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Parteifähigkeit

Parteifähigkeit

Fähigkeit, in einem Rechtsstreit eine Partei zu sein. Sie ist Interner Link: Prozessvoraussetzung. Parteien eines Zivilprozesses sind der Kläger und die Beklagte. Parteifähig ist, wer Interner Link: Rechtsfähigkeit besitzt (§ 50 Abs. 1 ZPO). Die öffentlich-rechtlichen Prozessordnungen sehen neben dem Kläger und dem Beklagten noch das Rechtsinstitut der Beiladung vor. Sie verwenden statt des Begriffs der Partei denjenigen des Beteiligten und statt der P. denjenigen der Interner Link: Beteiligtenfähigkeit.

Quelle: Das Rechtslexikon. Begriffe, Grundlagen, Zusammenhänge. Lennart Alexy / Andreas Fisahn / Susanne Hähnchen / Tobias Mushoff / Uwe Trepte. Verlag J.H.W. Dietz Nachf. , Bonn, 1. Auflage, September 2019. Lizenzausgabe: Bundeszentrale für politische Bildung.

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