„Muster der Propaganda. Filme des Nationalsozialismus“ Buchvorstellung und Podiumsgespräch
Für die Nationalsozialisten war der Film ein zentrales Instrument ihrer Propagandastrategie. Nach der Machtübernahme wurde die Filmindustrie rasch gleichgeschaltet; jüdische und politisch missliebige Künstlerinnen und Künstler wurden entlassen, ausgegrenzt und verfolgt. In seinem neuen Buch analysiert Rainer Rother den Film als wirkungsvolles Medium ideologischer Manipulation. Anhand ausgewählter Filme der Jahre 1933 bis 1938, die jeweils sehr unterschiedliche formale Strategien zur Ansprache an das Publikum nutzen, zeigt er, wie Spiel- und Dokumentarfilme gezielt zur Verherrlichung des Führerstaates, zur Konstruktion einer „Volksgemeinschaft“ und zur Umdeutung von Geschichte eingesetzt wurden.
Für die Nationalsozialisten war der Film ein zentrales Instrument ihrer Propagandastrategie. Nach der Machtübernahme wurde die Filmindustrie rasch gleichgeschaltet; jüdische und politisch missliebige Künstlerinnen und Künstler wurden entlassen, ausgegrenzt und verfolgt. In seinem neuen Buch analysiert Rainer Rother den Film als wirkungsvolles Medium ideologischer Manipulation. Anhand ausgewählter Filme der Jahre 1933 bis 1938, die jeweils sehr unterschiedliche formale Strategien zur Ansprache an das Publikum nutzen, zeigt er, wie Spiel- und Dokumentarfilme gezielt zur Verherrlichung des Führerstaates, zur Konstruktion einer „Volksgemeinschaft“ und zur Umdeutung von Geschichte eingesetzt wurden. Die Veranstaltung bietet Einblicke in Entstehungskontexte der Filme sowie der Hintergründe des Buches und macht die filmischen Mechanismen der Manipulation sichtbar – Mechanismen, die exemplarisch für die nationalsozialistische Propaganda stehen und auch heute noch Relevanz haben. Was können wir aus der kritischen Beschäftigung mit der NS-Propaganda für heute lernen? Wie kann ein zeitgemäßer Umgang mit dem problematischen Teil des deutschen Filmerbes aussehen?
Mit Rainer Rother, Autor, Kurator und Filmhistoriker; ehem. Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek und Leiter der Berlinale-Retrospektive
Moderation: Dr. Elisa Jochum, Filmwissenschaftlerin und Kulturhistorikerin, ist Leiterin der Abteilung Filmarchiv der Deutschen Kinemathek
Hinweise zur Veranstaltung
Veranstaltungsadresse:
Topographie des Terrors
Auditorium
Niederkirchnerstraße 8
10963 Berlin-Kreuzberg
Veranstalter:
Bundeszentrale für politische Bildung; Externer Link: Deutsche Kinemathek; Externer Link: Stiftung Topographie des Terrors
Zielgruppe:
Interessierte Öffentlichkeit
Hinweise zur Teilnahme:
Teilnahmegebühr: Die Teilnahme ist kostenfrei.
Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
Rückfragen unter E-Mail Link: Veranstaltungen-R45@bpb.de;
Anja Fredebeul-Krein