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Blick in das Münchner Hofbräuhaus am Platzl. Foto: M. C. Hurek

24.9.2012 | Von:
Lothar Böhnisch

Männerforschung: Entwicklung, Themen, Stand der Diskussion

Tiefenpsychologischer Zugang: Externalisierung und Bedürftigkeit

Durch die Literatur zur geschlechtsspezifischen Sozialisation im Lebenslauf zieht sich ein mehr oder minder differenziertes Modell: Jungen und Männer tendieren dazu – vor allem in kritischen Lebenssituationen – sich außengerichtet zu verhalten, Gefühle abzuspalten, ihre Hilflosigkeit auf Schwächere zu projizieren und ihr Innen zu verschließen. Diese männliche Tendenz zur Externalisierung, der Abspaltung der eigenen Gefühle, wird in der Psychoanalyse nicht nur als Folge der zentrifugalen Dynamik des frühkindlichen Ablösungsdrucks des Jungen von der Mutter und der Fragilität der Vatersuche gesehen,[15] sondern vor allem auch dem Zwang zur ökonomischen Verfügbarkeit angelastet, dem Männer besonders ausgesetzt sind.[16] Die ökonomischen Strukturen verstärken diesen Abspaltungszwang, weil in ihnen die gemeinhin weiblich konnotierte Reproduktionsdimension und die damit verbundenen Werte (Sorge) gemäß der Logik der Warenform und des Marktes vom herrschenden Rationalitätsmodell der Erwerbsarbeit abgespalten werden.[17]

Auch diese Entsprechung ist – wie die Ambivalenz der kindlichen Entwicklungsdynamik – im Alltag und unter der Oberfläche der Geschlechternivellierung verdeckt. Deshalb sei es auch Aufgabe der Männerforschung, solche Verdeckungen aufzuschließen. Erst dann werde sichtbar, „dass Männlichkeit nicht allein als gesellschaftliche Konstruktion, sondern ebenso als 'kulturanthropologische Verstrickung‘ zu sehen ist. So bildet die spannungsreiche Bedürftigkeit, die als Folge der Blockierung des Zugangs zum eigenen Innen entsteht, eine verdeckte Grundstruktur des Mannseins, die unter anderem durch Gewalt verborgen gehalten werden kann. Die zwiespältige Mutter-Sohn-Beziehung wird durch forcierte Selbstständigkeit und Dominanzgebaren verdeckt. Männerbünde verdecken den Fluchtaspekt im Drang des Mannes nach außen, seine Abwehr des Weiblichen und das Homosexualitätstabu. Mit der Beschreibung solcher Verdeckungen können Verbindungslinien vom vormodernen Patriarchat über die industriekapitalistische Gesellschaft zur Postmoderne aufgezeigt werden, ebenso wie zwischen sozialen Verhältnissen und leibseelisch verankerter Geschlechtlichkeit.“[18] Wie diese Verdeckungen "wirken“, kann mit dem Instrumentarium der empirischen Sozialforschung nur bedingt, höchstens indikatorisch erklärt werden.

Geschlechtshierarchische Arbeitsteilung und Vereinbarkeit

Hegemoniale Männlichkeit ist im institutionellen System der geschlechtshierarchischen Arbeitsteilung verankert. In diesem Zusammenhang wird wieder die zentrale Bedeutung der Erwerbsarbeit für den industriegesellschaftlichen Männlichkeitsentwurf in der Männerforschung betont.[19] Die Transformation der Erwerbsarbeit (Rationalisierungs- und Freisetzungsprozesse, Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse) habe nun vor allem die Institution des Normalarbeitsverhältnisses (tendenziell lebenslang abgesicherte Berufstätigkeit und damit verbundener familialer Ernährerstatus), an dem sich das männliche Selbstverständnis in den Industriegesellschaften maßgeblich orientiert, nachhaltig geschwächt. Damit ging der Wandel des Geschlechterverhältnisses in der Erwerbsarbeit einher: Nicht länger die nur "gleichgestellte Frau“, die komplementär und ergänzend wirkte, ist das Leitbild. Inzwischen wird ein gleichberechtigtes Adult-worker-Modell (Zwei-Erwerbstätigen-Modell) gefordert, in dem beide Geschlechter ihre eigene Option auf Berufsarbeit bei Gleichbelastung in der Familienarbeit realisieren können.[20] Damit ist auch der Vereinbarkeitsdiskurs Beruf/Familie für den Mann eröffnet.

