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16.2.2005 | Von:
Bernd Weisbrod

Generation und Generationalität in der Neueren Geschichte

Zur Erforschung historischer Generationen

Die historische Generationsforschung rekurriert im Feld der Moderne begrifflich wie argumentativ auf die Generierung einer neuen "Generation" in der Französischen Revolution. Sie stellt nach Pierre Nora sogar einen klassischen Erinnerungsort dar. Hier wurde die Idee des "neuen Menschen" als "l'homme régénéré" in das neuzeitliche Generationsmodell eingeführt.[20] Die gesellschaftliche Beschleunigungserfahrung der Sattelzeit lebte von der Idee der Vernichtung der Vergangenheit für eine Zukunft, die eine absolute emotionale Vergemeinschaftung in der gewaltsamen Auseinandersetzung mit dem Alten rechtfertigte. Daraus entstanden die "Furies" der Revolution, die sich bis in das 20. Jahrhundert als die entscheidende Kraft der gewaltsamen Erneuerung ausgaben.[21] Auch die Hypostasierung der jugendlichen Wiedergeburt der bürgerlichen Nation war dann seitdem 19. Jahrhundert insbesondere in Deutschland nie ganz frei von dieser revolutionären Konfiguration.[22] Obwohl Adoleszenzkrisen zur Grundausstattung aller gesellschaftlichen Übergangsriten gehören, wurde die Jugend selbst erst im 19. und 20. Jahrhundert zu einer spezifischen Erlebnisfigur, deren wechselnde Gestalt maßgeblich für die Prägung des historischen Wandels gehalten wurde.[23] Der Generationsbegriff Karl Mannheims ist daher nicht nur wegen der Exklusivität des Deutungsmusters "Jugendgeneration" zu kritisieren.[24] Noch problematischer ist das dem Jugendmythos der zwanziger Jahre verpflichtete "Sendungsbewusstsein" in einem "heroischen" oder "tragischen" Generationsbegriff, der sich im revolutionären Selbstauftrag von "politischen Generationen" bis heute wiederfindet.[25]

Unbestreitbar ist, dass sich die jeweilige "Kriegsjugendgeneration" in beiden deutschen Nachkriegszeiten des 20. Jahrhunderts einem solchen Selbstauftrag gegenübersah, einmal zur gewaltsamen, das andere Mal zur zivilen Wiedergeburt aus der zuerst demütigenden und dann totalen Niederlage. Ulrich Herbert sieht in ihnen daher - neben den 68ern - die einzigen politischen Generationen des 20. Jahrhunderts, weil sie in einem hegemonialen Kulturkampf der Nachkriegszeiten den "latenten Konsens" der Gesellschaften zugespitzt und durchgesetzt haben.[26] Bei der behaupteten Erlebnisgemeinschaft der nur nach wenigen Jahren bemessenen Kriegsjugendgeneration handelt es sich aber in der Regel um Ex-post-Konstrukte einer politischen Erinnerungsgemeinschaft, deren Erfolgsbedingungen sich keineswegs automatisch aus der Bewusstseinsprägung im Krieg selbst erschließen.[27] Vielmehr bedurfte es - in Deutschland wie in Italien - erst einer spezifischen nachholenden Gewaltsozialisation, die dieser männlichen Generationalität ihre subjektive Wirkung gab.[28] Problematisch wird dieser aktivistische Generationsbegriff jedoch, wenn er dem erwünschten Status einer Erlebnisgeneration am ehesten zu entsprechen scheint, wie man am Beispiel der jüngeren NS-Täterforschung in der Folge von Ulrich Herberts Best-Studie sehen kann.[29] Die Deutung des Protagonisten als Vertreter seiner völkischen Studentengeneration folgt dessen klassischem biographischen Selbstauftrag, der in der Konstruktion des eigenen Lebensentwurfs wirksam und damit auch politisch relevant gewesen ist. Das steht außer Frage. Aber von dieser "Generation" als politischem oder historischem Akteur kann dennoch nicht ohne weiteres gesprochen werden. Dagegen spricht schon die Erfahrungsverarbeitung des Krieges: Nicht der Krieg selbst, sondern nur der "Mythos" des Krieges kann als ersehnter identitärer Erfahrungsraum angesprochen werden.[30] Ganz ähnlich ist es mit der Aufstiegsgeneration der jungen Nationalsozialisten aus der Kriegsjugendgeneration, die ihre spätere Karriere als Bestätigung und Belohnung ihrer kämpferischen Ersatzsozialisation in der Männergemeinschaft lasen. Der intellektuelle Stil dieser völkischen "Generation der Sachlichkeit" (Ulrich Herbert) mag zwar entfernt mit den diagnostizierbaren literarischen "Verhaltenslehren der Kälte" korrelieren, aber deren Kennzeichen war bei Bertolt Brecht bekanntlich die undurchsichtige Maske und nicht Bekenntniszwang und Tatbereitschaft![31] Diese Selbstauslegung scheint bei der NSDAP-Tätergeneration eher der Logik der neu gefundenen Handlungsgemeinschaft geschuldet zu sein, in die eigene Sozialisationserfahrungen zwar eingelesen wurden, die sich aber daraus nicht hinreichend erklären lassen. Die spezifische Weltanschauungselite des "Dritten Reiches" erklärt sich in ihrer Handlungslogik jedenfalls nicht direkt aus dem Sinnhorizont der studentischen Sozialisationsgemeinschaft, sondern sie folgte kollektiven und institutionellen Regeln, mit denen die gesellschaftlichen Transaktionskosten für eine moralische Ökonomie des eigenen Lebenslaufs reduziert werden konnten. Eher ist zu fragen, warum es sich offenbar bezahlt machte, seine eigenen Erfahrungen zu generationalisieren.

