🌤️ Guten Morgen,
in Teilen Deutschlands wurde jüngst zum Wassersparen aufgerufen.
💧🚿Wassermangel in Deutschland?
Dtl. leidet zwar laut Umweltbundesamt nicht flächendeckend unter Wasserstress, einige Regionen sind aber immer wieder betroffen. Wasserstress bedeutet, dass dem natürlichen Kreislauf 20% oder mehr des Süßwassers entnommen wird.
Diese 20-%-Schwelle wurde in Gesamtdeutschland das letzte Mal 2004 überschritten. Lokale Engpässe gab es in den Jahren 2018, 2019, 2020 und 2022.
Der Osten und Nordosten des Landes sind besonders stark von zunehmender Trockenheit betroffen. Anfang März herrschten jedoch auch in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, sowie in Teilen von Rheinland-Pfalz und Bayerns Trockenheit und Dürre.
Die Gründe und Folgen
Gründe für lokale Wasserknappheit sind lange Trockenperioden, steigende Temperaturen, eine veränderte Verteilung der Niederschläge und sinkende Grundwasserstände.
Durch den Klimawandel sind auch in Dtl. häufiger Engpässe zu erwarten. Dies kann Nutzungskonflikte zwischen Landwirtschaft, Industrie, Trinkwasserversorgung und Ökosystemen verstärken.
2023 wurde die Nationale Wasserstrategie beschlossen. Damit sollen laut Umweltbundesamt etwa naturnahe Wasserhaushalte geschützt, gewässerverträgliche Flächennutzung gefördert und die Wasserinfrastruktur klimaangepasst weiterentwickelt werden.
🌍 International
In vielen Bereichen der Welt ist die Lage dramatisch. Laut Unicef haben mehr als 2 Mrd. Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. 3,5 Mrd. fehlt eine grundlegende Sanitärversorgung.
Viele Menschen müssen ihr Wasser aus Flüssen oder alten Brunnen holen und erkranken durch Verunreinigungen.
Weltweit gehen durch den Klimawandelt zudem natürliche Wasserreserven wie Seen, Feuchtgebiete oder Gletscher unwiederbringlich verloren.
Hier erfährst du mehr zum Thema: Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3126
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Deine bpb Social Media Redaktion