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Verkehr

Kann das Auto weg?

26.- 30. August 2019

Unser Land ist voller Autos: die einen fahren gerade, die anderen stehen unbewegt im Stau oder am Straßenrand. Mit rund 47 Millionen Stück ist der PKW-Bestand in Deutschland heute höher denn je. Im Schnitt besitzen zwei Drittel der Erwachsenen ein Kraftfahrzeug, 50% nutzen es fast täglich. Das nimmt viel Platz weg und ist zudem eine erhebliche Belastung für unsere Umwelt. Ihre Selbstverpflichtungen zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes von Neuwagen hat die Autoindustrie größtenteils nicht erfüllt. Stattdessen überbieten sich die großen Anbieter mit Skandalen.

Können wir also einfach so weitermachen wie bisher? Oder brauchen wir völlig neue Konzepte für innerstädtischen und ländlichen Verkehr jenseits des Automobils? Welche Rolle spielen öffentliche Verkehrsmittel sowie Carsharing-Anbieter bei der Verkehrswende? Und inwieweit kann Politik das individuelle Verkehrsverhalten beeinflussen oder gar verändern?


Die fünf Debattenbeiträge im PDF-Format können Sie hier gebündelt downloaden.

Die Debattenbeiträge

Das Bild zeigt ein Porträt von Liv Lisa Fries.

Lasst uns Wohlstand anders denken!

Die Schauspielerin Liv Lisa Fries sieht Berlin und die Welt an einem (verkehrs-)politischen Scheidepunkt.

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Das Foto zeigt den Journalisten Andreas Keßler, wie er lachend in einem blauen Auto sitzt.

Das Auto ist die Messlatte für Innovationen

"Autopapst" und Journalist Andreas Keßler fordert einen offenen Wettbewerb der Transportmittel.

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Reinhold Osterhus legt mit seinem Auto schon seit Jahrzehnten etwa 45.000 Kilometer pro Jahr zurück.

Ohne Auto verlöre ich ein Stück Lebensfreude


Pensionär Reinhold Osterhus gewinnt durch sein Auto Lebensfreude und Selbstständigkeit

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Der Mathematik-Professor Karl Michael Ortmann lehrt an der Berliner Beuth Hochschule für Technik.

Die Verkehrsanarchie muss ein Ende haben

Prof. Dr. Karl Michael Ortmann fordert mehr Sicherheit auf den Straßen für die Menschen an den Rändern der Stadt.

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Axel Quanz ist Diplom-Ingenieur und berät Firmen und Gemeinden als Experte für nachhaltige Mobilität.

Eine umweltgerechte Stadt ist das Ziel



Mobilitätsberater Axel Quanz fordert, den Alternativen zum Auto in der Stadt mehr Raum zu geben

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Materialien für den Unterricht

Coverbild Umwelt und Verkehr

Themenblätter im Unterricht (Nr. 113)

Umwelt und Verkehr

Wir leben in einer hochgradig mobilen und arbeitsteiligen Welt; Menschen wie Waren überwinden große Entfernungen in kürzester Zeit. Die Schattenseite des Verkehrs ist die Umweltbelastung. Wie viel Verkehr verträgt das Klima?

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Ein Verkehrsschild zeigt: Durchfahrt verboten für Dieselautos bis Euro-Norm 5. Anlieger frei.

einfach POLITIK: aktuell

Fahrverbote für Diesel


Die Abgase von vielen Diesel-Autos sind noch viel schmutziger, als man bisher gedacht hat. In Hamburg gibt es deshalb Fahrverbote für ältere Diesel-Autos. Vielleicht bald auch in anderen Städten.

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Dürre in China

GrafStat - Unterrichtsmaterial

M 04.07 Daten zum motorisierten Individualverkehr

Autos sind aufgrund ihrer großen Zahl die Verkehrsmittel, die in Deutschland den größten Anteil an CO2 im Verkehrsbereich produzieren. Das Bundesverkehrsministerium stellt Daten zum Autoverkehr vor.

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Weiterführende Informationen

Dichter Verkehr in Berlin: 80 Prozent der Strecken werden im Pkw oder Lkw zurückgelegt.

Maßnahmen

Was uns klimafreundlich bewegt

Ein großer Teil der Treibhausgasemissionen entstehen durch den Verkehr. Damit Klimaschutzziele erreicht werden können, muss hier ein Umdenken stattfinden. Ausreichend Alternativen gibt es. Darunter sparsamere Fahrzeuge oder gute Angebote im öffentlichen Verkehr.

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Die Erfindung von Dampfloks revolutionierte im 19. Jahrhundert das Verkehrswesen in Deutschland und weltweit.

Christopher Kopper

Verkehr und Kommunikation

Die Geschichte des 19. und des 20. Jahrhunderts ist eine Geschichte der Transportrevolution. Durch den Bau eines Eisenbahnnetzes vervielfachten sich die Transportmengen und Entfernungen. Menschen erhielten Mobilitätsmöglichkeiten, die im Vor-Eisenbahnzeitalter undenkbar waren.

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Aus der Mediathek

Globaler Verkehr

Eine Folge der Serie "Mit offenen Karten"

Weltweit reisen und konsumieren die Menschen immer mehr. Der Bedarf an Personen- und Güterverkehr wird sich in den nächsten Jahrzehnten sogar noch erhöhen. Welche Konsequenzen ergeben sich aus dieser Zunahme?

Was ist eigentlich ein gutes Argument und was gehört zum fairen Diskurs dazu?

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