Webtalk: Betroffenen eine Stimme geben – Astrid Passin im Gespräch
Im Mittelpunkt unseres letzten Webtalks steht die Perspektive der von Terrorismus Betroffenen. Astrid Passin, Mitgründerin von Victims of Terrorism Germany, berichtet über ihre persönlichen Erfahrungen nach dem Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz und darüber, was sie motiviert, sich für die Belange von Überlebenden und Angehörigen einzusetzen.
Der Webtalk zeigt eindrücklich die vielfältigen Herausforderungen, denen Betroffene sowohl unmittelbar als auch langfristig begegnen – von psychischen Belastungen bis hin zu bürokratischen Hürden im Umgang mit Behörden. Besonders im Fokus stehen Kinder und Jugendliche als oft übersehene und besonders vulnerable Betroffenengruppe sowie die langfristigen Folgen terroristischer Gewalt, etwa in Form transgenerationaler Traumata.
Darüber hinaus beleuchtet das Gespräch die Rolle der medialen Berichterstattung, diskutiert notwendige Reformen im deutschen Opferhilfesystem und wirft einen Blick auf Unterschiede in der Anerkennung und Behandlung von Opfern terroristischer und krimineller Gewalt. Nicht zuletzt öffnet der Webtalk den Blick auf internationale Perspektiven und Kooperationen im Bereich der Opferrechte und fragt, welche Entwicklungen sich auch auf Deutschland übertragen lassen. Ein Gespräch über Erinnerung, Anerkennung und die Frage, wie Unterstützung für Betroffene nachhaltig verbessert werden kann.
Mit Astrid Passin (Victims of Terrorism Germany e. V.)
Moderiert von Manuela Freiheit (IKG, RADIS) und Lars Schäfer (VPN, RADIS)
Der Webtalk findet im Rahmen der Webtalk-Reihe „Getroffene Orte – Lokale Strategien im Umgang mit islamistischer und rassistischer Gewalt“ statt. Weitere Informationen zu dieser Reihe finden Sie hier:
Bitte melden Sie sich jeweils einzeln zu den Terminen an.
Alle Veranstaltungen finden jeweils dienstags von 16:00 - 17:30 Uhr per Zoom statt. Alle registrierten Teilnehmenden erhalten per Mail am jeweiligen Vorabend die Einwahldaten zur Online-Teilnahme.
Hinweise zur Veranstaltung
Veranstalter:
Eine Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung, Externer Link: ufuq.de und dem Externer Link: Forschungsverbund RADIS
Anmeldung:
Teilnahmegebühr: Die Teilnahme ist kostenfrei.