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Games zu Ernährung | bpb.de

Games zu Ernährung Ergebnisse des bpb:game jam 2022

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Beim diesjährigen bpb:game jam drehte sich unter dem Titel "Generating World Seed…" alles um die aktuellen Herausforderungen der (Welt)Ernährung: Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die damit verbundenen Exporteinschränkungen von Getreide bedrohen die globale Ernährungssicherheit, während die Klimakrise immer häufiger zu schweren Dürren führt, die die Ernteerträge mindern. Hier stellen wir Ihnen die kostenlos spielbaren Spiele vor, die auf der Veranstaltung entstanden sind.

Avocados sind sehr gesund – doch Anbau, Transport und Kühlung verursachen hohe Umweltkosten. (© bpb)

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Otto is(s)t hungrig

Im Spiel "Externer Link: Otto is(s)t hungrig" gilt es, das Kürbismonster "Otto" sattzubekommen und dabei einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck – ausgedrückt in CO2-Emissionen und Wasserverbrauch – zu behalten. Dafür müssen Lebensmittel von Ottos Speiseplan gestrichen werden, die für Klima und Umwelt eine zu große Belastung darstellen. Hinweise gibt uns das Spiel in Form kleinerer Symbole. So deutet beispielsweise ein Papierflieger, der an eine Ananas geheftet ist, darauf hin, dass es sich hierbei um "Flugobst" handelt. Angelehnt ist das Spiel an die sogenannte "Planetary Health Diet", eine Ernährungsweise also, die neben der eigenen auch die Gesundheit der Erde berücksichtigt.

Cockroach

(© bpb)

In "Externer Link: Cookroach" werden die Speisen eines Restaurants zubereitet. Unterstützt vom Kollegen Young Charlie geht es darum, die Wünsche der hungrigen Gäste zu erfüllen. Dafür müssen aus den verschiedensten Zutaten diverse Gerichte zusammengestellt werden, wobei stets das richtige Verhältnis aus Nudeligkeit, Suppigkeit, Würze und – nun ja – Toxizität entscheidet. Mit fortschreitendem Spielverlauf wird dies jedoch zunehmend schwer, denn durch den immer schlechteren Zustand des Planeten stehen immer weniger Zutaten zur Verfügung. Stattdessen kommen Blumenerde, Bananenschalen, Kakerlaken und andere Verlegenheitszutaten hinzu, aus denen dann dennoch klassische Speisen wie Spaghetti Bolognese gezaubert werden müssen.

60 Seasons

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"Externer Link: 60 Seasons" spielt auf einer einsamen Insel, auf der es nach einer Umweltkatastrophe zu überleben gilt. Um zu überleben, muss Landwirtschaft betrieben werden. Zur Auswahl stehen dabei verschiedene Gemüse- und Getreidesorten und auch Viehzucht ist eine Option. Um wirklich – auch über einen längeren Zeitraum – am Leben zu bleiben, müssen jedoch viele Faktoren beachtet werden, wie etwa die Fruchtfolge, die Ausgewogenheit von Nährstoffen in unserer Ernährungsweise und auch die Belastungen der einzelnen Lebensmittel für die Umwelt. Insgesamt verfolgt das Spiel – welches auf vereinfacht dargestellten, wissenschaftlichen Daten basiert – so einen Ansatz des "Lernen durch Scheitern". Jedes Mal, wenn eine Saison endet, gibt das Spiel Tipps, was in Zukunft besser gemacht werden kann.

Plants vs. Meatheads

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Im Spiel "Externer Link: Plants vs. Meatheads", welches sich – ein bisschen selbstironisch – von möglicherweise weltbekannten Namensvettern abgrenzen möchte, muss eine Horde fanatischer Fleischliebhaber davon zu überzeugt werden, dass auch Gemüse hervorragend schmecken kann. Dafür können verschiedene Gemüsesorten strategisch auf einem Feld platziert werden, während die Fleischfreaks versuchen, dasselbige zu zertrampeln. Einige Pflanzen gewähren den Wüstlingen dabei unmittelbar Einhalt, andere wiederum schießen solange mit Tomaten oder Weintrauben um sich, bis die wütende Meute besänftigt ist.

Rogue Restaurant

(© bpb)

Allergien und Unverträglichkeiten, religiöse und/oder kulturelle Gepflogenheiten sowie auch philosophisch-ideologische Überzeugungen – die Gründe, warum die Menschen auf bestimmte Lebensmittel verzichten, sind vielfältig. Besonders im Restaurant kann man da schnell schon einmal den Überblick verlieren und nicht selten gibt es ein böses Erwachen: "Wie, da war Milch drin?! Ich bin laktoseintolerant!". Genau solchen Situationen widmet sich das Spiel "Externer Link: Rogue Restaurant". Für eine Gruppe von Restaurantbesucherinnen und -besuchern, von denen alle unterschiedliche Essensvorlieben aufweisen, müssen in Windeseile passende Gerichte aus der Speisekarte ausgewählt werden. Dabei ist ein Gespür davon erforderlich, auf welche Lebensmittel ein Charakter auf Basis der jeweiligen Vorlieben verzichtet, wie auch eine Ahnung von den Inhaltsstoffen der jeweiligen Gerichte. Andernfalls nämlich endet der Restaurantbesuch nicht in der Disco, sondern leider auf der Toilette.

Fussnoten