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Beschäftigungsgrad | bpb.de

Beschäftigungsgrad

das Verhältnis von tatsächlicher Beschäftigung und möglicher Beschäftigung, ausgedrückt in einem Prozentsatz. Die Beschäftigung wird dabei in der Regel in Arbeitsstunden, Maschinenstunden oder Produktionsmengen gemessen.

Für die maximal mögliche Beschäftigung in der Volkswirtschaft kann ein Beschäftigungsgrad von 100 % angesehen werden. Unter der Berücksichtigung von friktioneller Arbeitslosigkeit (siehe dort) kann aber auch schon ein niedrigerer Beschäftigungsgrad von z. B. 90 % als Grad der Vollbeschäftigung festgelegt werden. Die maximal mögliche Beschäftigung in der Volkswirtschaft (100 %) muss demnach nicht mit der bestmöglichen Beschäftigung (90 % Vollbeschäftigung) übereinstimmen. In Anlehnung an den jeweiligen Beschäftigungsgrad wird die Beschäftigungssituation in der Volkswirtschaft als Interner Link: Vollbeschäftigung (siehe dort), Interner Link: Überbeschäftigung (siehe dort) oder Interner Link: Unterbeschäftigung (siehe dort) bezeichnet.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

Fussnoten

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