Boykottaktion gegen jüdische Geschäfte am 1. April 1933. Die Herrschaft der Nationalsozialisten bedeutet für die deutschen Juden von Anfang an eine antisemitische  Politik der Diskriminierung und Verdrängung.

24.1.2013

Mark Zaurov

Mark Zaurov promoviert an der Universität Hamburg über gehörlose Juden in Kunst, Politik und Wissenschaft vom 18. bis zum 21. Jahrhundert im Sinne einer transnationalen imagined hybrid community aus der Deaf Studies-Perspektive. 2011 war er Charles H. Revson Foundation Fellow am United States Holocaust Memorial Museum (USHMM). Sein Forschungsschwerpunkt sind gehörlose jüdische Opfer des Nationalsozialismus. Hierzu veröffentlichte er verschiedene wissenschaftliche Artikel und Bücher als Autor und Herausgeber, wie das Buch Gehörlose Juden – eine doppelte kulturelle Minderheit (2003) und Overcoming the Past, Determining its Consequences and Finding Solutions for the Present. A contribution for Deaf Studies and Sign Language Education. Proceedings of the 6th Deaf History International Conference July 31 - August 04, 2006 at the Humbold University, Berlin (2009). Zudem ist er als Vorsitzender der Interessengemeinschaft Gehörloser Jüdischer Abstammung in Deutschland e.V. (IGJAD) Initiator für ein Gedenken an gehörlose Juden in Berlin. Als staatlich geprüfter Gebärdensprachdolmetscher übersetzt er diese Themenbereiche für Gebärdensprachvideos.

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Programm

Die 4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung beleuchtet über drei Tage hinweg den aktuellen Stand wissenschaftlicher Diskurse um Eingrenzungs- und Ausgrenzungs- prozesse. Zum Konferenzthema finden zudem parallele Praxisforen statt. Das Programm finden Sie PDF-Icon hier als PDF

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