sind aktuell in der Lage, Satelliten ins All zu schießen?

Erläuterung

Aktuell sind weltweit 10 Staaten (USA, Russland, China, Japan, Indien, Israel, Iran, Nordkorea, Südkorea, Neuseeland) sowie die European Space Agency (ESA) als supranationale Organisation in der Lage, Satelliten mit eigenen Trägerraketen in den Orbit zu befördern. Zwar sind über 80 Staaten in der Raumfahrt aktiv, doch nur wenige besitzen eigenständige Startkapazitäten. Dieses Ungleichgewicht wird als „Space Gap“ bezeichnet. Auffällig ist, dass sich die Staaten mit eigener Startkapazität weitgehend mit militärisch starken Mächten und Nuklearstaaten überschneiden.
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Wem gehören die meisten Satelliten im All?

Erläuterung

Das US-amerikanische Unternehmen SpaceX ist mit Abstand der größte Satellitenbetreiber weltweit. Insgesamt wurden mehr als 10.000 Starlink-Satelliten in die Erdumlaufbahn gebracht – das entspricht etwa zwei Dritteln aller Satelliten im All –, aktiv sind jedoch aktuell rund 9.000. Raumfahrt ist heutzutage nicht mehr nur staatlich organisiert, sondern zunehmend privatwirtschaftlich geprägt. Dadurch gewinnen einzelne Unternehmen erheblichen geopolitischen Einfluss. Im Ukrainekrieg etwa spielt Starlink eine zentrale Rolle für die militärische und zivile Kommunikation.
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Wo werden ausgediente Satelliten dauerhaft geparkt?

Erläuterung

Eine "Friedhofsbahn" ist eine etwas höher gelegene Umlaufbahn, in die sehr große – in mehr als 35.000 Kilometer Höhe fliegende – ausgediente Satelliten am Ende ihrer Lebensdauer gesteuert werden. Dort werden sie dauerhaft „geparkt“, um aktive Satelliten nicht zu gefährden. Die rasant wachsende Satellitendichte erhöht das Kollisionsrisiko im Orbit und beeinträchtigt astronomische Beobachtungen. Zudem können verglühende Satelliten die Atmosphäre zusätzlich belasten. Neben der Friedhofsbahn gibt es weitere Entsorgungsmöglichkeiten: Satelliten in niedrigen Umlaufbahnen werden gezielt in die Erdatmosphäre gelenkt, um dort zu verglühen. Zusätzlich arbeiten Raumfahrtagenturen wie die ESA an Aufräumprojekten wie „ClearSpace‑1“, bei denen Weltraummüll eingefangen und anschließend kontrolliert entsorgt werden soll.

Wie kann der Weltraumschrott entsorgt werden? Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3080
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Wie stark wird die Raumfahrtindustrie laut aktuellen Prognosen wachsen?

Erläuterung

Aktuellen Prognosen zufolge wird die Raumfahrtbranche in den kommenden Jahren jährlich um mehr als 9 Prozent wachsen. Treiber ist vor allem die steigende Bedeutung der Satellitentechnik – etwa für Navigation, Kommunikation, Wetter‑ und Klimabeobachtung, Katastrophenwarnungen oder Internetverbindungen in Kriegs- und Krisengebieten. Zugleich ist Raumfahrt durch technischen Fortschritt deutlich günstiger geworden. Kleinere Satelliten und private Anbieter ermöglichen es heute auch Start-ups und mittelständischen Unternehmen, im All aktiv zu werden. Dadurch entstehen laufend neue Anwendungen und Märkte. Zudem bauen viele Staaten ihre Raumfahrtfähigkeiten gezielt aus, um sicherheitspolitisch unabhängiger zu werden.
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Was dürfen Astronautinnen und Astronauten 2026 erstmals mit ins All nehmen?

Erläuterung

Seit 2026 dürfen Astronautinnen und Astronauten erstmals Smartphones mit ins All nehmen. Den Anfang machten die Besatzungen der Crew-12 Mission zur Internationalen Raumstation ISS sowie der Artemis-2-Mission zum Mond. Zuvor waren private Smartphones aus Sicherheitsgründen in der Regel nicht gestattet. Auf der Internationalen Raumstation (ISS) nutzen Astronautinnen und Astronauten bereits seit Jahren moderne Kommunikationstechnologien, um mit ihren Familien in Kontakt zu bleiben. Über Satellitenverbindungen stehen ihnen E-Mails, Videoanrufe und soziale Medien zur Verfügung.
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Zu welchem Song veröffentlichte der Astronaut Chris Hadfield 2013 das erste Musikvideo, das komplett im All aufgenommen wurde?

