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Dossierbild: Planspiele

Planspiel-Datenbank


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16  Simulation / Simulationskonferenz

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)

Bundespolitik, Internationale Politik, MUN – Model United Nations, Europa, Recht / Rechtssprechung, Politik abstrakt

Fall 1: Frau Jung versus Deutschland Der Fall wurde vor dem EGMR verhandelt und medial in Deutschland unter dem Titel „whistleblower-Prozess“ bekannt. Für die Fallsimulation wurden die Namen geändert. Im Kern geht es darum, ob Frau Jung in ihrer Meinungsäußerungsfreiheit und ihrem Recht auf ein faires Verfahren beschränkt wurde. Inhaltliche Stichpunkte, die bei diesem Fall mitlaufen und diskutiert werden sind: menschliche Würde in der Altenpflege und anderen Institutionen, Persönlichkeitsrechte, Loyalitätspflicht und Meinungsäußerungsfreiheit in Institutionen, Organisationen und Unternehmen, Gesundheitswesen, Altenpflege, gesellschaftliche Bedeutung der Thematik etc. Frau Jung arbeitete in Berlin in der Altenpflege. In Absprache mit einigen Kolleg_innen machte Frau Jung die Leitung der Altenpflegeeinrichtung wiederholt auf Mängel in der Pflege aufmerksam. Sie betonte dabei, dass durch die Rahmenbedingungen eine angemessene und würdige Pflege nicht möglich sei und dass sie, ihre Kolleg_innen und die Einrichtung sich mit der Weise in der sie die Arbeit machten, rechtlich strafbar machen könnten. Im Verlaufe der Auseinandersetzung wurde der Frau fristgerecht gekündigt. Nachdem der Geschäftsleitung zur Kenntnis kam, dass Frau Jung auch Strafanzeige gegen die Einrichtung gestellt hatte und mit ihrer Kritik in die Öffentlichkeit gegangen war, wurde sie dann fristlos gekündigt. Die Frau klagte gegen ihre Kündigung und bekam in erster Instanz recht. Die Pflegeeinrichtung legte dagegen Berufung ein. In den weiteren Instanzen bekam die Frau nicht mehr Recht, sondern der Arbeitgeber. Die Kündigung wurde als rechtens erklärt. Nachdem alle rechtlichen Instanzen in Deutschland ausgeschöpft waren, reichte Frau Jung mit ihrem Fall Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein. Die Beschwerde wurde auf der Verletzung von zwei Artikeln begründet, Artikel 10 EMRK (Recht auf Meinungsäußerungsfreiheit) und Artikel 6 Abs.1 EMRK (Recht auf ein faires Verfahren). Die Beschwerde wurde geprüft und einstimmig als zulässig erklärt. Somit wurde die Beschwerde angenommen. Fall 2: FAIR-Deutschland e.V. versus Deutschland Der Fall wurde vor dem EGMR verhandelt und hatte medial in Deutschland bereits starke Aufmerksamkeit erregt. Es geht dabei um den Vergleich des Leids von Tieren mit dem von KZ-Häftlingen. Für die Fallsimulation wurden die Namen geändert. Im Kern geht es darum, ob FAIR-Deutschland e.V. in seiner Meinungsäußerungs-freiheit und seinem Recht auf ein faires Verfahren beschränkt wurde. Inhaltliche Stichpunkte, die bei diesem Fall mitlaufen und diskutiert werden sind: Menschenwürde, Nationalsozialismus, Persönlichkeitsrechte, Tierschutz, Holocaustvergleiche, For Animals in Responsibility (FAIR) ist eine weltweit arbeitende Tierschutz-organisation, die sich für die Rechte von Tieren und die Vermeidung von Leid bei Tieren einsetzt. Die Vertretung von FAIR-Deutschland plante 2004 eine Werbekampagne unter dem Titel „Der Holocaust auf dem Teller“. Ähnliche Werbekampagnen wurden auch in anderen Ländern, u.a. in den USA bereits durchgeführt. Dabei sollten in Schautafeln, Bildern und Filmsequenzen jeweils Abbildungen von leidenden und gequälten Tieren in der Massentierhaltung neben Abbildungen von Konzentrationslagern und lebenden oder toten Häftlingen von Konzentrationslagern gezeigt werden. Gegen diese Form der Darstellung wandten sich der Präsident und die Vizepräsidenten des Zentralrates der Juden an das Landgericht Berlin. Dem Antrag die Kampagne per einstweiliger Verfügung zu stoppen wurde am 18.3.2004 stattgegeben, da die Kläger Opfer der Judenverfolgung seien und die Meinungsäußerungsfreiheit nach Art. 5 Abs. 1 GG hier zurücktreten müsse, insbesondere aufgrund der Darstellung, die das Schicksal und Leid der Menschen und Tiere auf eine Stufe stelle. Die Berufung gegen das Urteil blieb erfolglos, so dass die Vertreter_innen von FAIR-Deutschland das Bundesverfassungsgericht anriefen, welches die Beschwerde mit Beschluss vom 20.2.2009 ablehnte bzw. nicht zur Entscheidung annahm. Nachdem alle rechtlichen Instanzen in Deutschland ausgeschöpft waren, reichte die Vertreter/innen von FAIR-Deutschland mit ihrem Fall Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein. Die Beschwerde wurde auf der Verletzung von drei Artikeln begründet, Artikel 10 EMRK (Recht auf Meinungsäußerungsfreiheit), Artikel 6 Abs.1 EMRK (Recht auf ein faires Verfahren) und Artikel 14 (Diskriminierungsverbot). Die Beschwerde wurde geprüft und einstimmig als zulässig erklärt. Somit wurde die Beschwerde angenommen.

