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Faire Globalisierung

Die hier zusammen gestellten Links dienen als Einstieg in die Themen von teamGLOBAL, für weitergehende Recherchen und ''zum Stöbern''. Einige der Internetressourcen eignen sich auch gut für Gruppenarbeiten, bei denen die Gruppen mit Hilfe eines Internettools recherchieren und ihre Ergebnisse im Anschluss vor- und zur Diskussion stellen.

http://econ.worldbank.org

Weltentwicklungsberichte der Weltbank

Jedes Jahr veröffentlicht die Weltbank ihren World Development Report, der sich jeweils mit der Situation in einem Schlüsselbereich von Entwicklung auseinandersetzt. 2012 drehte sich der Bericht um die Gleichberichtigung zwischen den Geschlechtern. Die Berichte können kostenlos heruntergeladen werden. Der 2013-Bericht erscheint im Herbst 2012 und wird sich mit dem Zusammenhang zwischen Arbeitsplätzen und anderen wichtigen Dimensionen der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung beschäftigen.

Mehr lesen auf econ.worldbank.org

http://hdr.undp.org

Indikatoren für die menschliche Entwicklung: Der Human Development Index

Mit Hilfe des Human Development Index wird versucht, anhand einer Maßzahl den Stand der menschlichen Entwicklung in den Ländern der Welt zu verdeutlichen. Der in dem jährlichen Bericht über die menschliche Entwicklung (Human Development Report) enthaltene Index der menschlichen Entwicklung erfasst die durchschnittlichen Werte eines Landes in grundlegenden Bereichen der menschlichen Entwicklung. Der 2011 Bericht weist darauf hin, dass die ärmsten Menschen am meisten von Klimawandel und Umweltzerstörung betroffen sind.

Mehr lesen auf hdr.undp.org

http://www.visionofhumanity.org

Global Peace Index – Welches Land ist das friedlichste?

Der GPi wurde u.a. von Friedens- und Konfliktforschern aus mehreren Ländern entwickelt. Seine Idee ist, auf die Verbindung zwischen Globalem Frieden und Nachhaltigkeit hinzuweisen. Nur in einer Welt, in der es weitestgehend friedlich zu gehe, könnten die globalen Herausforderungen wie z.B. Klimawandel und Verlust an Biodiversität wirksam angegangen werden. Der "2012 Global Peace Index" kommt zu dem Schluss, dass die Welt erstmals seit 2009 wieder friedlicher geworden sei. Alle Regionen mit Ausnahme des Mittleren Ostens und Nordafrikas hätten Fortschritte in Bezug auf die allgemeine Friedlichkeit erzielt. Auf Rang 1 des GPI steht übrigens Island, während Somalia weiterhin den letzten Platz belegt. Syrien stürzt im 2012 GPI um über 30 Plätze gegenüber dem Vorjahr ab und belegt nun den 147. Rang.

Mehr lesen auf visionofhumanity.org

http://mdgs.un.org/

Millennium Entwicklungsziele

Im September 2000 verabschiedeten 189 UN-Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, darunter Deutschland, die so genannte Millenniumserklärung. Darin werden die wichtigsten Herausforderungen für die Weltgemeinschaft zu Beginn des neuen Jahrtausends genannt und eine Liste mit acht Zielen bis 2015 verabschiedet. Das Hauptziel ist dabei die Halbierung der weltweiten Armut. Auf der offiziellen Seite der UN zu den UN Millenniumszielen kann u.a. der jährliche Bericht zum Stand der MDG heruntergeladen werden. Am 7. Juli 2011 wurde der "Millennium Development Goals Report 2011" präsentiert. Der Bericht schlussfolgert, dass obwohl spürbare Fortschritte zu verzeichnen seien, es eine große Herausforderung bleibe, bis 2015 alle Ziele zu erreichen, vor allem weil es an Fortschritten bei den Ärmsten und Schwächsten mangele.

Mehr lesen auf mdgs.un.org

http://www.toby-ng.com

Wenn die Welt ein Dorf aus 100 Menschen wäre...