Allerdings wird schnell eine Barriere sichtbar: Während die Frauen im Zuge der sozialstaatlichen Transformation der Frauenfrage und insbesondere der Vereinbarkeitsproblematik in der Mehrzahl längst gelernt haben, zwischen Produktions- und Reproduktionssphäre zu changieren, sind die meisten Männer so gut wie nicht darauf vorbereitet. Die innerfamiliale Rolle war ihnen aus verschiedensten Gründen bisher verwehrt, ihnen fehlt die entsprechende Erfahrung und die öffentliche Anerkennung einer solchen zweiten Rollenexistenz. Dies äußert sich empirisch bei vielen Männern in der Spannung zwischen Wunsch und Verwehrung: In Umfragen gibt eine Mehrheit von Männern (vor allem Väter) an, in der familialen Haus- und Erziehungsarbeit engagiert zu sein, es aber auf Grund ihrer nachweisbaren Arbeitsbelastung gar nicht so zu können, wie sie es sich wünschten. Dass gerade bei Vätern aus der Mittelschicht mit qualifizierten Berufen die Diskrepanz zwischen gewollter engagierter, tendenziell gleichberechtigter Vaterschaft und tatsächlicher Geschlechterpraxis besonders auffällig ist, zeigen Männerstudien der 2000er Jahre.[21]

Es gilt also, den Spagat zwischen einer selbstbeanspruchten, aufgeklärten und darin modernen Männlichkeit und der steigenden Beanspruchung in intensivierten Arbeitsprozessen zu bewältigen. Dabei wird oft deutlich, dass dem von Männern (und Frauen) vor allem in Umfragen beanspruchten Diskursideal der Geschlechtergleichheit im Partnerschaftsalltag eine Praxis der Geschlechterungleichheit entgegenstehen kann. Dies wird dahingehend erklärt , dass die Idee der Gleichheit der Geschlechter und die Einschätzung des alltäglichen familialen Engagements auf unterschiedlichen Ebenen liegen: "Während die Idee der Gleichheit einer reflexiven Diskurslogik gehorcht, beruht die Verrichtung alltäglicher Handlungen auf einer anderen, praktischen Logik“ inkorporierter überkommener Gewohnheiten,[22] an die man gebunden ist, obwohl man sich dem Gleichheitsdiskurs reflexiv zugehörig fühlt. Hinter dem Schleier der Rhetorik der Gleichheit und über mehr oder minder explizite partnerschaftliche Aushandlungs- und Verständigungsprozesse hergestellt, breitet sich eine paarinterne Selbstverständlichkeit jeweils zugeschriebener weiblicher und männlicher Eigenschaften und Kompetenzen aus. Bei dieser hidden gender structure der Alltagsbewältigung[23] handelt es sich keinesfalls um eine bloße Fortsetzung oder Retraditionalisierung überkommener Rollenmodelle. Es ist eher die Aushandlungsillusion sich als gleichwertig fühlender und sich entsprechend akzeptierender Partner, die in die inzwischen symbolisch gefestigte gesellschaftliche Kultur der Geschlechternivellierung eingebettet ist. Im Themenkreis der Vereinbarkeit fließen Männerforschung und genderbewusste Väterforschung zusammen, gleichwohl letztere immer noch der Familienforschung zugerechnet wird.

Die geschlechtshierarchische Arbeitsteilung wirkt vor allem auch in betrieblichen und administrativen Organisationen. Studien zu gendered organisations zeigen,[24] dass das Geschlecht nicht nur in den innerorganisationellen Beziehungen, sondern in der Organisationsstruktur und ihren Hierarchien und Praktiken selbst – und hier meist männlich strukturiert – verankert ist. Dies äußert sich dann zum Beispiel in Organisationskulturen, in denen die männlich konnotierten Prinzipien der individuellen Durchsetzungsfähigkeit, der internen Satuskonkurrenz und der Tabuisierung psychischer Probleme vorherrschend sind.

Gefährdete, riskante und sozial destruktive Männlichkeiten

Im Lichte der Dialektik von männlicher Hegemonialität und Verfügbarkeit ist inzwischen auch die daraus resultierende Bedürftigkeit des Mannes, seine Verletzlichkeit in den Vordergrund des neueren Männerdiskurses getreten. Männer aller sozialen Schichten leiden gerade wegen ihrer Identitätsbindung an die Erwerbsarbeit unter den Belastungen, welche die intensivierten Formen der Arbeitsorganisation, prekäre Arbeitsverhältnisse und Ausgrenzung aus der Arbeit mit sich bringen.

