Zwischen 1926 und Anfang 1934 war in dem historischen Stadthaus in der Düsseldorfer Altstadt das Polizeipräsidium untergebracht. In der Zeit des Nationalsozialismus zogen die Gestapo, die 20. SS-Standarte, die Heeresstandortverwaltung und mehrere städtische Behörden in den Gebäudekomplex ein. Alle diese Einrichtungen waren in ihrem jeweiligen Tätigkeitsbereich an der Verfolgung von politischen Gegnern, von "Asozialen", Juden, Sinti und Roma, vermeintlichen Homosexuellen, psychisch Kranken oder "Deserteuren" beteiligt.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs setzten sich engagierte Düsseldorfer Personen und Institutionen für die Errichtung einer Mahn- und Gedenkstätte im historischen Stadthaus ein. Schließlich konnte 1987 die ständige Ausstellung "Verfolgung und Widerstand in Düsseldorf 1933-1945" eröffnet werden. Zwischen 2011 und 2015 wurden die Räumlichkeiten und die Ausstellung überarbeitet. Seit Mai 2015 zeigt die Gedenkstätte die Dauerausstellung „Düsseldorfer Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus“. Außerdem können regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen besucht werden. Zusätzlich steht den Besuchenden eine umfangreiche Präsenzbibliothek zur Verfügung.
Pädagogisches AngebotThematische Führungen, Projekttage, berufsgruppenspezifische Angebote, Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer
ÖffnungszeitenDienstag bis Freitag: 11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag: 13.00 - 17.00 Uhr
Sonntag: 11.00 - 17.00 Uhr
Kontakt
Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf
Mühlenstr. 6
40213 Düsseldorf
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Telefon: +49 (0)211 89-96205
Externer Link: www.gedenkstaetteduesseldorf.de
Externer Link: gedenkstaette@duesseldorf.de
Lage
Mühlenstraße 29
40213 Düsseldorf