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17  Planspiel

Reinstadt hat andere Sorgen

Kommunalpolitik, Extremismus / Nationalsozialismus, Gesellschaft / Soziales, Recht / Rechtssprechung

In Reinstadt sind die Probleme groß. Immer mehr Geschäfte müssen schließen, Arbeitslosenquote und Kriminalitätsrate steigen und jetzt auch noch die Proteste gegen die Aufstellung des Holocaust- Denkmals. Finden die örtlichen Politiker gemeinsame Lösungen oder verhärten sich die Fronten? Greifen die Reinstädter EinwohnerInnen selbst in die Entscheidungsfindung ein? Das wird sich im Rahmen einer eilends vom Bürgermeister einberufenen Versammlung zeigen.

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18  Online-Planspiel

Europaparlament 2.0 – Datenschutz (online)

Europa, Gesellschaft / Soziales, Recht / Rechtssprechung

Der Datenschutz steht vor neuen Herausforderungen. Gegenwärtig bildet die Datenschutzrichtlinie von 1995 die gültige gesetzliche Grundlage, doch seitdem haben sich die Bedingungen, vor allem durch die Verbreitung des Internets, rigoros verändert (Soziale Netzwerke, Internetversandhandel usw.) Heute benutzt fast jeder das Internet für Einkäufe, Bankgeschäfte, als Informationsquelle oder um mit anderen Menschen Kontakt zu halten. Dabei werden ständig Daten gespeichert und verarbeitet, wovon der der Nutzer oft nichts merkt. Die EU-Kommission hat deshalb einen Vorschlag für eine Datenschutz-Grundverordnung vorgelegt. Durch die neue Verordnung sollen Internetnutzer mehr Kontrolle über die gespeicherten Daten bekommen. Außerdem sollen Unternehmen für Datenpannen und Datenmissbrauch zur Verantwortung gezogen werden. Welche Regelung schützt die Nutzer optimal? Welche Datenschutzmaßnahmen sind technisch möglich und sinnvoll? Und wie stark sollen die Internetfirmen belastet und kontrolliert werden? Die Teilnehmenden übernehmen die Rolle von Abgeordneten des Europäischen Parlaments und beraten über diese Fragen.

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19  Online-Planspiel

Auf dem Weg zu einer gemeinsamen EU-Asylpolitik

Europa, Fremdenfeindlichkeit / Migration, Gesellschaft / Soziales, Recht / Rechtssprechung

Das Spiel behandelt Kernthemen der Asylpolitik auf europäischer Ebene. Die Kommission schlägt eine Verordnung vor: Die innereuropäische Lasten- und Kostenteilung, das Dublin-II-Abkommen und die Zusammenarbeit mit den nordafrikanischen Mittelmeeranrainern sind neu zu regeln. Parlament und Ministerrat beraten im Rahmen des ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens (OGV) über die Verordnung. Die Teilnehmenden erhalten vertieften Einblick in die Asyl- und Flüchtlingsproblematik. Sie erleben die divergierenden Interessen der relevanten politischen Akteure, die eine Einigung schwierig machen. Außerdem wird Wissen über die EU-Institutionen und -Verfahren vermittelt.