Zu ähnlichen Schlussfolgerungen kommt Michael Wildt bei der Untersuchung des Führungspersonals im Reichssicherheitshauptamt: Die rasche institutionelle Aufstiegssozialisation der Täter im Machtapparat verspricht die Verwandlung des Ideals der "Sachlichkeit" in ein Ideal der "Härte" vielleicht besser zu erklären als die ideologische Legitimation aus der völkischen Studentengeneration.[32] Die "Generation des Unbedingten" fand ihre Legitimation in der ausgeübten Gewalt, und in dem Maße, in dem es ihr gelang, das völkische Projekt zur Kriegsaufgabe zu machen, verlor sich der Generationszusammenhang ohnehin in der Opportunitätsstruktur einer von Gewalt entgrenzten Ordnung. Die biographische Täterforschung, die mit dem Generationsansatz den weltanschaulichen Antrieb der NS-Verbrechen aufzuwerten hoffte, scheint hier an eine Grenze zu stoßen. Sie kann nämlich nicht erklären, wie sich gerade die so genannten Nah-Täter, etwa in den Einsatzgruppen oder dem wuchernden Lagerkosmos des späten "Dritten Reiches", unabhängig von Generation, sozialer Herkunft oder weltanschaulicher Prägung, oft in zusammengewürfelten Haufen und nur durch die Kameradschaft in der arbeitsteiligen Tat geschützt, in ein mörderisches Instrument verwandelten. "Diese Einsicht", so Götz Aly, "steht in klarem Gegensatz zu allen in den vergangenen zehn Jahren modisch gewordenen, doch empirisch dünn gebliebenen Versuchen, den an den NS-Verbrechen Beteiligten einen mehr oder weniger typischen Sozialisationsverlauf zuzuschreiben."[33]

Aly sieht in dieser "täterbiographischen Reduktion der deutschen Bürde" sogar einen Distanzierungsversuch, eine Art volkspädagogisch brauchbare Schuldzuweisung an eine benennbare Tätergruppe, eben eine Generation. So weit braucht man nicht zu gehen. Aber die elitäre Einlösung der Tatbereitschaft nährte die Generationalität dieser Gruppe vielleicht mehr als ihre jugendliche Sozialisation. Dieselbe argumentative Umkehr ließe sich auch an der Generationalität der zweiten Kriegsjugendgeneration erproben, die als 45er-Generation mit der Erfahrung des Bruchs vermeintlich eine andere Art des jugendlichen Selbstauftrags in sich trug.[34] Ihre - um mit Heinz Bude zu sprechen - Geschichts-, Sprach- und Vaterlosigkeit lässt sich aus ihrer vorbildlosen Anverwandlung an die neuen Karrieremöglichkeiten der Wirtschaftswundergesellschaft vielleicht besser erklären als aus einer irgendwie gearteten Traumatisierung durch die eigene enttäuschte Kriegsbegeisterung als Flakhelfer oder in der HJ.[35] Selbst die Gründungsgeneration der DDR zeigt ein ähnliches Muster: Trotz der "erfundenen" und "erzwungenen" SED-Generation des "Jahrgangs Eins" von 1949 kann von einer konsistenten Erfahrungsschichtung der Nachkriegsgeneration nicht ohne weiteres gesprochen werden.[36] Zwar gab es die erfahrbare Schließung der Chancenstruktur im Lebenslauf durch die "nach"rekrutierte Aufbaugeneration mit der entsprechenden Tradierungskrise, man teilte auch die Enttäuschungserwartung der halbherzigen Öffnung nach dem Mauerbau und die zunehmende Delegitimierung der "volkseigenen Erfahrung".[37] Aber eine Generation im emphatischen Sinne ist in lebensgeschichtlichen Interviews nicht zu finden. Das mag an der "Unmöglichkeit der totalen Erziehung" (Dorothee Wierling) in der DDR liegen, die mit der simulierten Öffentlichkeit die gesellschaftlichen Nischen selber schuf, die sie nicht zu durchdringen vermochte. Aber selbst die evidente Schicksalsgemeinschaft der Mauerkinder und sogar der Mauerfallkinder stiftete keine "Generationseinheit" im Mannheim'schen Sinne, auch wenn sich "Good By Lenin" als Ostalgie gut verkaufte - besonders im Westen. Gerade im Vergleich der beiden deutschen Fälle wird deutlich, dass die Generationalisierung der Nachkriegserfahrungen einer kollektiven biographischen Illusion geschuldet zu sein scheint, die sich aus der späteren Erzählbarkeit von Erfolgs- bzw. Misserfolgsgeschichten speist.

