Selbstfinanzierung

(Gewinnthesaurierung).

Kapitalbildung, durch die Teile des erwirtschafteten Gewinns nicht an die Eigentümer oder Gesellschafter ausgeschüttet werden, sondern als einbehaltene Gewinne im Betrieb verbleiben (Gewinnthesaurierung). Diese Gewinnteile stehen damit für Investitionszwecke zur Verfügung. Es bestehen keine Abhängigkeiten gegenüber Gläubigern, es entfallen regelmäßige Zins- und Tilgungszahlungen. Da die Finanzmittel aus dem betrieblichen Umsatzprozess entstehen, ist die Selbstfinanzierung eine Form der Innenfinanzierung (siehe dort) und Teil der Eigenfinanzierung (siehe dort).


Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.



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