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Engendering the Race: How Gender Matters in the 2020 Presidential Election (Zoom-Meeting)

Vortrag in englischer Sprache von Sabine Sielke, Professorin für Literatur- und Kulturwissenschaften und Leiterin des Nordamerikastudienprogramms und des Deutsch-kanadischen Zentrums an der Universtität Bonn

Illustration: Stift in den Farben der US-Flagge kreuzt ein Feld anBild von succo auf Pixabay

Veranstaltungsankündigung (auf Englisch)

As in any other previous presidential race, Prof. Dr. Sabine Sielke argues, gender matters multiply in the 2020 US election. Engendering the race, her talk addresses the questions why the United States has not yet managed to inaugurate a female president; how come the majority of Americans claims that none of the former female Democratic contestants, ranging from Harris to Klobuchar to Warren, could beat Trump; and what it says about US-American (political) culture and conceptions of leadership that in November 2020 voters’ choice will be between two controversial white guys in their 70s. Her answers interrogate, among other matters, the seriality of feminism, the institution of presidency in the US, the position of female candidates in the presidential race, and the current retrotopian self-conceptions of US-American culture.

"Geschlechterfragen" spielen in jedem Wahlkampf eine dezidierte Rolle - egal, ob sie explizit gestellt oder beharrlich unter den Teppich gekehrt werden. In ihrem Beitrag "Engendering the Race" widmet sich Prof. Dr. Sabine Sielke einer Reihe solcher Fragen: Warum ist es den USA bislang nicht gelungen, eine Frau ins das Präsidentschaftsamt zu wählen? Wieso behauptet die Mehrzahl aller Amerikaner/-innen, dass keine der Bewerberinnen um die Nominierung bei den Demokraten - weder Harris noch Klobuchar noch Warren - gegen Trump hätte gewinnen können? Was sagt es über die politische Kultur der USA, dass nun zwei kontroverse weiße Männer in ihren 70ern sich im Rennen gegenüberstehen? Ihre Antworten auf diese und ähnliche Fragen beleuchten die Entwicklung des Feminismus, die Institution des Präsidenten in den USA, die gängige Sicht auf weibliche Kandidatinnen im Präsidentschaftswahlkampf und das aktuelle retrotope Selbstverständnis der US-amerikanischen Kultur.

Der Vortrag findet ausschließlich in englischer Sprache ohne Übersetzung statt. Bitte beachten Sie, dass diese Veranstaltung nicht als Livestream übertragen wird, sondern als Zoom-Meeting stattfindet. Den Zugangslink erhalten Sie über die Anmeldefunktion.

Über Sabine Sielke

Sabine SielkeSabine Sielke (© Volker Lannert)
Prof. Dr. Sabine Sielke ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin und leitet das Nordamerikastudienprogramm und das Deutsch-kanadische Zentrum an der Universtiät Bonn. Zu ihren Veröffentlichungen zählen Reading Rape (Princeton, 2002) und Fashioning the Female Subject (Ann Arbor, 1997), die Reihe Transcription, 20 Sammelbände sowie mehr als 130 Aufsätze zu Lyrik und Poetik, moderner und postmoderner Literatur, Geschlechterforschung und African American Studies, Populärkultur und Fragen an den Schnittmengen von Geistes- und Naturwissenschaften. Ihre aktuelle Forschung fokussiert Nostalgiephänomene und Retroästhetiken, die #MeToo-Bewegung und Prozesse der Erinnerung, Mediation und Serialität in den Kultur- und Kognitionswissenschaften.

Vortrag und Diskussion finden im Rahmen der Vortragsreihe "The White House Embattled? The U.S. Election 2020" statt.

Das Programm als PDF-Icon PDF-Download.
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Termin

07.07.2020, von 18:00 bis 19:30

Ort

Zoom-Meeting (den Zugangslink erhalten Sie, wenn Sie sich über die Anmeldefunktion anmelden)

Für

USA-Interessierte und alle, die sich mit internationaler Politik beschäftigen möchten.

Veranstalter

North American Studies Program der Universität Bonn in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und dem AmerikaHaus e.V. Nordrhein-Westfalen.

Anmeldung

Teilnahmegebühr: keine
stabile Internetverbindung

Kontakt

kommunikation@bpb.de

Pressekontakt

Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.



Veranstaltungskalender

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