☕ Guten Morgen,
heute startet unsere Themenreihe „Soziale Gerechtigkeit und Generationen“.
📚 Grundidee
„Soziale Gerechtigkeit“ umfasst verschiedene Ideen, wie eine Gesellschaft den Zugang zu Rechten und Gütern fair verteilt – etwa zu Geld, Bildung oder Arbeit.
In Deutschland ist soziale Gerechtigkeit Teil der demokratischen Verfassung. Der Staat hat u. a. die Aufgabe, allen Bürger/-innen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.
Es gibt 4 verschiedene Prinzipien einer „gerechten“ Verteilung: Alle bekommen gleich viel (Gleichheit), Erhalt erworbener Ansprüche (Anrecht), nach Menge des Geleisteten (Leistung) oder nach Deckung von Grundbedürfnissen (Bedarf).
🏛️ Aufgabe des Staates
Vor dem Aufbau des Wohlfahrtsstaats im 19. und 20. Jh. lag die soziale Absicherung bei Krankheit, Arbeitslosigkeit, Pflegebedürftigkeit oder im Alter vor allem bei der Familie.
Heute sorgen staatliche Institutionen dafür, wie die sozialen Sicherungssysteme für Arbeit, Pflege und Rente sowie das Rechts-, Bildungs- oder Gesundheitssystem.
Die Vorstellungen von Gerechtigkeit – und mit ihnen die Institutionen – haben sich im Lauf der Geschichte immer wieder verändert.
👴👧 Generationengerechtigkeit
Ein Spannungsfeld der sozialen Gerechtigkeit ist der demografische Wandel: Die Lebenserwartung steigt, während weniger Menschen geboren werden.
Die Frage nach Generationengerechtigkeit stellt sich besonders dort, wo soziale Absicherung zwischen den Generationen organisiert wird, etwa bei Rente, Pflege oder Vermögen.
Auch das Verständnis von Geschlechtergerechtigkeit hat sich über die Generationen verändert. Daher blickt unsere Reihe immer wieder auch auf den Einfluss der Geschlechterverhältnisse.
🗓️ Nächsten Dienstag geht es um die Verteilung von Vermögen und Einkommen.
➡️ Hier findest du die Themenseite mit weiterführenden Infos: Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3114
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Deine bpb Social Media Redaktion