IzpB Internationale Sicherheitspolitik

15.7.2015 | Von:
Guido Steinberg

Transnationaler Terrorismus

Die Organisation al-Qaida

Al-Qaida wurde als loser Verbund gleichgesinnter Jihadisten bereits 1988 in Afghanistan gegründet, doch entstand die strukturierte Organisation erst Mitte der 1990er-Jahre, als die Saudis, Kuwaitis und Jemeniten um Bin Laden und die Ägypter unter Aiman az-Zawahiri (geboren 1951) eine gemeinsame Strategie entwickelten. Bis dahin hatten die Nationalisten die jihadistische Szene dominiert. In Algerien und Ägypten begannen 1992 islamistische Aufstände, in denen Rückkehrer aus Afghanistan eine wichtige Rolle spielten. Erst als sich 1995 abzeichnete, dass es den Islamisten nicht gelingen würde, die Regime ihrer Heimatländer zu stürzen, setzte ein Umdenken ein. Vordenker dieses Strategiewechsels wurde Aiman az-Zawahiri, der Anführer der ägyptischen Jihad-Gruppe (Tanzim al-Jihad). Er argumentierte, dass terroristische Angriffe auf den "fernen Feind" USA diesen zu einem Rückzug aus der islamischen Welt zwingen könnten. Ohne die Präsenz und Unterstützung der USA aber würden die "nahen Feinde", wie das Regime Husni Mubaraks in Ägypten oder das der Familie Saud in Saudi-Arabien, sich nicht gegen ihre jihadistischen Gegner halten können. Diese Argumentation entsprach genau den Vorstellungen Bin Ladens, der sich Anfang der 1990er-Jahre entschieden hatte, die USA zu bekämpfen. Zawahiri und seine Ägypter verbündeten sich mit dem Saudi. Damit vereinte sich 1997 in der Organisation al-Qaida die große Erfahrung der Ägypter im bewaffneten Kampf mit der Finanzkraft Bin Ladens, der auf die Spenden reicher Unterstützer in den arabischen Staaten am Persischen Golf zurückgreifen konnte. Diese sind seit den 1980er-Jahren die wichtigsten Geldgeber jihadistischer Organisationen weltweit.

Im Februar 1998 veröffentlichten Bin Laden und Zawahiri die Erklärung der "Islamischen Weltfront für den Jihad gegen Juden und Kreuzzügler" und kündigten Anschläge auf militärische und zivile US-amerikanische Ziele an. Am 7. August 1998 folgten dann die ersten großen Attentate der al-Qaida in Nairobi und Daressalam. In beiden Städten griffen Selbstmordattentäter mit Autobomben die US-Botschaften an und töteten über 200 Menschen. Zum Kulminationspunkt der damals einsetzenden Anschlagswelle wurden aber die Attentate vom 11. September 2001, bei denen die Organisation entführte Passagierflugzeuge als Raketen einsetzte und so das World Trade Center in New York vollständig zerstörte und das Pentagon in Washington DC stark beschädigte. Lediglich der geplante Angriff auf das Kapitol scheiterte, weil das Flugzeug vorher abstürzte.

Schon kurz nach dem Angriff auf die wirtschaftlichen, militärischen und politischen Zentren der USA schlugen diese zurück, indem sie den Staat der Taliban in Afghanistan stürzten. Damit verlor die al-Qaida ihr wichtigstes Rückzugsgebiet, in dem sie seit 1996 ihr Hauptquartier unterhalten hatte. In den nächsten Jahren verübte sie von ihren neuen Refugien in Pakistan noch weitere Anschläge in Südasien, der arabischen Welt und Europa, wurde aber immer schwächer. Die Initiative ging mehr und mehr auf die al-Qaida-Regionalorganisationen in der arabischen Welt über, die sich in Saudi-Arabien (2003), im Irak (2004), in Algerien (2007) und im Jemen (2009) bildeten. Insbesondere die jemenitische al-Qaida bemühte sich, 2009 und 2010 Anschläge in den USA zu verüben.

