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Wohnen

Wie bleibt Wohnen bezahlbar?

07.- 11. Oktober

Das Recht auf Wohnung und einen angemessenen Lebensstandard ist Teil der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (Art. 25) und findet sich auch in vielen Landesverfassungen wieder (z.B. Verfassung von Berlin, Art. 28). Für einen wachsenden Teil der Bevölkerung wird es jedoch in vielen deutschen Städten zunehmend schwer, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Dies befördert die Armut und trägt zu einer sozialräumlichen und gesellschaftlichen Spaltung in Deutschland bei. Wohnen wird somit zur "Neuen Sozialen Frage", auf die zwingend Antworten gefunden werden müssen.

Aber wie können wir dafür sorgen, dass Wohnen in manchen Städten nicht zum Luxusgut wird? Welche Maßnahmen muss die Politik umsetzen, um Wohnraum bezahlbar zu machen? Sind Gesetze wie die Mietpreisbremse oder der Mietendeckel wirklich so gut, wie sie auf den ersten Blick scheinen? Müssen private Wohnungsgesellschaften wie die Deutsche Wohnen enteignet werden? Oder brauchen wir ganz andere Mittel und Wege?


Die fünf Debattenbeiträge im PDF-Format können Sie hier gebündelt downloaden.

Die Debattenbeiträge

Michael Zahn ist Geschäftsführer des Unternehmens „Deutsche Wohnen“

Wir brauchen einen Dialog zu bezahlbarem Wohnraum

Michael Zahn ist Geschäftsführer des Unternehmens „Deutsche Wohnen“. Um den Berliner Wohnungsmarkt bezahlbar und lebenswert zu gestalten, initiiert er einen Dialog für faires Wohnen.

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Rouzbeh Taheri ist Mitgründer und Sprecher der Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“.

Unser Leben ist mehr wert als ihre Profite

Rouzbeh Taheri ist Mitgründer und Sprecher der Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“. Er fordert mehr Wohnungen in öffentlichem Besitz.

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Christine E. wohnt seit 1987 in ihrer Wohnung in Berlin und soll nun wegen Eigenbedarfs ausziehen.

Wohnen muss ein Grundrecht bleiben!


Christine E. wohnt seit 1987 in ihrer Wohnung in Berlin und soll nun wegen Eigenbedarfs ausziehen.

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Matthias Dressel wohnt in Berlin.

Für mehr Flexibilität in der Wohnraumförderung

Matthias Dressel plädiert dafür, die Verantwortung für bezahlbare Mieten sowohl auf die Mieter als auch auf die Vermieter zu verteilen.

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Margit Piatyszek-Lössl ist Vorstandsmitglied der Märkische Scholle Wohnungsunternehmen eG.

Krisensicher und zukunftstauglich wohnen

Margit Piatyszek-Lössl, Vorstandsmitglied der Märkische Scholle Wohnungsunternehmen eG, wirbt für das Modell Wohnungsbaugenossenschaft.

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Materialien für den Unterricht

Buchstabenwürfel formen das Wort Mieten auf Geldscheinen.

Veranstaltungsdokumentation (Juli 2018)

Bezahlbares Wohnen: Utopie oder Zukunft?

Am 02.07.2018 lud die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb im Rahmen der checkpoint bpb - Montagsgespräche zu einer Diskussion über Zukunftsmodelle des Wohnens ein.

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Datenreport 2018

Datenreport: Kapitel 6.1.4

Struktur der Konsumausgaben


Wofür verwendeten die privaten Haushalte ihre monatlichen Konsumausgaben? Den größten Teil gaben die Haushalte für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung aus.

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Weiterführende Informationen

(@ Meike Fischer)

Stadt und Gesellschaft

Wohnraum dem Markt entziehen

Angespannte Wohnungsmärkte haben die Suche nach Wohnformen wiederbelebt. Sabine Horlitz stellt Modelle für eine Wohnungsversorgung jenseits des Marktprinzips vor.

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(@ Meike Fischer)

Stadt und Gesellschaft

Rückkehr der Wohnungsfrage

In Ballungsräumen wird die Finanzierung einer Wohnung für viele Haushalte zunehmend ein Problem. Andrej Holm über die Rückkehr der Wohnungsfrage in den städtischen Alltag.

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Was ist eigentlich ein gutes Argument und was gehört zum fairen Diskurs dazu?

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