Die mit mehreren Awards ausgezeichnete Reihe „The World of 100" bietet auf insgesamt 20 Infografiken einen optisch ansprechenden Zugang zu Fragen der weltweiten Verteilung von z.B. Energie, Geld, sauberem Trinkwasser und Meinungsfreiheit.

Mehr lesen auf toby-ng.com

http://www.kdun.org

Internationale Kampagne für ein UN-Weltparlament

Die internationale „Kampagne für die Einrichtung einer Parlamentarischen Versammlung bei den Vereinten Nationen“ zeigt Perspektiven für eine Demokratisierung der Weltinnenpolitik auf. Die Parlamentarische Versammlung bei der UN soll eine demokratische, unabhängige und repräsentative Stimme der Weltöffentlichkeit werden. In einer solchen parlamentarischen Versammlung würden Abgeordnete nationaler Parlamente zusammenkommen. Am Anfang könnte die Versammlung überwiegend mit beratenden Funktionen ausgestattet werden, könnte später aber echte Informations-, Teilhabe- und Kontrollrechte erhalten.

Mehr lesen auf kdun.org

http://www.plant-for-the-planet.org

Plant for the Planet

Motiviert von der Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai starteten die drei Geschwister Felix (9), Franziska (10) und Flurina (7) die Schülerinitiative Plant-for- the-Planet in Deutschland und pflanzten gemeinsam mit anderen Schülern/innen in nur zwei Jahren eine Million Bäume. Von vielen Organisationen unterstützt startete im Herbst 2009 die weltweite Kampagne „Stop Talking - Start Planting!“. In zahlreichen Plant-for-the-Planet Akademien bilden sich seitdem Kinder und Jugendliche gegenseitig zu Multiplikatoren/innen aus, die die Idee der Klimagerechtigkeit in ihre Schulen und in ihr Umfeld tragen.

Mehr lesen auf plant-for-the-planet.org

http://www.ilo.org/

Bericht der Weltkommission zur sozialen Dimension der Globalisierung

Auch wenn der Bericht der Weltkommission mittlerweile etwas in die Jahre gekommen ist, so enthält er nach wie vor interessante Einblicke und Analysen in Bezug auf Herausforderungen bei der Schaffung einer "‚Fairen Globalisierung", von dessen Chancen mehr Menschen als bisher profitieren können. Die von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) eingesetzte Kommission bestand aus 26 Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Regionen der Welt. Ihre Kernbotschaft lautete: Die Globalisierung kann und muss sich ändern. Der Abschlussbericht und eine Zusammenfassung sind auch auf deutsch als pdf erhältlich.

Mehr lesen auf ilo.org

http://www.wider.unu.edu

World Income Inequality Database

Die World Income Inequality Database beinhaltet Informationen über Einkommensungleichheit in diversen Ländern. Sie wird betreut vom United Nations University-World Institute for Development Economics Research (UNU-WIDER). Wichtigste Variable im Datensatz ist der Gini-Index, mit dem Einkommensverteilung in einer Gesellschaft gemessen werden kann. Außerdem beinhaltet der Datensatz Informationen pro Einkommens-Fünftel bzw. Zehntel einer Gesellschaft (z.B. oberstes Einkommensdezil). Die Datensätze können als Excel-Datensatz auf der Website heruntergeladen werden.

Mehr lesen auf wider.unu.edu

http://184.168.89.58/sketch/

World Top Income Database

In dieser Datenbank, die u.a. von der Paris School of Economics betreut wird, werden Daten zur Verteilung von oberen Einkommens- und Vermögensklassen zusammengetragen. Zur Zeit sind rund 25 Länder in der Datenbank integriert, weitere sollen folgen. Eine Besonderheit der Datenbank ist, dass für einige Länder Statistiken bis in die 1930er Jahre verfügbar sind und so Veränderungen über einen langen Zeitraum betrachtet werden können. Wichtigste Datenquelle der WTID sind Steuerdaten.

