Beleuchteter Reichstag

Forum

Der erfolgreichste deutsche Spielfilm der letzten Jahre war "Das Leben der Anderen" – national wie international. Hierzulande wurde er allerdings von vielen auch als Provokation empfunden, als "Wohlfühldichtung für Mitläufer" (Roman Grafe). Der wissenschaftliche Berater von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck erläutert die historischen Hintergründe des Streifens, der keinem schlichten Täter-Opfer-Schema folgt, sondern die schleichenden Übergänge des Lebens in der Diktatur zu erhellen versuche.
Ein Beispiel von Engagement gegen die Diktatur ist die Gruppe "Frieden '83", die hier in Ergänzung zu dem Beitrag von Christian Halbrock, Die unabhängigen Umweltgruppen der DDR, vorgestellt wird.

Hautpmann Gerd Wiesler (Ulrich Mühe). Szenenfoto aus "Das Leben der Anderen" – als DVD erhältlich.

Manfred Wilke

Das Leben der Anderen – Wieslers Verweigerung

"Das Leben der Anderen" war ein Welterfolg. In Deutschland löste der oscar-prämierte Film Kontroversen aus: Ein Stasi-Offizier als positiver Held war eine Provokation. War die Filmhandlung eine Fiktion, oder beruhte sie auf authentischen Ereignissen der DDR-Geschichte?

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"Umkehr führt weiter". Das Plakat zur gleichnamigen Ausstellung über "Die Friedens- und Umweltbewegung in der mitteldeutschen Industrieregion" zeigt die Aktion "Schwerter zu Pflugscharen" auf dem Wittenberger Kirchentag 1983.

Lothar Tautz

Die Friedens- und Umweltbewegung in der mitteldeutschen Industrieregion

Mit "Frieden '83" entstand 1983 in Halle (Saale) eine Gruppe, die sich überregional in Friedens- und Umweltfragen engagierte und breite öffentliche Wirksamkeit in der DDR entfaltete.

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Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen eintraten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 28. September 1950
    Aufnahme der DDR in den Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW/COMECON). Der RGW war am 18. 1. 1949 in Moskau von Bulgarien, der CSR, Polen, Rumänien, der Sowjetunion und Ungarn gegründet worden. Er will einen sozialistischen Weltmarkt schaffen, um den... Weiter
  • 28. September 1950
    Die DDR wird in den Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW / COMECON) aufgenommen. (28. 9. 1950) Anders als die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (18. 4. 1951) entsteht der RGW als zwischenstaatliche Organisation ohne supranationale Rechte. Ein... Weiter
  • 28. Sept. - 3. Okt. 1954
    Die Londoner Neunmächtekonferenz (Beneluxstaaten, BRD, Großbritannien, Frankreich, Italien, Kanada, USA) berät über Alternativen nach dem Scheitern des EVG-Vertrages. (30./31. 8. 1954) Ergebnisse: 1. Italien und der BRD wird empfohlen, dem revidierten... Weiter
  • 28. September 1969
    Wahlen zum 6.Bundestag: Zwar bleibt die CDU/ CSU stärkste Partei, doch überspringt die SPD erstmals die 40-Prozent-Hürde. Die FDP verliert Mandate, die NPD bleibt deutlich unter der 5-Prozent-Klausel. SPD-Kanzlerkandidat Willy Brandt und der neue... Weiter
  • 28. September 1982
    CDU, CSU und FDP einigen sich auf das Koalitionspapier. Es sieht u. a. vor, Sozialausgaben einzusparen, die Mehrwertsteuer zu erhöhen und eine rückzahlbare Zwangsanleihe für Besserverdienende einzuführen. Die Bundestagsfraktion der FDP billigt nach einer... Weiter
  • 28. September 1990
    Das 1. Mantelgesetz vereinheitlicht das Berliner Landesrecht. Danach ist das am 25. 9. 1990 geltende West-Berliner Landesrecht auf Ost-Berlin - von aufgeführten Ausnahmen abgesehen - zu erstrecken. Damit wird weitgehende Rechtseinheit in beiden Teilen der... Weiter
  • 28. September 1993
    Die Bundesregierung legt ihren ersten Altenbericht über die Lebenssituation älterer Menschen in Deutschland vor. Er wurde von einer unabhängigen Sachverständigenkommission, die am 22. 2. 1989 von der Ministerin Ursula Lehr berufen worden war, erarbeitet. Der... Weiter