Auch im Gewaltdiskurs werden sie nicht mehr nur als Täter, sondern auch als Opfer erkannt. Dennoch bleibt die offensichtliche männliche Affinität zu körperlichen Gewalttaten und zu rechtsextremer Gewaltbereitschaft[25] weiter im Fokus der Forschung. Gewaltstudien bezogen auf den häuslichen Nahbereich thematisieren neben der körperlichen und psychischen Gewalt[26] in den vergangenen Jahren vor allem auch die sexualisierte Gewalt von Männern gegen Frauen, wobei es hier weniger um das Sexuelle, sondern um Sexualität als Medium der Gewaltausübung geht. Bei nahezu allen Befunden zum Gewalthandeln von Männern wird deutlich, dass hinter der scheußlichen Fassade der Gewalt massive Selbstwert- und Anerkennungsstörungen liegen, die gewalttätig abgespalten werden. Das verweist wieder auf die Notwendigkeit des tiefenpsychischen Zugangs in der Männerforschung, ohne den eine Täterarbeit gar nicht möglich wäre. Dies gilt auch für den relativ neuen Forschungszweig Männer als Opfer von Gewalt durch andere Männer und in Partnerschaftskonstellationen. Diese Thematik war gesellschaftlich lange tabuisiert, die "männliche Verletzlichkeit in den männlichkeitsdominierten Verhältnissen“ wurde verdrängt.[27]

Deutlich angestiegen sind die Untersuchungen zum Risikoverhalten von Männern, vor allem im Gesundheitsbereich.[28] Im Bereich der geschlechtssensiblen Migrationsforschung, in dem bisher mehr über männliche Jugendliche gearbeitet wurde, gibt es inzwischen Ansätze der Erforschung der sozialen Lage und der Lebenswelt von Männern über das gesellschaftliche Reizthema "Männlichkeit, Migration und Gewalt“ hinaus.[29] Dabei ist vor allem deutlich geworden, dass man nicht gleichsam automatisch und mithin verkürzt von einem eindeutigen Zusammenhang zwischen Ethnizität und Männlichkeit sprechen kann, sondern dass es auf die sozialen Bedingungen und kulturellen Rahmungen ankommt, über die Geschlecht "ethnisiert“ wird.[30]

Nicht nur in prekarisierten Arbeitsverhältnissen wie der Leiharbeit[31] oder in Zonen der Arbeitslosigkeit werden männliche Identitätsbelastungen und -störungen ausgemacht.[32] Gerade auch in Studien zur psychischen und gesundheitlichen Belastung von Männern in hochtechnologisierten Arbeitszusammenhängen wird sichtbar, dass es Veränderungen in der betrieblichen Arbeitsorganisation unter dem Druck wechselnder Marktverhältnisse gibt (Unübersichtlichkeit der Unternehmensziele, einseitiger Leistungs- und permanenter Bewährungsdruck), die über die psychischen und sozialen Grenzen der Belastbarkeit hinausgehen und innere Hilflosigkeit erzeugen, mit der Männer wiederum schwer umgehen können.[33]

Resümee

Der gemeinsame Tenor der gegenwärtigen Männerforschung lässt sich dahingehend zusammenfassen, dass sich hegemoniale Männlichkeit "flexibilisiert“ hat und "ihre Ränder unscharf“ geworden sind.[34] Männlichkeit hat also an Eindeutigkeit und Selbstverständlichkeit verloren. Männlichkeiten und Mannsein werden heute im Arbeitsalltag, wo eine Kultur des Entgegenkommens der Geschlechter verlangt wird, anders gelebt, als dort, wo Männer "unter sich“ sind, und wieder anders in der Partnerschaft, in der Aushandlungsmodelle angesagt sind. Dennoch bleibt – das finden wir zentral in den Männerstudien wie in den Diskursen – die einseitige Abhängigkeit des Mannes und der männlichen Identität von der (Erwerbs-)Arbeitsrolle und die unter dem Druck der modernen Arbeitsorganisation anhaltende Erschwerung des Zugangs zur inneren Familie.

Das Problem der Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf, das traditionell nur als Sache der Frauen galt, ist inzwischen auch zum Männerproblem geworden und wird deshalb die Männerforschung in Zukunft beschäftigen. Ebenso werden die männertypischen Probleme – Bewältigung von intensivierter Arbeit und sozialer Ausgrenzung sowie Verstrickung in Gewalt – als Themen erhalten bleiben. Allerdings muss die Männerforschung aufpassen, dass sie in Zukunft nicht die inzwischen schon fast eingebürgerte Tendenz, Männer ausschließlich als Problemgruppe zu sehen, verstärkt. Männlichkeiten werden heute von vielen Männern in einer Kultur des Entgegenkommens der Geschlechter vielfältig und darin balancierend erlebt. In Männerstudien von Marktforschungsinstituten[35] ist dieser Trend längst erkannt: Es hat sich eine Modularisierung von Männlichkeit entwickelt, das heißt, Männlichkeit wird in den verschiedenen Lebensbereichen – Arbeit, Freizeit, Partnerschaft, Männerfreundschaften – unterschiedlich interpretiert.