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20  Planspiel

Gesetzgebung in der Bundesrepublik

Bundespolitik, Fremdenfeindlichkeit / Migration, Gesellschaft / Soziales, Recht / Rechtssprechung, Wirtschaft / Wirtschaftspolitik

Simulation des BRD-Gesetzgebungsprozesses am Beispiel des Themas Migranten auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Aufteilung der Teilnehmer in sechs Gruppen: Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat, Bundespräsident, Interessenvertreter und Presse

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21  Planspiel

Die Türkei - der überflüssige oder überfällige Beitrittskandidat?

Internationale Politik, Europa, Gesellschaft / Soziales, Recht / Rechtssprechung, Wirtschaft / Wirtschaftspolitik

Simulation des EU-Erweiterungsprozesses am Beispiel der Türkei. Aufteilung der Teilnehmer in Gruppen: Europäische Kommission, Rat für Allgemeine Angelegenheiten der EU, Türkisches Parlament, Globale Akteure der Zivilgesellschaft und Presse.

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22  Planspiel

Krisenmanagemant in Europa am Beispiel Griechenlands

Internationale Politik, Europa, Gesellschaft / Soziales, Recht / Rechtssprechung, Wirtschaft / Wirtschaftspolitik

Gegenstand des Planspiels ist die Funktionsweise der Europäischen Union am Beispiel der Wirtschafts- und Finanzkrise mit besonderem Fokus auf Griechenland. Aufteilung der Teilnehmer in fünf Gruppen: Troika, Eurogruppe, Vertreter Griechenlands, Interessenvertreter und Presse.

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23  Planspiel

Wasser - eine knappe und wertvolle Ressource

Internationale Politik, Entwicklungspolitik, Gesellschaft / Soziales, Ökologie / Nachhaltigkeit, Recht / Rechtssprechung, Wirtschaft / Wirtschaftspolitik, Politik abstrakt

Simulation eines globalen Verhandlungsprozesses zwischen verschiedenen Ländergruppen am Beispiel der Ressource Wasser. Aufteilung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf sechs Gruppen: Entwicklungs-, Schwellen- und Industrieländer, Experten, Interessenvertreter und Presse.

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24  Planspiel

Gesetzgebung in der Europäischen Union

Europa, Gesellschaft / Soziales, Ökologie / Nachhaltigkeit, Recht / Rechtssprechung

Simulation des EU-Gesetzgebungsprozesses anhand eines der folgenden Themen: „Biokraftstoffe – Hilfe fürs Klima oder Scheinlösung?“, „Europas Energiepolitik – Zwischen (Un)Sicherheit und (Un)Abhängigkeit!“, „Daten- und Urheberrecht im Internetzeitalter – Europas Kampf gegen Datenkraken und Netzpiraten!“, „Ausbildung in Europa – für gute Bildung und Arbeitsplätze!“ Aufteilung der Teilnehmer in fünf Gruppen: Europäische Kommission, Europäisches Parlament, Ministerrat, Interessenvertreter und Presse.

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25  Planspiel

Tandera

Internationale Politik, Recht / Rechtssprechung, Politik abstrakt

Im Fokus steht Sezessionskonflikt auf der fiktiven Insel Darun, auf der zwei Staaten beheimatet sind: Aponia und Betunia. Spannungen gibt es in der Region Tandera, einem Teil von Aponia, in der mehrheitlich Betunier leben. Seit geraumer Zeit strebt die Region Tandera nach Unabhängigkeit, seit Kurzem aber spitzt sich der Konflikt zu und es kommt gewalttätigen Anschlägen und die Situation droht zu eskalieren. Während einer internationalen Friedenskonferenz diskutieren verschiedene Akteure Fragen der territorialen Integrität im Gegensatz zu dem Recht auf Selbstbestimmung, ökonomische Interessen, Sicherheitaspekte, Flüchtlinge und interne Vertriebene, sowie Minderheitenrechte.

