Beleuchteter Reichstag

50 Jahre Mauerbau

Der 13. August 1961 war ein einschneidendes Datum – mit langer Vorgeschichte und dramatischen Folgen. Der Bau der Mauer, die Schließung der Berliner Sektorengrenzen war eingebettet in den Kalten Krieg. In besonderer Weise spiegelt der Mauerbau das Verhältnis zwischen der Sowjetunion und ihrem Vasallen, der DDR. Deren Bewohner hatten ganz besonders unter den Folgen des Mauerbaus zu leiden. Der Fortgang aus dem SED-Staat war zu einem tödlichen Risiko geworden. 30 Jahre nach ihrem Bau war die Mauer Vergangenheit. Der Bundestag entschied, das einst geteilte Berlin wieder zur Hauptstadt Deutschlands zu machen.

Die Bösebrücke an der Bornholmer Straße in Berlin, Ende 1961.

Deutschland Archiv 6/2011

Zeitgeschichte/Zeitgeschehen

13. August 1961: Das SED-Regime riegelt die Grenzen zwischen Ost- und West-Berlin ab. Deutschland ist endgültig geteilt, die DDR erlebt ihren "heimlichen Gründungstag".

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Andreas Weiß, Foto von 1973.

Deutschland Archiv 6/2011

Dokumentation

Der Mauerbau und seine Folgen waren nicht nur Fragen der "großen Politik". Sie bestimmten das Schicksal zahlreicher Menschen – auf Jahre hinaus.

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Blick auf das Brandenburger Tor, nach der Schließung der Grenzen zu West-Berlin, 31. Oktober 1961.

Deutschland Archiv 6/2011

Forum

Jahrestage schaffen Konjunkturen – in der Aufarbeitung von Geschichte und in der öffentlichen Auseinandersetzung mit Geschichte. So auch der 50. Jahrestag des Mauerbaus.

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Patrick Major, Behind the Berlin Wall

Deutschland Archiv 6/2011

Literaturjournal

Neue Bücher zur Geschichte der innerdeutschen Grenze, zum Grenzregime und zum politischen Umgang sowie zum Leben mit und an der Mauer stellen Rolf Steininger, Peter Joachim Lapp, Sarah Bornhorst und Gerhard Sälter vor.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Stacheldrahtsperre in der Bernauer Straße: Volkspolizisten halten Ost-Berliner in Schach, 13. August 1961
Online-Angebot

Chronik der Mauer

28 Jahre war die Berliner Mauer Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. In zeitlicher Abfolge werden Ursachen, Verlauf und Folgen von Mauerbau und Mauerfall durch Texte, Film- und Tonmaterial, Fotos und Zeitzeugeninterviews dargestellt.

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Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen eintraten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 17. April 1948
    Mit der Entstehung von Vereinigungen Volkseigener Betriebe (VVB) endet die Enteignung privater Unternehmen der »NS- und Kriegsverbrecher« (Sächsisches Modell). Die Kommissionen für Sequestrierung und Beschlagnahme werden daher aufgelöst. Das Volkseigentum... Weiter
  • 17. - 22. April 1967
    Der VII.Parteitag der SED beschließt, den Sozialismus als »entwickeltes gesellschaftliches System« in einem »einheitlichen sozialen Organismus« zu entfalten. Er kündigt eine neue Verfassung an und entwirft Direktiven für den Fünfjahrplan 1966 - 1970. (27. 5.... Weiter
  • 17. - 21. April 1986
    XI. Parteitag der SED: Er bestätigt die bisherige Führungsspitze mit Honecker als Generalsekretär des ZK und das Politbüro mit vier neuen Vollmitgliedern (Hans-Joachim Böhme, Werner Eberlein, Heinz Keßler, Siegfried Lorenz). Die Direktive für den neuen... Weiter
  • 17. - 21. April 1990
    Eine Bürgerbefragung entscheidet mit Dreiviertelmehrheit, dass Karl-Marx-Stadt wieder Chemnitz heißen soll. - Die Stadtverordnetenversammlung bestätigt die Rückbenennung mit Wirkung vom 1. 6. 1990. Weiter