Beleuchteter Reichstag

Medien

Medien spielen in unserem Alltag eine bedeutende Rolle. Seit Mitte des letzten Jahrhunderts sind elektronische Medien wie Rundfunk und Fernsehen allgegenwärtig. Sie beeinflussen Politik und Gesellschaft und werden von diesen beeinflusst. In demokratischen Gesellschaften stellen Medien bzw. stellt die Presse als "vierte Gewalt" ein wichtiges Element des öffentlichen Lebens dar; sie informiert, kommentiert und skandalisiert und trägt auf diese Weise zur Meinungs- und Willensbildung bei. In Diktaturen nutz(t)en die Herrschenden Presse und Medien in großem Maße als Propaganda- und Erziehungsinstrumente.

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Deutschland Archiv 1/2011

Zeitgeschichte/Zeitgeschehen

Die deutsche Nachkriegsgeschichte zeigt deutlich den Kontrast der Funktion und Praxis von Medien in Demokratie und Diktatur, von "vierter Gewalt" und "Agit-Prop".

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Dokumentation der HA II des MfS: "Korrespondenten imperialistischer Massenmedien – vorgeschobene Posten des Feindes im Kampf gegen den Sozialismus".

Deutschland Archiv 1/2011

Dokumentation

Als "vorgeschobene Posten des Feindes" betrachtete das Ministerium für Staatssicherheit die "Korrespondenten imperialistischer Massenmedien". Ein Film über westdeutsche Journalisten und deren Tätigkeit in der DDR.

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Demonstration auf dem Berliner Alexanderplatz am 4. November 1990

Deutschland Archiv 1/2011

Forum

A. James McAdams denkt über den "letzten Ostdeutsche" und seine "letzten Worte" nach. Manfred Wilke erörtert den Stellenwert der Berliner Mauer in der (inter)nationalen Erinnerung.

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Hartewig: Wir sind im Bilde
@ Universitätsverlag Leipzig.

Deutschland Archiv 1/2011

Literaturjournal

Literaturberichte zu Medien, Mediengeschichte, Medien und Politik.

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Die Mauer. 1961 bis 2021

Bildmontagen und eine VR-Animation

Anlässlich des 60. Jahrestags des Mauerbaus erinnert das Deutschland Archiv der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit 46 Bildmontagen und einer Virtual-Reality-Animation an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Themenseite

60 Jahre Mauerbau

Die Berliner Mauer trennte mehr als 28 Jahre lang Ost und West. Sie ist zum Symbol der konfliktreich verkanteten Nachkriegsordnung der Alliierten geworden. Zwischen 1961 und 1989 wurden mindestens 140 Menschen an der Berliner Mauer getötet oder kamen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem DDR-Grenzregime ums Leben. Darüber hinaus verstarben mindestens 251 Reisende aus Ost und West vor, während oder nach Kontrollen an Berliner Grenzübergängen. In diesen Angaben nicht erfasst ist die unbekannte Anzahl von Menschen, die aus Kummer und Verzweiflung über die Auswirkungen des Mauerbaus auf ihre individuellen Lebensverhältnisse starben.


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NEU: "(Ost)Deutschlands Weg 1989-2021". 80 Studien zur Lage des Landes

Ein Mosaik der (ost)deutschen Transformationsgeschichte von 1989/90 bis in die Gegenwart. Mit Texten von Ilko-Sascha Kowalczuk, Krisztina Slachta, Jens Reich, Marianne Birthler, Hans Modrow, Steffen Mau, Antonie Rietzschel, Andreas Zick, Esther Dischereit, Bernd Wagner, Naika Foroutan, Raj Kollmorgen und 70 weiteren AutorInnen. Der Doppelband mit 1.350 Seiten und zahlreichen Fotos kostet 7 Euro im Angebot der bpb.

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Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen eintraten. Ein filmischer Überblick.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen und Designers, Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, zeigen, dass bei Kriegsende im Mai 1945 in der Stadt kaum ein Stein mehr auf dem anderen stand. Die Bildmontagen rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen und Schuttberge aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 6./ 7. Dez. 1947
    In Berlin tagt der 1.Deutsche Volkskongress, der aus Delegierten politischer Parteien und Organisationen besteht, z. T. auch aus den Westzonen. Als Instrument der SED-Bündnispolitik fordert er eine Volksabstimmung mit der Zielsetzung, die »demokratische... Weiter
  • 6. Dezember 1989
    Nach seinem Rücktritt als SED-Generalsekretär am . 3. 12. verzichtet Egon Krenz - wie öffentlich vielfach gefordert - auch auf den Vorsitz im Staatsrat und im Nationalen Verteidigungsrat, der sich faktisch auflöst. Der stellvertretende Staatsratsvorsitzende... Weiter
  • 6. Dezember 1992
    Asylkompromiss: Nach einem Verhandlungsmarathon in Bonn einigen sich CDU, CSU, FDP und SPD auf ein interfraktionelles Positionspapier zur Neuregelung des Asylgrundrechts. Sie soll den Schutz tatsächlich politisch Verfolgter gewährleisten und den Missbrauch... Weiter
  • 6. Dezember 1995
    Der Bundestag stimmt mit überwältigender Mehrheit (543 Ja-, 107 Neinstimmen, 6 Enthaltungen) der Entsendung von etwa 4 000 Bundeswehrsoldaten als Teil der rund 60 000 Mann starken internationalen Friedenstruppe (IFOR)für Bosnien-Herzegowina zu. Das deutsche... Weiter
  • 5./ 6. Dezember 1994
    Das KSZE-Gipfeltreffen in Budapest im Anschluss an das 5. Folgetreffen (10. 10.@- 2. 12. 1994) wird von Meinungsverschiedenheiten zwischen den 53 Teilnehmerstaaten überschattet. Russland lehnt die Osterweiterung der NATO ab und beteiligt sich vorerst nicht an... Weiter

Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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