Orte gesellschaftlicher Auseinandersetzung? Gegenwartsbezüge und -Bedarfe in der Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen
Gedenkstätten zur Erinnerung an die NS-Verbrechen sind nicht nur Orte des Gedenkens und des historischen Lernens. Von Beginn an waren sie immer auch Orte kontroverser Aushandlungsprozesse um die „richtige“ Lesart von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Wie funktionieren solche Aushandlungsprozesse? Welche Lebenswirklichkeiten, Perspektiven und Bedarfe werden wie berücksichtigt? In welchem Verhältnis stehen Gegenwartsbezüge und -bedarfe dabei zu den historischen Fakten? Wer zieht welche „Lehren“ aus der Vergangenheit? Wie lassen sich konflikthafte Deutungen produktiv moderieren? Und an welchem Punkt müssen Grenzen gezogen werden?
Gäste:
Prof. Dr. Oliver von Wrochem (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte)
Dr. Andrea Riedle (Stiftung Topographie des Terrors)
Cornelia Chmiel (Freie Universität Berlin)
Dr. Wolf Kaiser (ehem. Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz)
Moderation:
Sabine Reimann (Erinnerungsort Alter Schlachthof der Hochschule Düsseldorf)
Begrüßung:
Dr. Florian Zabransky, Bundeszentrale für politische Bildung
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Nach der Generation Aufarbeitung – Geschichte, Gegenwart und Zukunft der NS-Gedenkstätten. Externer Link: https://www.nachdergenerationaufarbeitung.de/
Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
Veranstaltungsseite:
Externer Link: https://www.nachdergenerationaufarbeitung.de/
Hinweise zur Veranstaltung
Veranstalter:
Bundeszentrale für politische Bildung
Hinweise zur Teilnahme:
Die Veranstaltung wird Live gestreamt: Externer Link: www.youtube.com/@NachDerGenerationAufarbeitung