Dies zeigt sich auch bei der letzten dieser vermeintlich hegemonialen Generationen. Bei den 68ern handelt es sich eher um eine wundersame nachholende Vermehrung der Erzählgeneration als um eine Erlebnisgeneration im engeren Sinne. Tatsächlich war es damals "eine kleine radikale Minderheit", die an der Herstellung der unmittelbaren, emphatischen Differenz in Demonstrationen und Gegenöffentlichkeiten beteiligt war. Dennoch scheint heute jeder, der irgendwie in Amt und Würden ist, dazugehört und der ganzen Republik ihren Stil aufgenötigt zu haben. Das "Altern einer Generation", das Heinz Bude zum Preis für den Antritt der "Generation Berlin" erklärt hat,[38] ist aber ein genauso täuschendes mediales Konstrukt wie seinerzeit die Vernetzung insulärer Gruppenbildungen zu einer nationalen und internationalen politischen Bewegung. Fragte man in den neunziger Jahren die zwischen 40- und 85-Jährigen nach den für sie wichtigsten prägenden historischen Ereignissen, so dominierte immer das Kriegsende und die im November 1989 eingeleitete Wende, nur neun Prozent der 40- bis 54-Jährigen im Westen nannten "68", im Osten waren es weniger als ein Prozent.[39] Im "roten Jahrzehnt" (Gerd Koenen) war es entscheidend, dass - wie in der Titelgebung von Luisa Passerinis Buch über die Erfahrung der 68er in Italien zum Ausdruck kommt - die "Autobiography of a Generation" eigentlich sehr viel passender als "Autoritratto di gruppo" zu beschreiben ist.[40] Es war das spezifische emphatische Gruppengefühl, die exzessive Subjektivität in der Erfahrungssuche, die Generationalität gestiftet hat, das Gefühl nämlich, einer auserlesenen Gruppe anzugehören, deren nachholende politisch-öffentliche Vergewisserung sie erst zur Generation machte. Aber das bedeutet nicht, dass man deshalb die genuin politische Agenda der 68er vernachlässigen oder gar den bundesdeutschen Terrorismus als sozialen Generationskonflikt hinreichend erklären könnte.[41]

Es gilt also, vorsichtiger zu sein im Umgang mit dem Generationsbegriff. Generationalität scheint demnach das Ergebnis eines historischen Aushandlungsprozesses zu sein, in dem Generationen weder vorausgesetzt werden können, noch zu sich selbst kommen müssen, wie es bei Mannheim den Anschein hat. Die Erinnerungskulturen der deutschen Wendezeiten werden sich daher genauso wenig einfach aus "Generationsschichten" erklären lassen wie die Familienerzählung.[42] Andere "stille" Erfahrungsdimensionen müssten viel ernster genommen werden, etwa solche, die sich leiblich verankern, genau wie die Kriegs- und Gewalterfahrung, aber nicht zu einem elitären Hegemonialanspruch verdichten. Dabei wäre zu denken an die Erfahrungsschichtung des vermeintlich generationslosen Geschlechts, das zum Beispiel ein historisch spezifisches Generationswissen um die Gefahren der Geburt oder die Probleme der Verhütung teilte. Von einer stillen Generationalität dieser Art könnte aber auch zum Beispiel die Männergeneration berichten, die weiß, dass sie die letzte war, die in der Schule noch geschlagen wurde. Solches Generationswissen treibt die Prozesse des gesellschaftliche Wertewandels und den Umbruch der Generationsverhältnisse ebenso stark wie die meist in persönlichen Erfolgsgeschichten untergehende kollektive Erfahrung des stillen sozialen Aufstiegs der letzten Nachkriegsgeneration, der übrigens erstmals in Europa eine wirklich gemeinsame und stille Generationsrevolution zustande brachte. Dagegen verspricht die zirkuläre Bestätigung des Markenzeichens Generation wenig Erkenntnisgewinn.[43]