Fußnoten

15.
Vgl. Nancy J. Chodorow, Das Erbe der Mütter, München 1994; Frank Dammasch/Hans-Geert Metzger/Martin Teising (Hrsg.), Männliche Identität. Psychoanalytische Erkundungen, Frankfurt/M. 2009.
16.
Vgl. Arno Gruen, Der Verrat am Selbst. Die Angst vor Autonomie bei Mann und Frau, München 1991.
17.
Vgl. Ariane Brensell/Friederike Habermann, Von Keksen und Kapitalismus, in: Mario Candeias/Frank Deppe (Hrsg.), Ein neuer Kapitalismus, Hamburg 2001, S. 241–264.
18.
Carol Hagemann-White, Gewalt im Geschlechterverhältnis als Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschung und Theoriebildung, in: Regina-Maria Dackweiler/Reinhild Schäfer (Hrsg.), Gewaltverhältnisse. Feministische Perspektiven auf Geschlecht und Gewalt, Frankfurt/M.–New York 2002, S. 29–52, hier: S. 45.
19.
Vgl. Nina Baur/Jens Luedtke, Männlichkeit und Erwerbsarbeit bei westdeutschen Männern, in: dies. (Hrsg.), Die soziale Konstruktion von Männlichkeit, Opladen–Farmington Hills 2008, S. 81–103; Sylka Scholz, Männer und Erwerbsarbeit bei ostdeutschen Männern, in: ebd., S. 105–121.
20.
Vgl. Sigrid Leitner/Ilona Ostner/Margit Schratzenstaller (Hrsg.), Wohlfahrtsstaat und Geschlechterverhältnis im Umbruch, Wiesbaden 2004.
21.
Vgl. als Überblick: Sylka Scholz, Männer und Männlichkeit im Spannungsfeld zwischen Erwerbs- und Familienarbeit, in: Brigitte Aulenbacher/Angelika Wetterer (Hrsg.), Arbeit. Perspektiven und Diagnosen der Geschlechterforschung, Wiesbaden 2009, S. 82–100.
22.
Cornelia Koppetsch/Günter Burkhart, Die Illusion der Emanzipation. Zur Wirksamkeit latenter Geschlechternormen im Milieuvergleich, Konstanz 1999, S. 156.
23.
Vgl. Lothar Böhnisch/Karl Lenz/Wolfgang Schröer, Sozialisation und Bewältigung, Weinheim–München 2009.
24.
Vgl. als Überblick: Karl Lenz/Marina Adler, Geschlechterbeziehungen, Weinheim–München 2010, S. 221f.
25.
Vgl. Kurt Möller, Männergewalt – ein nachwachsender Rohstoff?, in: R. Volz/P. Zulehner 2009 (Anm. 4), S. 356–369; Peter Döge, Männer – die ewigen Gewalttäter?, Wiesbaden 2011; Ursula Birsl (Hrsg.), Rechtsextremismus und Gender, Opladen u.a. 2011.
26.
Vgl. Monika Schröttle, Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen, hrsg. vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Berlin 2008.
27.
Hans-Joachim Lenz, Gewalt und Geschlechterverhältnis aus männlicher Sicht, in: Silke Birgitta Gahleitner/ders. (Hrsg.), Gewalt und Geschlechterverhältnisse, Weinheim–München 2007, S. 21–52, hier: S. 22. Vgl. auch Forschungsverbund Gewalt gegen Männer (Hrsg.), Gewalt gegen Männer in Deutschland. Pilotstudie im Auftrag des BMFSFJ, Berlin 2004.
28.
Vgl. die Materialien zum Ersten Deutschen Gesundheitsbericht 2011, hrsg. von Matthias Stiehler/Doris Bardehle, München 2010.
29.
Vgl. Hans Prömper et al. (Hrsg.), Was macht Migration mit Männlichkeit?, Opladen–Farmington Hills 2010.
30.
Vgl. Katrin Huxel, Ethnizität und Männlichkeitskonstruktion, in: J. Luedtke/N. Baur (Anm. 19), S. 61–78.
31.
Vgl. Klaus Dörre, Prekäre Männlichkeiten. Alles ganz anders?, in: Hans Prömper/Mechthild M. Jansen/Andreas Ruffing (Hrsg.), Männer unter Druck, Opladen u.a. 2012, S. 147–163.
32.
Vgl. T. Kreher (Anm. 12).
33.
Vgl. Andreas Boes/Tobias Kämpf/Katrin Gül, Druck, Belastungen und Burnout bei Fachkräften der IT-Industrie, in: H. Prömper et al. (Anm. 31), S. 127–146.
34.
M. Meuser (Anm. 7), S. 333.
35.
Vgl. Daniel Staib, Zukunft des Mannes, GDI Studie 6/2003; Zukunftsinstitut (Hrsg.), Die Männerstudie, Köln 2008.