Jihadisten und arabischer Frühling

Im Frühjahr 2011 brachen in weiten Teilen der arabischen Welt Proteste aus, in deren Folge die autoritären Regime in Tunesien, Ägypten und Libyen gestürzt wurden und in anderen Ländern unter großen Druck gerieten. Dies war zunächst eine schwere Niederlage für die arabischen Jihadisten, denn sie hatten unter großen Opfern vergeblich versucht, dieses Ziel mit Waffengewalt zu erreichen. Stattdessen waren weitgehend gewaltfreie Protestbewegungen erfolgreich, an denen liberale Demokraten, Säkularisten, Menschen- und Frauenrechtler sowie moderate Islamisten beteiligt waren, die die Jihadisten als ihre schlimmsten Feinde betrachteten. Gleichzeitig profitierten al-Qaida und Co. aber vom Zerfall staatlicher Kontrolle in vielen arabischen Staaten, sodass sie ab 2011 in weiten Teilen der arabischen Welt erstarkten.

Diese Entwicklung zeigte sich insbesondere als Folge der Konflikte in Libyen und Syrien. In Libyen mündeten die Proteste 2011 in einen kurzen Bürgerkrieg, der aufgrund einer militärischen Intervention einiger europäischer Staaten und der USA mit dem Sturz von Diktator Muammar al-Gaddafi endete. In der Folge kehrten malische Tuareg-Söldner in ihr Heimatland zurück und schlossen sich den Rebellen der "Nationalen Befreiungsbewegung für Azawad" (MNLA) an. Gemeinsam mit zwei in der Sahara operierenden Teilgruppen der algerischen al-Qaida nahmen die Aufständischen im Laufe des Jahres 2012 den gesamten Norden des Landes ein. Als sie begannen, nach Süden in Richtung der Hauptstadt Bamako vorzurücken, intervenierten im Januar 2013 französische Truppen und vertrieben die Jihadisten. Die meisten von ihnen flüchteten in die Nachbarstaaten Algerien, Niger und Libyen. Insbesondere der libysche Süden wurde zu einem wichtigen Transitgebiet für Kämpfer aus der gesamten Region. Da die staatlichen Strukturen in Libyen zerfielen, konnten die islamistischen Terroristen weiter erstarken. Dies zeigte sich besonders ab Sommer 2014, als ein offener Bürgerkrieg zwischen zwei feindlichen Lagern ausbrach und Libyen sich rasch zum neuen Epizentrum des Terrorismus in Nordafrika entwickelte.

Auch in Syrien mündeten die Proteste gegen das Regime von Präsident Bashar al-Assad in einen Bürgerkrieg, der 2015 andauerte. Insbesondere die irakische al-Qaida nutzte die Situation, um auch in Syrien Strukturen aufzubauen. Die Organisation hatte sich 2003 unter der Führung des jordanischen Terroristen Abu Musab az-Zarqawi (1966–2006) gebildet und eine wichtige Rolle im Kampf gegen die US-amerikanische Besatzung des Irak gespielt. Trotz eines medienwirksamen Anschlusses an al-Qaida im Jahr 2004 beharrte Zarqawi auf seiner Unabhängigkeit und entwickelte eine eigene jihadistische Strategie, die auf die Entfesselung eines Bürgerkrieges zwischen Schiiten und Sunniten abzielte. Warnungen der al-Qaida-Führung, dass seine antischiitischen Attentate und die brutale Gewalt gegen Andersdenkende die politischen Erfolgsaussichten der Aufständischen im Irak und der Jihadisten weltweit schmälerten, schlug der Jordanier in den Wind.