Mehr lesen auf 184.168.89.58

http://www.sa-intl.org

Soziale Verantwortung messen: Der ‚SA 8000

Das Multistakeholderforum Social Accountability International (SAI) berät multinationale Unternehmen in Sozialfragen. Hierfür haben sie einen mittlerweile renommierten Kodex entwickelt, den SA 8000, auf dessen Grundlage sie die Arbeitsbedingungen in Betrieben in den Entwicklungs- und Schwellenländern prüfen und einzelne Betriebe zertifizieren.

Mehr lesen auf sa-intl.org

http://www.oecd.org/

OECD Leitsätze für multinationale Unternehmen

Die Leitsätze, die von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erarbeitet wurden, sollen multinationalen Unternehmen aus den OECD-Ländern Empfehlungen für ein verantwortungsvolles unternehmerisches Verhalten an die Hand geben. Die Leitsätze beruhen allerdings auf dem Prinzip der Freiwilligkeit und haben keinen rechtlich bindenden Charakter.

Mehr lesen auf oecd.org

http://www.unglobalcompact.org

UN Global Compact (Globaler Pakt der Vereinten Nationen)

Mit ihrer Unterschrift unter den Global Compact verpflichten sich die multinationalen Unternehmen in ihrem Handeln freiwillig auf insgesamt 10 Prinzipien, in denen sich zentrale Grundwerte aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung widerspiegeln. Seit dem offiziellen Start des Global Compact im Juli 2000 haben sich mehrere Tausend Unternehmen aus über 100 Ländern der Initiative angeschlossen. Vor allem wegen der geringen Verbindlichkeit und der schwachen Kontrollmechanismen gibt es jedoch auch Kritik, gerade von NGOs. So erhielt im Jahr 2010 das Wassermandat des Global Compact den Negativpreis Public Eye-Award in der Kategorie "Greenwash".

Mehr lesen auf unglobalcompact.org

www.forum-fairer-handel.de

forum fairer handel

Was heißt eigentlich ‚fair-kaufen‘? Wie hat sich Fairer Handel entwickelt? Worauf kann man als Konsument achten? Das Netzwerk-Portal des Fairen Handels in Deutschland bietet gut aufbereitetes Info-, Bildungs- und Kampagnen-Material.

Mehr lesen

http://www.zeit.de

Rosen für die reiche Welt

Dieses ZEIT-Dossier bietet einen interessanten Einblick in globale Zusammenhänge am Beispiel des Geschäfts mit der beliebtesten Blume. "Niemand gibt für Rosen mehr aus als die Bundesbürger. 2004 blätterten sie rund drei Milliarden Euro Schnittblumen hin, jede Dritte davon war eine Rose. Aus Deutschland stammte nicht mal ein Drittel dieser Pracht. Rosen aus den südlichen Erdteilen steigen von der Grenze des Importlandes bis zum Verkauf im Blumenladen um das Siebenfache in ihrem Wert. Da obendrein Europäer oder Multis wie Dole viele der Rosenplantagen in der Dritten Welt besitzen, bleiben den Ländern dort nur sehr dürftige Exporterlöse."

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teamGLOBAL

teamGLOBAL ist ein Peer-Education-Netzwerk für junge Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Es verbindet engagierte junge Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Weltanschauungen und setzt einen gemeinsamen Lernprozess zu den Auswirkungen und Gestaltungsmöglichkeiten der Globalisierung in Gang.

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Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. "Zahlen und Fakten" liefert Grafiken, Texte und Tabellen zu einem der wichtigsten und vielschichtigsten Prozesse der Gegenwart.

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bpb:magazin 1/2012

Den thematischen Rahmen der ersten Ausgabe des bpb:magazins bildet eine der wichtigsten Fragen der politischen Bildung überhaupt: Wie kann Europa weiter gelingen? Außerdem: Reportagen, Interviews und Hintergrundinformationen zu den aktuellen Schwerpunktthemen der bpb: der arabischen Zeitenwende, dem Engagement gegen Rechtsextremismus und den Fragen nach Demokratie und Beteiligung. Zu diesen bietet die bpb Veranstaltungen, Publikationen und Multimedia-Angebote an.Weiter...

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