Mit internationaler Zustimmung annektierte das Deutsche Reich im November 1938 das Sudetengebiet. Polen nutzte diesen Moment, um sich eigenmächtig das Olsagebiet einzuverleiben. Der um Teile seines Territoriums beraubte tschechoslowakische Staat musste zudem auf deutschen und italienischen Beschluss im Ersten Wiener Schiedsspruch die mehrheitlich ungarisch bevölkerten Teile der Südslowakei und der Karpatenukraine an Ungarn abgeben. Das entsprach dem Wunsch Ungarns, sein Territorium auf Teile der Slowakei auszudehnen. Unter Bruch des Münchner Abkommens besetzte im März 1939 das Deutsche Reich das noch verbliebene tschechische Staatsgebiet, von dem die Slowakei als eigenständiger, aber von Deutschland abhängiger Staat abgespalten wurde. Ungarn nutzte dies, um die gesamte Karpatenukraine zu annektieren.
Folgen des Münchner Abkommens
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