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Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig | Themen | bpb.de

Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Die Hugo Schneider AG ("HASAG") in Leipzig produzierte ursprünglich Lampen und Spirituskocher. Unter dem nationalsozialistischen Regime stellte der Konzern auf Rüstungsproduktion um und produzierte vorwiegend Munition, Waffen und Panzerfäuste. Seit Kriegsausbruch 1939 setzte der Betrieb zivile Zwangsarbeiter:innen und Kriegsgefangene ein, die nach Leipzig verschleppt wurden; ab 1944 auch KZ-Häftlinge. Aufgrund der unmenschlichen Bedingungen und der gefährlichen Stoffe, mit denen sie arbeiten mussten, überlebten viele Menschen diese Ausbeutung nicht.

Durch bürgerschaftliches Engagement befindet sich auf dem ehemaligen Werksgelände der HASAG heute eine Gedenkstätte. Sie erinnert an den Arbeitseinsatz tausender ziviler Zwangsarbeiter:innen, Kriegsgefangener und KZ-Häftlinge während des Zweiten Weltkriegs im Raum Leipzig.

Pädagogisches Angebot

Führungen, Stadtteilrundgänge, öffentliche Veranstaltungen, Projektschultage, Projektbegleitung, Workshops

Öffnungszeiten

Dienstag bis Donnerstag: 10.00 - 18.00 Uhr; Freitag und Samstag: 11:00 - 17:00 Uhr

Kontakt
Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig
Permoserstraße 15
04318 Leipzig
Bundesland Sachsen

Telefon: +49 (0)341 23 52 075

Externer Link: https://zwangsarbeit-in-leipzig.de
Externer Link: gedenkstaette@zwangsarbeit-in-leipzig.de

Lage