Erläuterung

Der kanadische Astronaut Chris Hadfield nahm 2013 auf der Internationalen Raumstation (ISS) ein Video seiner Interpretation von David Bowies „Space Oddity“ auf: Es ist das erste vollständig im All produzierte Musikvideo. Es wurde weltweit millionenfach gesehen und zeigt, wie Wissenschaft, Kultur und digitale Medien im 21. Jahrhundert zusammenkommen.

Hier kannst du es sehen: Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3081
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Was sagte Neil Armstrong, als er den Mond betrat?

Erläuterung
„That’s one small step for [a] man, one giant leap for mankind“, sagte Neil Armstrong, nachdem er im Juli 1969 als erster Mensch den Mond betreten hatte. Nach dem Raumflug des sowjetischen Kosmonauten Juri Gagarin 1961 hatte der damalige US‑Präsident John F. Kennedy angekündigt, die USA würden bis zum Ende der Dekade einen Menschen auf den Mond und wieder zurück bringen. Mit Apollo 11 wurde dieses Ziel erreicht. Rund 600 Millionen Menschen weltweit verfolgten die Mondlandung live im Fernsehen, weitere Hunderte Millionen im Radio.

Was enthalten die „Golden Records“ der Voyager-Sonden von 1977?

Erläuterung
Die „Golden Records" sind zwei vergoldete Datenplatten, die 1977 an Bord der Raumsonden Voyager 1 und 2 ins Weltall geschickt wurden – inklusive einer Bedienungsanleitung in Bildern und einer Abspielnadel. Als eine Art kulturelle Zeitkapsel sollen sie möglichen außerirdischen Zivilisationen einen Eindruck vom Leben auf der Erde vermitteln. Ihr Inhalt umfasst 115 Fotos vom Leben auf der Erde sowie eine Auswahl an Naturgeräuschen wie Meeresrauschen, Wind, Donner, Vogel- und Walgesänge. Ergänzt wird dies durch Musikstücke aus verschiedenen Kulturen und Epochen, gesprochene Grüße in 55 Sprachen und schriftliche Botschaften des damaligen US-Präsidenten Jimmy Carter und ehemaligen UN-Generalsekretärs Kurt Waldheim. Mittlerweile sind die Sonden in den interstellaren Raum vorgedrungen. Bis heute senden sie Signale an die Erde.

Wem gehört der Weltraum?

Erläuterung
Die Frage nach dem Eigentum im All beantwortet der Weltraumvertrag (WRV) von 1967 eindeutig: Der Weltraum gehört niemandem. Grundlage ist das in Artikel II verankerte Verbot nationaler Aneignung, das jegliche staatliche Souveränitätsansprüche auf Himmelskörper ausschließt. Die weitgehende Erforschungs- und Nutzungsfreiheit für alle Staaten ist an die Regel geknüpft, dass der Weltraum nur friedlich genutzt werden darf. Massenvernichtungswaffen sind verboten und Staaten haften für Schäden sowie für Aktivitäten privater Akteure. Gleichzeitig zeigt die Realität Grenzen und Lücken des Vertrags: Hunderte militärische Satelliten umlaufen derzeit die Erde. Sie sind in der Lage, nationale Infrastrukturen lahmzulegen oder zu zerstören.

Wie heißt der Satellit, der seit 1998 von fünf Raumfahrtagenturen betrieben wird?

Erläuterung
Die Internationale Raumstation (ISS) wird seit 1998 gemeinsam von 16 Staaten und den 5 Raumfahrtagenturen NASA (USA), Roskosmos (Russland), ESA (Europa), JAXA (Japan) und CSA (Kanada) betrieben. Sie gilt als das bislang größte internationale Kooperationsprojekt im Weltraum. Als „fliegendes Labor“ ermöglicht die ISS wissenschaftliche Experimente unter Schwerelosigkeit und dient zugleich als Plattform für die Erforschung des Weltraums. Die Zusammenarbeit erfordert ein hohes Maß an Diplomatie. Wie es für die ISS weitergehen wird, ist noch unklar. Russland will die ISS nur bis 2030 weiterbetreiben und dann einen kontrollierten Absturz einleiten, die NASA hingegen bis 2032.

Wie viele Länder sind aktuell in der Lage, Satelliten ins All zu schießen?

Erläuterung
Aktuell sind weltweit 10 Staaten (USA, Russland, China, Japan, Indien, Israel, Iran, Nordkorea, Südkorea, Neuseeland) sowie die European Space Agency (ESA) als supranationale Organisation in der Lage, Satelliten mit eigenen Trägerraketen in den Orbit zu befördern. Zwar sind über 80 Staaten in der Raumfahrt aktiv, doch nur wenige besitzen eigenständige Startkapazitäten. Dieses Ungleichgewicht wird als „Space Gap“ bezeichnet. Auffällig ist, dass sich die Staaten mit eigener Startkapazität weitgehend mit militärisch starken Mächten und Nuklearstaaten überschneiden.