Fußnoten

20.
Pierre Nora, La génération, in: ders. (Hrsg.), Les Lieux de Mémoire, Paris 1997 (Quarto 2), S.2975 - 3015; Mona Ozouf, L'homme régénéré. Essais sur la Révolution Française, Paris 1989.
21.
Vgl. Arno Maier, The Furies. Violence and Terror in the French and Russian Revolutions, Princeton 2000.
22.
Vgl. Mark Roseman (Hrsg.), Generations in Conflict. Youth revolt and generation formation in Germany 1770 - 1968, Cambridge 1995.
23.
Vgl. Walter Jaide, Generationen eines Jahrhunderts. Wechsel der Jugendgenerationen im Jahrhunderttrend. Zur Sozialgeschichte der Jugend in Deutschland 1871 - 1985, Opladen 1988.
24.
Vgl. Jürgen Zinnecker, Das Deutungsmuster Jugendgeneration. Fragen an Karl Mannheim, in: Jahrbuch Jugendforschung 2/2002, Opladen 2002, S. 61 - 98.
25.
Vgl. Ernst Gründel, Die Sendung der Jungen Generation. Versuch einer umfassenden revolutionären Sinndeutung der Krise, München 1932.
26.
Vgl. Ulrich Herbert, Generationenfolge in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, in: J. Reulecke (Anm. 16), S. 95 - 114.
27.
Vgl. Reinhart Koselleck, Erinnerungsschleusen und Erfahrungsschichten. Der Einfluß der beiden Weltkriege auf das soziale Bewußtsein, in: ders., Zeitschichten. Studien zur Historik, Frankfurt/M. 2000, S. 265 - 284.
28.
Vgl. Sven Reichardt, Gewalt und Gemeinschaft. Gewalt und Gemeinschaft im italienischen Squadrismus und in der deutschen SA, Köln 2002.
29.
Vgl. Ulrich Herbert, Best. Biographische Studien über Radikalismus, Weltanschauung und Vernunft 1903 - 1989, Bonn 1996; ders., "Generation der Sachlichkeit". Die völkische Studentenbewegung der frühen zwanziger Jahre, in: ders., Arbeit, Volkstum, Weltanschauung. Über Fremde und Deutsche im 20. Jahrhundert, Frankfurt/M. 1995, S. 234 - 242.
30.
Vgl. George Mosse, Gefallen für das Vaterland. Nationales Heldentum und namenloses Sterben, Stuttgart 1993.
31.
Vgl. Helmut Lethen, Verhaltenslehren der Kälte. Lebensversuche zwischen den Kriegen, Frankfurt/M. 1994.
32.
Vgl. Michael Wildt, Generation des Unbedingten. Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamts, Hamburg 2002.
33.
In einer Rezension von Andrej Angrick, Besatzungspolitik und Massenmord. Die Einsatzgruppe D in der südlichen Sowjetunion 1941 - 1943, Hamburg 2003, in: Die ZEIT, Nr. 20 vom 26. Februar 2004.
34.
Vgl. Dirk Moses, Die 45er. Eine Generation zwischen Faschismus und Demokratie, in: Neue Sammlung, 40 (2001), S. 498 - 520.
35.
Vgl. Heinz Bude. Deutsche Karrieren. Lebenskonstruktionen sozialer Aufsteiger aus der Flakhelfer-Generation, Frankfurt/M. 1987.
36.
Vgl. Dorothee Wierling, Geboren im Jahr Eins. Der Jahrgang 1949 in der DDR. Versuch einer Kollektivbiographie, Berlin 2002.
37.
Lutz Niethammer, Die volkseigene Erfahrung. Eine Archäologie des Lebens in der Industrieprovinz der DDR, Berlin 1991.
38.
H. Bude (Anm. 6).
39.
Nach Martin Kohli/Harald Kühnemund (Hrsg.), Die zweite Lebenshälfte. Gesellschaftliche Lage und Partizipation im Spiegel des Alters-Survey, Opladen 2000.
40.
Luisa Passerini, Autobiography of a Generation: Italy, 1968, Hannover 1996.
41.
Vgl. Norbert Elias, Der bundesdeutsche Terrorismus - Ausdruck eines sozialen Generationskonflikts, in: ders.; Studien über die Deutschen. Machtkämpfe und Habitusentwicklung im 19. und 20. Jahrhundert, Frankfurt/M. 1989, S. 300 - 389.
42.
Vgl. Claus Leggewie, Generationsschichten und Erinnerungskulturen - Zur Historisierung der "alten" Bundesrepublik, in: Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte, 28 (1999), S. 211 - 235.
43.
Vgl. Markus Klein, Gibt es die Generation Golf? Eine empirische Inspektion, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 55 (2003), S. 99 - 115.