30 Jahre Deutsche Einheit Mehr erfahren
Beleuchteter Reichstag

Literaturjournal

Dem Alltag in der DDR widmen sich zahlreiche neue Bücher. Anhand von Fotos, von Gebrauchsgegenständen, alternativen, subkulturellen Lebensformen und Reportagen wird die Alltagsgeschichte der DDR in ganz verschiedenen Facetten, gesellschaftlichen Bereichen und Spannungsfeldern dargestellt, etwa im Bereich der Wohnungspolitik und im Verhältnis zwischen dem SED-Staat und den Kirchen. Selbst Comics widmen sich dem Alltag während der deutschen Teilung, die auch im Mittelpunkt einiger neuer wissenschaftlicher Publikationen und Quellensammlungen steht.

Danigel, Schöner unsere Paläste!

Karin Thomas

Rekonstruktion des DDR-Alltags

Die Lebenswirklichkeit der DDR-Bürger ist nach 1989/90 schnell verblasst. Nun widmet sich die Dauerausstellung des "Dokumentationszentrums Alltagskultur der DDR" in Eisenhüttenstadt den alltäglichen Gebrauchsgegenständen und setzt sie mit persönlichen Erinnerungen in Beziehung. Auch auf Fotografien von Gerhard Weber und Gerd Danigel lassen sich erstaunliche Alltagssituationen (wieder-)entdecken.

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Buddenberg/Henseler, Berlin

Peter Jochen Winters

Alltag in der DDR
aus ungewöhnlichen Perspektiven

Ungewöhnliche Einblicke in das Leben in der DDR ermöglichen Neuerscheinungen über die Kinder von Stasi-Offizieren und über Eigeninitiativen, um der Wohnungsnot zu entgehen: dem "Schwarzwohnen". Journalistische Erinnerungen, Fotografien und Geschichts-Comics bieten ebenfalls neue Perspektiven auf die Lebenswelt der DDR und auf die deutsche Teilung.

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Helmut Müller-Enbergs: Hauptverwaltung A

Karl Wilhelm Fricke

Ein Röntgenbild der HV A

Mit seiner Arbeit über die "Hauptverwaltung A" des Ministeriums für Staatssicherheit hat Helmut Müller-Enbergs eine Leistung erbracht, die schon deshalb beeindruckt, weil die Hinterlassenschaft der HV A nahezu vollständig vernichtet worden ist. Der Teilband des MfS-Handbuches "Anatomie der Staatssicherheit" ist ein hochinformatives Nachschlagewerk über die Stasi-Spionage.

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Peter/Wentker, KSZE

Gerhard Wettig

Ost-West-Beziehungen in der Anfangs- und Spätzeit des Kalten Krieges

Die sowjetische Interessenpolitik in Deutschland während der Nachkriegszeit und die internationale Politik sowie die gesellschaftliche Transformation gegen Ende des Kalten Krieges nehmen neue Quellen- und Aufsatzpublikationen in den Fokus.

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Braune, Abseits der Protokollstrecke

Ulrich Neuhäußer-Wespy

Kirche und Klassenkampf

Veröffentlichungen zur kirchlichen Zeitgeschichte der DDR nehmen die theologische Ausbildung in Naumburg, die unliebsamen Kontakte eines Pfarrers mit Staat und Staatssicherheit sowie die politischen Verfolgungen in den frühen Jahren der DDR in den Blick.

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Publikationen zum Thema

Architektur der Gesellschaft

Architektur verkörpert die ökonomischen, sozialen und kulturellen, auch geschlechterpolitischen Sp...

Architekturvermittlung kann schon sehr früh beginnen, Workshop mit Kita-Kindern

Architektur in der kulturellen Bildung

Architektur und Raum umgeben uns ständig und prägen unser Leben. Die bewusste Wahrnehmung von Arch...

Detlef Hoffmann.

Umgang mit schwierigen Orten in Kunst und Architektur

Welche Rolle spielen Kunst und Architektur in der Erinnerungskultur? Und welchen Beitrag kann die k...

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Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen eintraten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 22. Oktober 1969
    Erstes Kabinett Brandt aus einer SPD /FDP-Koalition. Parlamentarische Staatssekretäre werden eingeführt. Einige Ressorts sind aufgelöst (Vertriebenen-, Schatz-, Bundesratsministerium), zusammengelegt (Verkehrs- und Post-, Familien- und Gesundheitsministerium)... Weiter
  • 22. Oktober 1995
    Die schwarzrote Senatskoalition muss bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus Stimmenverluste hinnehmen: Die CDU erhält 37,4 Prozent (1990: 40,4 Prozent), die SPD 23,6 Prozent (1990: 30,4 Prozent) der Zweitstimmen. Dramatisch sind die Einbußen der FDP,... Weiter