Die Differenzen zwischen al-Qaida und der irakischen Regionalorganisation brachen nach April 2013 offen aus, als Zarqawis Nachfolger Abu Bakr al-Baghdadi (geboren 1971) den Islamischen Staat im Irak und Syrien (ISIS) ausrief und die Führung des Aufstandes in Syrien zu übernehmen suchte. Schnell entspann sich eine öffentliche Kontroverse zwischen dem Iraker und dem Bin Laden-Nachfolger Zawahiri, der den ISIS im Januar 2014 schließlich aus dem al-Qaida-Verbund ausschloss. Unbeeindruckt von dieser Strafaktion wurde der ISIS immer stärker, und im Juni 2014 gelang es ihm sogar, die zweitgrößte irakische Stadt Mossul und weite Teile des irakischen Westens und Nordwestens einzunehmen – große Gebiete in Nord- und Ostsyrien befanden sich da schon unter seiner Kontrolle. Die Ereignisse verdeutlichten, dass Baghdadi und der ISIS – der sich ab Juni 2014 nur noch Islamischer Staat (IS) nannte – die Führung in der jihadistischen Bewegung insgesamt übernehmen wollten. Dass ihnen dies gelingen könnte, zeigte sich zunächst am Zustrom ausländischer Kämpfer aus der arabischen Welt und Europa. Diese waren seit 2011 zu Tausenden nach Syrien gereist, um dort am Aufstand teilzunehmen, schlossen sich ab 2013 aber mehrheitlich dem ISIS an. Hinzu kamen seit der zweiten Jahreshälfte außerdem zahlreiche kleinere jihadistische Gruppierungen in Ägypten, Libyen, Algerien, Dagestan, Jemen, Pakistan und Afghanistan. So wie al-Qaida einige Jahre zuvor ging nun auch die irakische Organisation dazu über, ein transnationales Netzwerk verbündeter Organisationen aufzubauen.

Quellentext

Die wirtschaftliche Seite von Bürgerkrieg und Terror

Der Konfliktforscher und Geograf Philippe Le Billon geht in seiner Arbeit den Fragen nach, wer vom Krieg profitiert und wie Kriegsökonomien funktionieren.

ZEIT: Was ist Ihre wichtigste Erkenntnis?

Le Billon: Dass viele Konfliktparteien ökonomisch extrem gut organisiert sind. Nur weil Krieg herrscht, versinkt eine Wirtschaft nicht zwangsläufig im Chaos. […]

ZEIT: Haben Sie ein aktuelles Beispiel?

Le Billon: Die IS-Milizen sind ein gutes Beispiel dafür, wie nicht staatliche Konfliktparteien wirtschaften. Sie kontrollieren meist Gegenden, in denen Ressourcen gefördert werden – zum Beispiel Öl. […]

ZEIT: Was ist mit Gegenden, in denen es keine Bodenschätze gibt?

Le Billon: Dort werden zum Beispiel Geiseln genommen – auch das ist eine typische Erlösstrategie, die […] auch die Rebellen in Kolumbien perfektioniert haben oder der Al-Kaida-Ableger im Maghreb. Mit Entführungen lassen sich in kurzer Zeit viele Millionen Dollar verdienen. Es gab Zeiten, da wurden in Kolumbien bis zu 3.500 Geiseln genommen – pro Jahr. Das war eine regelrechte Entführungsindustrie, es gab sogar Zulieferunternehmen: Außerhalb ihres direkten Einflussgebietes haben die Rebellen Banden beauftragt, Ausländer oder reiche Geschäftsleute zu entführen, und ihnen die Geiseln dann abgekauft. Eine weitere, beliebte Einnahmequelle für den Krieg ist Geld aus der Diaspora. Man wirbt bei Exilanten, die sich mit dem Heimatland verbunden fühlen, um Spenden. Oder man erpresst sie, so wie die Mafia das macht. Die Tamilen in Sri Lanka haben auf diese Weise jahrelang ihren Kampf finanziert.

ZEIT: Wenn die Einnahmequellen versiegen – endet dann auch der Krieg?

Le Billon: Nicht zwangsläufig. Erst einmal wird umdisponiert, das kann etwa für Kinder schlimme Folgen haben. Wenn Konfliktparteien das Geld ausgeht, beginnen sie meist damit, Kinder als Soldaten zu rekrutieren. Erwachsenen Kämpfern müssen sie Sold zahlen. Kinder können sie ohne Geld gefügig machen.