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26  Planspiel

Auf der Flucht. Ein Planspiel vom Fliehen und Ankommen

Bundespolitik, Internationale Politik, Europa, Fremdenfeindlichkeit / Migration, Recht / Rechtssprechung

Das Seminar gliedert sich in zwei Einheiten, die Durchführung des Planspiels und eine anschließende Aufarbeitung. Im interaktiven Planspiel durchleben die Teilnehmer/innen zunächst in verschiedenen Rollen einzelne Situationen mit denen sich Menschen auf der Flucht und nach der Ankunft konfrontiert sehen. Auf Grundlage des Erlebten erfolgt im Anschluss an das Planspiel eine differenzierte, emotionale und juristische Reflexion. Dies soll zum einen nachhaltig für die besondere Situation in der sich Menschen auf der Flucht, während des Asylverfahrens und danach befinden, sensibilisieren. Zum anderen werden die Seminarteilnehmer/innen zum einem verständnisvollen Umgang mit Themen wie der medialen und politischen Darstellung von Flucht und Asyl befähigt.

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27  Simulation / Simulationskonferenz

„Asyl in Balinea“

Bundespolitik, Fremdenfeindlichkeit / Migration, Gesellschaft / Soziales, Recht / Rechtssprechung

"Asyl in Balinea" ist eine eintägige Simulation zum Thema Flucht und Asyl, welche zur Entwicklung des informellen Lernens und der Erfahrbarkeit politischen Alltags beiträgt. Die Rahmengeschichte beschreibt eine Unwetterkatastrophe, die alle Länder an der Nord- und Ostseeküste von Europa traf und aufgrund der damit verbundenen Auswirkungen von Wohnungsverlust, bürgerkriegsartigen Zuständen und Hunger die Menschen zur Flucht nach Balinea getrieben hat. Balinea - als reich und sicher geltend - ist einer der wichtigsten Mitgliedstaaten der Nordafrikanischen Union. Die Rahmenbedingungen in Balinea sind an die Deutschlands und die der Nordafrikanischen Union an die der Europäischen Union angelehnt. Die Simulation umfasst als "Asyl" und "politischer Ausschuss" als Haupthandlungsstränge. Im Strang "Asyl" geht es darum, das Asylverfahren zu durchlaufen. Hierbei schlüpfen die Teilnehmenden in die Rollen von Geflüchteten, Mitarbeitenden des Grenzschutzes, von Hilfsorganisationen und zuständigen Behörden. Der Handlungsstrang "politischer Ausschuss" umfasst die Aufgabe ein neues Asylgesetz für einen Bürger*innenentscheid vorzubereiten und zielt darauf ab, das Asylrecht kennenzulernen und kritisch zu hinterfragen. Hierbei schlüpfen die Teilnehmenden in die Rollen unterschiedlicher Parteivertretenden. Als verbindendes Glied fungiert die Presse durch Herausgabe zweier Zeitungen, verschiedene Institutionen und die Vergabe von Schicksalen.

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28  Planspiel

Unionslabor - Kostenloses Onlineplanspiel zum Thema EU

Europa, Gesellschaft / Soziales, Ökologie / Nachhaltigkeit, Recht / Rechtssprechung, Wirtschaft / Wirtschaftspolitik, Politik abstrakt

Europäische Politik ausprobieren, erleben, verstehen: Im Unionslabor machst du gemeinsam mit deinen Freunden europäische Politik. In welchem Europa wollt Ihr leben? Ihr lernt, Konflikte auszutragen und Kompromisse einzugehen. So bildet Ihr Euch ein eigenes Urteil über die Europäische Union.

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29  Planspiel

MENSCH.MACHT.KLIMA

Internationale Politik, Entwicklungspolitik, Gesellschaft / Soziales, Ökologie / Nachhaltigkeit, Recht / Rechtssprechung, Wirtschaft / Wirtschaftspolitik, Politik abstrakt

Das Planspiel „Mensch.Macht.Klima“ beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen Maßnahmen zum Klimaschutz und der Verletzung von Menschenrechten. Nicht selten kommt es bei Projekten, die dem Klimaschutz dienen, zu massiven Menschenrechtsverletzungen. Die Achtung der Menschenrechte stellt bisher keine Bedingung für die Anerkennung von Klimaschutzprojekten dar. Das Planspiel basiert auf dem realen Fall von Bajo Aguán in Honduras, zu dem FIAN etliche Jahre gearbeitet hat. Zur Reduzierung der Komplexität und zum Erreichen des Lernziels wurde der Fall für das Planspiel vereinfacht, so dass es sich auf das fiktive Land „Hondumbien“ bezieht. Mit Hilfe der Methode Planspiel, innerhalb der die Teilnehmenden bestimmte Rollen übernehmen und Entscheidungsprozesse simulieren, wird das komplexe Thema der Menschenrechte im Klimaschutz auf spielerische Weise näher gebracht.

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