Beleuchteter Reichstag

Wendekinder, Kriegskinder. Die "Generation der Transformation" aus europäischer Perspektive

Deutschlandforschertagung 2016, 3–5 November 2016, Universität Wien

Die Umbrüche der 1990er Jahre zeitigten für die Generation, die als Kinder den Zerfall der sowjetisch dominierten Gesellschaften erlebten, langfristige Folgen. Zu dieser Generation zählen die deutschen "Wendekinder" ebenso wie die Kinder der politischen Umwälzungen in Mittel- und Osteuropa. Heute stellt sich die Frage, wie diese Generation mit ihrer Geschichte, Gegenwart und Zukunft in Europa umgeht.

Zu diesem Thema diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom 3. bis 5. November 2016 auf einer internationalen Konferenz in Wien, veranstaltet von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in Kooperation mit der Gesellschaft für europäische Studien (Wien).

PDF-Icon Programm: Children of Transition, Children of War

"Children of Transition, Children of War" - Deutschlandforschertagung 2016

3. bis 5. November 2016 in Wien

Dokumentation der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in Wien: "Wendekinder, Kriegskinder. Die 'Generation der Transformation' aus europäischer Perspektive".

Wolfgang Petritsch, Ambassador, President of the Austrian Marshall Plan Foundation, Wien

Keynote Speech

Keynote Speech von Wolfgang Petritsch, Ambassador, President of the Austrian Marshall Plan Foundation, Wien

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Rainer Gries, Franz Vranitzky Chair for European Studies, Universität Wien

Introduction

"Children of Transition, Children of the Balkan Wars" - Introduction von Rainer Gries, Franz Vranitzky Chair for European Studies, Universität Wien

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Panel 1 "Memory and Collective Amnesia": Bekim Baliqi, Anke Giesen, Oliver Rathkolb, Tomáš Karger, Sandra Matthäus

Panel 1: "Memory and Collective Amnesia"

Themen in Panel eins: Die "born during the war" Generation im Kosovo, prägende Ereignisse für Jugendliche in Tschechien, Jugendorganisationen in Perm/Ural und die Frage nach einer ostdeutschen Identität.

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Panel 2 "From Migration to Integration": Katharina Blumberg-Stankiewicz, Elisabeth Kirndörfer, Kire Babanoski, Pavel Kolář, Kristina Malbašić, Rafaela Tripalo, Iva Kopraleva

Panel 2: "From Migration to Integration"

Themen in Panel zwei: Die "Lost Generation" in Mazedonien, Migration und "Wendekinder" in Berlin und Schwedt, der Umgang mit Migration in Bulgarien und Kroatien sowie bosnische Kriegsflüchtlinge in Kroatien.

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Panel 3 "Social Practices and Political Participation": Raili Nugin, Ivana Milovanović, Sanja Milutinović Bojanić, Muharem Bazdul

Panel 3: "Social Practices and Political Participation"

Themen in Panel drei: Der Kreislauf der Gewalt in Albanien, das Alltagsleben von Frauen in der geteilten Stadt Mitrovica und die Generation of Transition in Estland.

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Panel 4 "Between Europeanness and Nationalisms": Bedrudin Brljavac, Daniel Kubiak, Hans-Georg Golz, Mihai Stelian Rusu, Mary Kate Schneider

Panel 4: "Between Europeanness and Nationalisms"

Themen in Panel vier: Die "Generation of Transition" in Bosnien und Herzegowina, die Bedeutung von "civic education" in Rumänien sowie das Wahlverhalten der ostdeutschen "Wendekinder".

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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Abschlussveranstaltung: "Conclusion: 'Lessons Learned and Prospects for Civic Education in Europe'"

Conclusion: "Lessons Learned and Prospects for Civic Education in Europe"

In der Abschlussdiskussion reflektierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Essenz der "Europeanness" aus ganz persönlicher Sicht.

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Silvia Nadjivan bei der Moderation der Poster Session mit den Teilnehmern Vanni D’Alessio und Bert Preiss

Poster Session

Themen der zwölf Präsentationen in der Poster Session waren unter anderem: Generation, intergenerationeller Austausch, Medienrezeption und der Umgang mit der eigenen Geschichte.

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Stimmen aus der Poster Session

Illustration, die Kathrin und Ereignisse rund um den Mauerfall 1989 zeigt.
Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei, Betriebskampfgruppen und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen, Demokratie und Reisefreiheit eintraten - und sich mit Kerzen, Worten und Zivilcourage gegen die Staatsmacht durchsetzten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 8.- 10. Juli 1948
    In Koblenz (Hotel Rittersturz) vereinbaren die westdeutschen Ministerpräsidenten widerstrebend und vorläufig, das erste Frankfurter Dokument zu verwirklichen. Damit aber nicht eine Nationalversammlung präjudiziert oder die Reichseinheit gefährdet werde,... Weiter
  • 8. Juli 1950
    Auf Einladung des Ministerkomitees tritt die BRD dem Europarat als assoziiertes Mitglied bei (wirksam seit 13. 7.). Der Bundestag hatte am 15. 6. zugestimmt. Vollgültiges Mitglied, d. h. mit Stimmrecht im Ministerkomitee, wird die BRD am 2. 5. 1951. Der... Weiter
  • 8. Juli 1974
    Wegen nicht bewilligter Ressortanforderungen tritt Erhard Eppler (SPD) als Bundesminister zurück. Er hatte die Entwicklungspolitik stärker profilieren wollen. - Nachfolger: Egon Bahr (SPD). Weiter
  • 8. Juli 1994
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