ZEIT: Wie versorgen Kriegsökonomien die Bevölkerung?

Le Billon: Das hängt davon ab, wie gut organisiert die Krieg führende Regierung oder Rebellengruppe ist. Einige Rebellen betreiben ein regelrechtes Wohlfahrtssystem, bei den Tamilen in Sri Lanka war das zum Beispiel so oder bei den Roten Khmer in Kambodscha. Ihre Volkswirtschaften sind geprägt von Knappheit und hoher Inflation, aber sie befriedigen die Grundbedürfnisse der Bevölkerung einigermaßen verlässlich. Die Rebellen sorgen dafür, dass die Renten ausgezahlt werden und die Lehrer ihr Gehalt bekommen, oder sie subventionieren Nahrungsmittel und sichern sich damit die Unterstützung der Bevölkerung für ihren Kampf.

ZEIT:Das klingt geradezu fürsorglich. Was ist mit den grausam plündernden Kämpfern?

Le Billon: Die gibt es natürlich auch. Viele Konfliktparteien erheben Steuern ohne jede Gegenleistung. Die einfachste Form, solche Steuern zu erheben, sind Checkpoints an der Straße. Oder die Konfliktparteien erpressen Schutzgeld. In Kolumbien gibt es sogar ein Wort dafür: vacuna, das ist Spanisch für Impfung. Man impft sich gegen die Bedrohung der Rebellen – mit Geld. In vielen Konfliktregionen werden Menschen und Unternehmen doppelt besteuert: einmal von der Regierung und dann von Rebellengruppen.

ZEIT: Warum haben Rebellen dennoch oftmals Rückhalt in der Bevölkerung?

Le Billon: Man darf nicht vergessen, dass viele Konfliktgruppen zwar grausam sind, aber aus ökonomischer Sicht trotzdem attraktiv für die Bevölkerung. […] Die Rebellen haben vielen Leuten Arbeit gegeben. […]

ZEIT: Stehen die Profiteure dem Frieden im Weg?

Le Billon: In gewisser Weise schon. Es gibt Rebellengruppen, die alles dafür tun, den kriegerischen Status quo beizubehalten. Sie richten sich in ressourcenreichen Gegenden des Landes ein und machen dort gute Geschäfte. Es gibt korrupte Regierungen, die von der Intransparenz profitieren, die im Krieg entsteht. Und natürlich gibt es Unternehmen, die ein Interesse daran haben, dass der Krieg nicht beendet wird: Bergbaufirmen etwa, die in Kriegszeiten weniger Konkurrenz fürchten müssen. […]

ZEIT: Gibt es […] Wege, mit ökonomischen Mitteln auf einen Frieden hinzuwirken?

Le Billon: Der wohl gängigste Weg ist Bestechung. In der indonesischen Provinz Aceh zum Beispiel bot die Regierung einigen Rebellenführern ein paar Hektar Land an, dann legten sie die Waffen nieder. In Afghanistan hat die CIA lokale Warlords dafür bezahlt, dass sie überlaufen. In Sierra Leone und vielen anderen Konfliktregionen gab es sogar Rebellen, die mit den ersten Verhandlungen unzufrieden waren und deshalb noch mal zu den Waffen gegriffen haben – um einen besseren Vertrag zu erreichen. Das ist der nüchterne, der ökonomische Teil von Friedensverhandlungen. Und er ist absolut üblich.

"Das Geschäft läuft gut", in: DIE ZEIT Nr. 53 vom 23. Dezember 2014. Das Gespräch führte Caterina Lobenstein.

Quellentext

Dschihadismus braucht rechtsfreie Räume

[…] Dass sich der islamistische Terror ausschließlich militärisch besiegen lässt, ist […] kaum vorstellbar. Wahrscheinlicher sind zwei andere Szenarien: das eines lange dauernden Kampfes oder eine Verschiebung des Weltterrorzentrums von Syrien und dem Irak in eine andere, ähnlich instabile Region.

