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Webtalkreihe „Getroffene Orte“ | bpb.de

Webtalkreihe „Getroffene Orte“ Lokale Strategien im Umgang mit islamistischer und rassistischer Gewalt

/ 2 Minuten zu lesen

(© picture-alliance, IPON | Stefan Boness)

Islamistische und rassistische Anschläge richten sich nicht allein gegen einzelne Personen, sondern zielen auch auf das Zusammenleben und den sozialen Zusammenhalt vor Ort. Neben dem Schüren von Unsicherheit und Angst vor Gewalt im öffentlichen Raum gehört hierzu auch die Mobilisierung von Feindbildern und die Polarisierung des gesellschaftlichen Klimas. Ob in Berlin, Bielefeld, Dresden, Hanau, Magdeburg, München oder Solingen – die emotionalen, sozialen und politischen Folgen der Gewalttaten gehen über die unmittelbar Betroffenen weit hinaus.

Wie gehen zivilgesellschaftliche und städtische Akteur:innen mit den Folgen dieser Gewalt um? Welche lokalen Strategien entstehen im Umgang mit kollektiven Traumatisierungen, Verunsicherung und gesellschaftlicher Polarisierung? Wie werden Betroffene unterstützt und Gedenken organisiert? Welche Strukturen haben sich nach solchen Ereignissen bewährt und können als präventive Ansätze für andere Städte dienen?

Die Webtalkreihe „Getroffene Orte“ widmet sich diesen Fragen aus der Perspektive lokaler Akteure und trägt Erfahrungen zusammen, die sich in Präventionsansätzen, aber auch in akuten Krisensituationen aufgreifen lassen. Denn an Orten, die zum Ziel von islamistischen oder rassistischen Anschlägen wurden, sind neue Formen der Solidarität, der Erinnerung und der Zusammenarbeit und Koordination vonnöten. Dabei sind vielfältige Ansätze denkbar: von kommunalen Erinnerungsprojekten über Bildungsangebote bis hin zur konkreten Unterstützung für Betroffene sowie Ansätze, die Wechselwirkungen zwischen polarisierten Gruppen, Instrumentalisierungen und Phänomene von Co-Radikalisierungen berücksichtigen.

Die Veranstaltungsreihe wendet sich vor allem an zivilgesellschaftliche Akteure sowie an Mitarbeitende von kommunalen Verwaltungen und aus der Kommunalpolitik, um Erfahrungen auszutauschen, Herausforderungen zu benennen und Handlungsmöglichkeiten sichtbar zu machen.

Bitte melden Sie sich jeweils einzeln zu den Terminen an.

Alle Veranstaltungen finden jeweils dienstags von 16:00 - 17:30 Uhr per Zoom statt. Alle registrierten Teilnehmer:innen erhalten per Mail am jeweiligen Vorabend den Veranstaltungsraum.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier:
Externer Link: https://www.radis-forschung.de/forschung/veranstaltungen/webtalkreihe-30

Veranstaltungen

  • Dienstag, 31. März 2026, 16:00 - 17:30 Uhr: tbc.

  • Interner Link: Dienstag, 17. März 2026, 16:00 - 17:30 Uhr: Kein Schlussstrich, sondern „Doing Memory“! - Lokales Gedenken 15 Jahre nach dem NSU

  • Dienstag, 24.02.2026, 16:00 - 17:30 Uhr: Gewalt, die bleibt - zur Weitergabe von Gewalt, Angst und Erinnerung in einer Stadt mit multipler Anschlagsgeschichte

  • Dienstag, 10.02.2026, 16:00 - 17:30 Uhr: Reden nach dem Anschlag - Erfahrungsbericht Bielefeld

  • Dienstag, 27.01.2026, 16:00 - 17:30 Uhr: Die Macht der ersten Erzählung: Medien und der Kampf um die Deutungshoheit nach Anschlägen

  • Dienstag, 13.01.2026, 16:00 - 17:30 Uhr: Nach und vor einem Anschlag: Prävention und Intervention durch Sicherheitsrunden

  • Nach dem Anschlag in Magdeburg – Resonanzstraftaten und migrantische Perspektiven – Dienstag, 16.12.2025, 16:00 – 17:30 Uhr

  • Am Tag danach. Erfahrungen des Opferbeauftragten aus den ersten Tagen nach dem rassistischen Anschlag in Hanau – Dienstag, 02.12.2025, 16:00 – 17:30 Uhr

  • Traumaland: Eine Spurensuche in deutscher Vergangenheit und Gegenwart – Dienstag, 11.11.2025, 16:00 – 17:30 Uhr

Veranstalter

Es handelt sich um eine Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung, Externer Link: ufuq.de und dem Externer Link: Forschungsverbund RADIS.

Fussnoten