Ein ehemaliger polnischer Gefangener des Konzentrationslagers Dachau bezichtigt nach der Befreiung durch amerikanische Truppen am 30. April 1945 einen Bewacher der Misshandlung von Häftlingen.

22.1.2015

Miriam Rürup

Miriam RürupRürup
Miriam Rürup ist Direktorin des Hamburger Instituts für die Geschichte der deutschen Juden. Vor ihrem Wechsel nach Hamburg im Juli 2012 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Historischen Institut in Washington, DC. Von 2006 bis 2010 war sie als wissenschaftliche Assistentin am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen tätig. Bereits damals beschäftigte sie sich mit ihrem laufenden Forschungsprojekt, der Geschichte der Staatenlosigkeit in Europa nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg und der internationalen Debatte über den Umgang mit dem Phänomen Staatenlosigkeit im Vergleich zu den Alltagserfahrungen der Staatenlosen. Miriam Rürup studierte Geschichte, Soziologie und Ethnologie an den Universitäten von Göttingen, Tel Aviv und Berlin. 2007 veröffentlichte sie ihre Doktorarbeit über die Geschichte der Studentenverbindungen deutscher Juden im Deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik (Titel der Arbeit: "Ehrensache", Wallstein-Verlag, Göttingen). In der Vergangenheit war sie für die Stiftung Topographie des Terrors in Berlin, den Franz Rosenzweig Center in Jerusalem und das Simon-Dubnow-Institut in Leipzig tätig. Miriam Rürup veröffentlichte u. a. Beiträge zum Thema Staatenlosigkeit (im Bulletin des Deutschen Historischen Instituts und in der Fachzeitschrift WerkstattGeschichte) und Artikel über die Geschichte und Folgen des Vernichtungslagers Sobibor.
Miriam Rürup is director of the Institute for the History of the German Jews in Hamburg. Before moving to Hamburg in July 2012 she worked as a research fellow at the German Historical Institute in Washington, DC. Between 2006 and 2010 she was a postdoctoral fellow/assistant professor at the history department of the University of Göttingen, working on her still ongoing research project, a history of statelessness in Europe after WWI and WWII and the interaction between the supranational discourse on how to deal with statelessness and the every-day experience of statelessness itself. She studied history, sociology and cultural anthropology at the universities of Göttingen, Tel Aviv and Berlin. In 2007 she published her doctorate on the history of German-Jewish Student Fraternities in Imperial and Weimar Germany (title: "Ehrensache" with Wallstein-Verlag, Göttingen). Formerly she worked for the Foundation "Topography of Terror" in Berlin, the Rosenzweig Center in Jerusalem, the Simon Dubnow Institute in Leipzig. Her publications include for example articles on statelessness (Bulletin of the GHI and WerkstattGeschichte and articles on the history and aftermath of the extermination camp of Sobibor.


Publikationen zum Thema

Coverbild Der Holocaust

Der Holocaust

Kein historisches Ereignis scheint so präsent und aufgearbeitet wie der Holocaust. Und doch ist das...

Coverbild Nationalsozialismus: Krieg und Holocaust

Nationalsozialismus: Krieg und Holocaust

Der Wille zu Expansion und Krieg bestimmte von Beginn an die NS-Herrschaft, es galt neuen "Lebensrau...

Zum Shop

Lexika-Suche