Potenzielle Aufmarschgebiete für islamistische Marodeure gibt es jedenfalls zuhauf, und etliche der Anführer dort operierender Milizen fühlen sich den Zielen und Methoden des "Islamischen Staates" offenbar nahe. […]

Dschihadismus ist populär, und der Erfolg des IS generiert weltweit Anhänger. Warlords, Piraten, Drogenhändler und Waffenschmuggler umgeben sich nur allzu gern mit dem Nimbus von Kämpfern für das Reich Gottes und machen andere glauben, dass dies alle kriminellen Machenschaften legitimiert. Sowohl die Ideologie als auch die Option, ungestraft zu morden, zu plündern und zu vergewaltigen zieht weltweit junge Männer an, so dass die Soldateska des islamistischen Terrors einstweilen keine Rekrutierungsprobleme hat. Diejenigen, die heute in Syrien sind, könnten morgen nach Libyen, nach Mali oder in den Kaukasus ziehen.

Dies ist nur eines der Probleme […]. Das andere Problem ist eines der Entwicklungszusammenarbeit. Überall dort, wo islamistischer Terror in organisierter und massenwirksamer Form entsteht und sich über einen langen Zeitraum hält, ja im Einzelfall sogar parastaatliche Formen annehmen kann, finden wir […] eine ähnliche politische Grundstruktur, die sich durch schwache Staatlichkeit auszeichnet. Der Staat ist entweder korrupt, in der Hand von ethnisch oder religiös verfassten Machtcliquen, die ihn nach Belieben ausplündern […] oder er existiert nur als auf die Hauptstadt beschränkte Blase, während das Land unter der Herrschaft lokaler Kriegsherren steht (Afghanistan, Somalia). In beiden Fällen versagt er bei der Erfüllung seiner Grundaufgaben, insbesondere der Garantie von Rechtssicherheit, und delegitimiert sich in den Augen seiner Bürger und Bürgerinnen.

Vor allem dort, wo größere Bevölkerungsgruppen auf ethnischer oder religiöser Grundlage von der politischen Macht und dem nationalen Reichtum ausgeschlossen sind […], kommt es zu Aufständen, auf die mit Repression reagiert wird. Wenn die Aufständischen nachhaltig von der Bevölkerung unterstützt werden, über Waffen und gewisse militärische Kenntnisse verfügen, gelingt es ihnen unter Umständen, größere Gebiete gegen die staatlichen Armeen und die Polizei zu verteidigen. Ein Sonderfall ist der vollkommene Zerfall von Staaten, entweder als Folge von Revolutionen oder von Interventionen. Libyen ist so ein Beispiel. Hier kämpfen nach dem Sturz Gaddafis partikulare Gruppen um die Herrschaft – von einem regulären Staat oder einem staatlichen Gewaltmonopol kann keine Rede sein.

Zerfallene Staaten oder größere rechtsfreie Räume, in denen sich bewaffnete lokale Gruppen als eigentliche Machthaber etablieren können, existieren in vielen Teilen der Welt. Wirtschaftlich basieren solche Regionen auf dem Anbau und Handel von Drogen, dem Schmuggel von Waffen und wertvollen Rohstoffen, auf Raub und Überfällen, dem Erpressen von Schutzzöllen und auf Entführungen. Diese Gewaltökonomie ist äußerst lukrativ und stellt für die, die davon profitieren, einen guten Grund dar, Friedensverhandlungen und Programme eines geordneten Staatsaufbaus zu torpedieren. […]

Susanne Schröter ist Professorin für Ethnologie an der Goethe-Universität Frankfurt und leitet das Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam.

Susanne Schröter, "Erfolgsmarke Dschihadismus", in: Frankfurter Rundschau vom 9. Januar 2015

Burkhard Mohr (© Burkhard Mohr)



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