Die SS errichtete diese meist aus wenigen Baracken bestehenden Lager in der Nähe von Rüstungsbetrieben, in denen Häftlingsfrauen aus Ravensbrück zwangsarbeiteten, die von dem Betrieb gegen eine geringe Gebühr als Arbeitskräfte "gemietet" werden konnten. Die Außenlager ersparten weite Anfahrtswege. Das größte Außenlager von Ravensbrück befand sich in Neubrandenburg. Insgesamt gab es über sechzig Außen- und Nebenlager von Ravensbrück.
(Quelle: Gabriele Knapp, Frauenstimmen – Musikerinnen erinnern an Ravensbrück, Berlin 2003.)