Beleuchteter Reichstag

Literaturjournal

Wie wird mit der diktatorischen Vergangenheit in Deutschland und anderswo umgegangen? Welche Erinnerungskultur herrscht in Deutschland und Frankreich vor? Dies sind nur zwei Themen dieses Literaturjournals. Vorgestellt werden außerdem Bücher zu Eigensinn, Opposition und Widerstand sowie zur friedlichen Revolution in der DDR. Und schließlich werden die eigenwilligen Lebenswege zweier Persönlichkeiten aus dem Kulturbetrieb Ost und West anhand deren Autobiografien betrachtet.

Opposition und SED in der Friedlichen Revolution

Karl Wilhelm Fricke

Retrospektiven auf die Friedliche Revolution

Authentische Schriftzeugnisse von Bürgerrechtlern sind selten. Die wenigen erhaltenen Zeitdokumente sind deshalb besonders wertvoll. Zusammen mit Studien über oppositionelles Denken und Handeln – vor allem über abweichendes Verhalten in der DDR-Provinz – liefern sie wichtige Beiträge zur Zeitgeschichtsforschung.

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Der Tod des Diktators

Manfred Wilke

Erinnerungspolitik und Erinnerungskultur

Das Feld der Erinnerungskultur, in dem sich die Nationen ihrer Geschichte und Identität vergewissern, ist heftig umkämpft. Häufig geht es in diesen Auseinandersetzungen um den Umgang mit diktatorischer Vergangenheit – so auch in den Debatten um die staatliche Erinnerungspolitik in Deutschland.

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In den Mühlen der Ebene

Rüdiger Thomas

Zwei Kultur-Profile im Selbstporträt

Mit den Autobiografien von Hermann Glaser und Dietmar Keller liegen die Selbstzeugnisse von zwei Personen vor, die zwar beide im Kulturmilieu fest verankert sind, die aber unterschiedlicher kaum sein könnten. Dennoch wird hier der Versuch eines Vergleichs unternommen.

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Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei, Betriebskampfgruppen und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen, Demokratie und Reisefreiheit eintraten - und sich mit Kerzen, Worten und Zivilcourage gegen die Staatsmacht durchsetzten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

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Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • Februar / Oktober 1968
    Zum ersten Mal treten bei Olympischen Spielen (Grenoble vom 6. 2. - 18. 2. und Mexiko vom 12. - 27. 10. 1968) zwei deutsche Mannschaften auf. Bislang hatte die BRD ihren Alleinvertretungsanspruch auch im Sport behaupten können. Das Internationale Olympische... Weiter
  • Februar 1972
    Abschluss der industriellen Sozialisierung: Betriebe mit Staatlicher Beteiligung (BSB), private Industrie-und Bauunternehmen werden in Volkseigentum umgewandelt bzw. gekauft. Damit sind über 99 Prozent der industriellen Bruttoproduktion... Weiter