Wem gehören die meisten Satelliten im All?

Erläuterung
Das US-amerikanische Unternehmen SpaceX ist mit Abstand der größte Satellitenbetreiber weltweit. Insgesamt wurden mehr als 10.000 Starlink-Satelliten in die Erdumlaufbahn gebracht – das entspricht etwa zwei Dritteln aller Satelliten im All –, aktiv sind jedoch aktuell rund 9.000. Raumfahrt ist heutzutage nicht mehr nur staatlich organisiert, sondern zunehmend privatwirtschaftlich geprägt. Dadurch gewinnen einzelne Unternehmen erheblichen geopolitischen Einfluss. Im Ukrainekrieg etwa spielt Starlink eine zentrale Rolle für die militärische und zivile Kommunikation.

Wo werden ausgediente Satelliten dauerhaft geparkt?

Erläuterung
Eine "Friedhofsbahn" ist eine etwas höher gelegene Umlaufbahn, in die sehr große – in mehr als 35.000 Kilometer Höhe fliegende – ausgediente Satelliten am Ende ihrer Lebensdauer gesteuert werden. Dort werden sie dauerhaft „geparkt“, um aktive Satelliten nicht zu gefährden. Die rasant wachsende Satellitendichte erhöht das Kollisionsrisiko im Orbit und beeinträchtigt astronomische Beobachtungen. Zudem können verglühende Satelliten die Atmosphäre zusätzlich belasten. Neben der Friedhofsbahn gibt es weitere Entsorgungsmöglichkeiten: Satelliten in niedrigen Umlaufbahnen werden gezielt in die Erdatmosphäre gelenkt, um dort zu verglühen. Zusätzlich arbeiten Raumfahrtagenturen wie die ESA an Aufräumprojekten wie „ClearSpace‑1“, bei denen Weltraummüll eingefangen und anschließend kontrolliert entsorgt werden soll.

Wie kann der Weltraumschrott entsorgt werden? Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3080

Wie stark wird die Raumfahrtindustrie laut aktuellen Prognosen wachsen?

Erläuterung
Aktuellen Prognosen zufolge wird die Raumfahrtbranche in den kommenden Jahren jährlich um mehr als 9 Prozent wachsen. Treiber ist vor allem die steigende Bedeutung der Satellitentechnik – etwa für Navigation, Kommunikation, Wetter‑ und Klimabeobachtung, Katastrophenwarnungen oder Internetverbindungen in Kriegs- und Krisengebieten. Zugleich ist Raumfahrt durch technischen Fortschritt deutlich günstiger geworden. Kleinere Satelliten und private Anbieter ermöglichen es heute auch Start-ups und mittelständischen Unternehmen, im All aktiv zu werden. Dadurch entstehen laufend neue Anwendungen und Märkte. Zudem bauen viele Staaten ihre Raumfahrtfähigkeiten gezielt aus, um sicherheitspolitisch unabhängiger zu werden.

Was dürfen Astronautinnen und Astronauten 2026 erstmals mit ins All nehmen?

Erläuterung
Seit 2026 dürfen Astronautinnen und Astronauten erstmals Smartphones mit ins All nehmen. Den Anfang machten die Besatzungen der Crew-12 Mission zur Internationalen Raumstation ISS sowie der Artemis-2-Mission zum Mond. Zuvor waren private Smartphones aus Sicherheitsgründen in der Regel nicht gestattet. Auf der Internationalen Raumstation (ISS) nutzen Astronautinnen und Astronauten bereits seit Jahren moderne Kommunikationstechnologien, um mit ihren Familien in Kontakt zu bleiben. Über Satellitenverbindungen stehen ihnen E-Mails, Videoanrufe und soziale Medien zur Verfügung.

Zu welchem Song veröffentlichte der Astronaut Chris Hadfield 2013 das erste Musikvideo, das komplett im All aufgenommen wurde?

Erläuterung
Der kanadische Astronaut Chris Hadfield nahm 2013 auf der Internationalen Raumstation (ISS) ein Video seiner Interpretation von David Bowies „Space Oddity“ auf: Es ist das erste vollständig im All produzierte Musikvideo. Es wurde weltweit millionenfach gesehen und zeigt, wie Wissenschaft, Kultur und digitale Medien im 21. Jahrhundert zusammenkommen.

Hier kannst du es sehen: Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3081