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Macht, Sexualität und Gewalt

Macht, Sexualität und Gewalt Streitraum vom 17.11.2013

Sexueller Missbrauch als Ausdruck gesellschaftlicher Verhältnisse: Andreas Huckele im Gespräch mit Carolin Emcke.

Inhalt

Wieder und wieder werden wir in den letzten Jahren mit der verdrängten Realität des sexuellen Missbrauchs und der Gewalt konfrontiert: ob im reformpädagogischen Milieu der Odenwaldschule, dem konservativ-zölibatären Umfeld der katholischen Kirche oder im Kontext der frühen Jahre der Partei der Grünen. In zyklischen Rhythmen gibt es neue Enthüllungen und neue Empörungswellen – und doch scheint die Aufklärung der Strukturen und Bedingungen sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen immer noch einen blinden Fleck in der Gesellschaft darzustellen. Welche Tabus behindern bis heute die selbstkritische Analyse der Missbrauchs-Fälle? Welche Selbstgewissheiten müssen in Frage gestellt werden, damit nicht nur die Opfer Gehör finden, sondern auch die Ursachen bearbeitet werden? Welche juristischen oder politischen Konsequenzen für die Präventionsarbeit fehlen bis heute?

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  • Produktion: 17.11.2013

  • Spieldauer: 67 Min.

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Schaubühne am Lehniner Platz

Lizenzhinweise

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