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Ohrenkuss-Clips - Politisches einfach erklärt: Mitbestimmen

Ohrenkuss-Clips - Politisches einfach erklärt: Mitbestimmen

von: Bundeszentrale für politische Bildung

Ein unabhängiges Leben zu führen heißt in der Demokratie auch: Mitbestimmen! Egal ob Menschen mit oder ohne Behinderung: Von ihrer Teilhabe lebt die Gesellschaft.

Inhalt

Eine junge Frau läuft die Straße entlang, Julia Bertmann. Sie hat das Down Syndrom. Sie bleibt vor einem Schaufenster stehen und betrachtet den Schmuck, der darin liegt. Währenddessen spricht sie darüber, was es für sie bedeutet, als Frau mit Behinderung Teil der Gesellschaft zu sein. In der nächsten Szene sieht man Julia Bertmann mit Kolleginnen und Kollegen aus der Ohrenkuss-Redaktion in einem Café sitzen. Sie bekommen ein Getränk serviert und stoßen miteinander an. Danach läuft Julia Bertmann mit zwei nicht-behinderten Kolleginnen über die Straße. Man sieht sie mit mehreren Menschen zusammen in einem Raum sitzen. Die Frau neben ihr ist Fotografin und hält eine Kamera. Die nächste Szene spielt wieder im Café. Zwei Ohrenkuss-Kollegen umarmen sich und winken in die Kamera. Ein anderer Kollege erklärt etwas. Manche Menschen, die man sieht, haben eine Behinderung, andere nicht. Es wird gelacht. Julia Bertmann spricht mit ihren Kolleginnen und Kollegen. Sie benutzt ihre Hände, um Dinge mit Gesten zu erklären. Julia Bertmann sitzt an einem Tisch und sagt den Schluss-Satz des Films: „Anders sein ist normal, weil ich anders bin.“

Ohrenkuss-Film „Mitbestimmen“: Volltextbeschreibung

Eine junge Frau läuft die Straße entlang, Julia Bertmann. Sie hat das Down Syndrom. Sie sagt: „In meinem Leben selbst zu bestimmen beinhaltet auch, dass man mehr Freiheiten hat.“

Sie bleibt vor einem Schaufenster stehen und betrachtet den Schmuck, der darin liegt. Währenddessen spricht sie darüber, was es für sie bedeutet, als Frau mit Behinderung Teil der Gesellschaft zu sein. Dass sie manche Dinge anders macht als andere Menschen. Sie sagt: „Ich mache das auf meine Art. So wie Menschen mit Behinderung das machen. Und deswegen ist das auch mein Recht.“

In der nächsten Szene des Films sieht man Julia Bertmann mit Kolleginnen und Kollegen aus der Ohrenkuss-Redaktion in einem Café sitzen. Sie bekommen ein Getränk serviert und stoßen miteinander an.

Danach läuft Julia Bertmann mit zwei nicht-behinderten Kolleginnen über die Straße. Sie sagt: „Wenn ich ausgeschlossen werde, dann finde ich das deprimierend. Weil ich auch ein Leben in der Gesellschaft haben möchte und so anerkannt werden möchte wie andere auch.“

Die nächste Szene des Films spielt wieder im Café. Zwei Ohrenkuss-Kollegen umarmen sich und winken in die Kamera. Ein andere Frau erklärt wie sie im Krankenhaus arbeitet. Manche Menschen, die man sieht, haben eine Behinderung, andere nicht. Es wird gelacht. Julia Bertmann hat einen Wunsch. Sie sagt: „Politiker können mit Menschen mit Behinderung arbeiten, denn dann würde die Politik anders ausfallen.“

Julia Bertmann spricht mit ihren Kolleginnen und Kollegen. Sie benutzt ihre Hände, um Dinge mit Gesten zu erklären. Julia Bertmann sitzt an einem Tisch und sagt den Schluss-Satz des Films: „Anders sein ist normal, weil ich anders bin.“

Die Film-Aufnahmen wurden gemacht bei einem Ohrenkuss-Workshop. Beim Workshop zum Thema Humor.

Der Film endet mit einer Liste der Menschen, die daran beteiligt waren: Julia Bertmann, Julian Göpel, Anne Leichtfuß, Marc Lohmann, Bärbel Peschka, Ansgar Peters, Robert Petkewitz, Paul Spitzeck, Damaris Stegmüller und Dorothee Reumann.

Mehr Informationen

  • Kamera: Alexander Ziegler

  • Schnitt: Alexander Ziegler

  • Drehbuch: Walter Staufer, Katja de Bragança, Alexander Ziegler

  • Redaktion: Katja de Bragança, Walter Staufer

  • Musik: istock

  • Sound: Björn Machel

  • Produktion: 24.09.2014

  • Spieldauer: 3 Min.

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung

Lizenzhinweise

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