☕ Guten Morgen!
Am 19.4.1961 scheiterte die Invasion in der Schweinebucht.
🇨🇺 Vorgeschichte
Anfang 1959 übernahmen Rebellen unter Führung Fidel Castros die Macht in Kuba. Vorangegangen war ein mehrjähriger Guerillakrieg gegen das Regime von General Fulgencio Batista.
Die USA hatten zuvor jahrzehntelang großen Einfluss auf der Insel – politisch wie wirtschaftlich. US-Präsident Dwight D. Eisenhower bemühte sich deshalb anfangs um ein gutes Verhältnis zu Castro.
Es kam jedoch schnell zu Konflikten: Amerikanische Unternehmen wurden enteignet, Castro näherte sich zunehmend der Sowjetunion und dem sozialistischen Lager an.
🚢 Invasion
Eisenhower wollte Kubas neue Machthaber deshalb stürzen. Organisiert vom US-Geheimdienst CIA kam es zu Sabotageakten wie Brand- und Bombenanschlägen durch Exil-Kubaner/-innen, die das Land nach der Revolution verlassen hatten.
Gleichzeitig plante Eisenhower eine Invasion Kubas. Sein Nachfolger John F. Kennedy hielt an dem Vorhaben fest. Die „Operation Zapata“ begann am 15.4.1961 mit Luftangriffen.
Am 17.4. erreichten mit ca. 1.500 Exil-Kubaner/-innen besetzten Schiffe die Schweinebucht an der kubanischen Küste. Doch der Umsturzversuch scheiterte nach 3 Tagen. 118 Mitglieder der Invasionstruppen starben. Viele weitere gerieten in Gefangenschaft.
🌎 Folgen
Das Castro-Regime ging gestärkt aus dem Konflikt hervor und nutzte ihn als Rechtfertigung für ein härteres Vorgehen gegen politische Gegner/-innen.
Dass die USA nicht offiziell beteiligt waren, zugleich aber organisatorisch, militärisch und finanziell maßgeblichen Einfluss nahmen, ist bis heute ein zentraler Aspekt der Debatte über den Invasionsversuch.
Als enger Verbündeter der Sowjetunion und in unmittelbarer Nähe zu den USA behielt Kuba im Kalten Krieg eine besondere Rolle.
➡️ Hier erfährst du noch mehr zum Thema: Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3087
Viele Grüße
Deine bpb Social Media Redaktion