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Morgen ist Weltflüchtlingstag.
📆 Weltflüchtlingstag
Die Vereinten Nationen möchten mit dem Tag auf die Situation von Menschen aufmerksam machen, die ihre Heimat verlassen mussten .
Er wurde 2001 in Erinnerung an die Unterzeichnung der Genfer Flüchtlingskonvention im Jahre 1951 eingeführt.
Die Konvention ist bis heute Grundlage für den Schutz von Geflüchteten. Sie legt fest, wer als Flüchtling gilt und welche Pflichten sowie Rechte mit diesem Status verbunden sind.
🌏 Situation weltweit
Laut dem Flüchtlingsnetzwerk der Vereinten Nationen (UNHCR) waren 2025 weltweit 117,8 Mio. Menschen auf der Flucht. 41,6 Mio. galten offiziell als Flüchtlinge. 9 Mio. warteten auf eine Entscheidung über ihren Asylantrag.
Der größte Teil der Menschen auf der Flucht sind sogenannte Binnenvertriebene (geschätzt 68,7 Mio.). Sie mussten ihre Heimat verlassen, blieben aber innerhalb ihres Landes.
Die Zahl der weltweit Vertriebenen ist 2025 erstmals in den vergangenen 10 Jahren gesunken. Gleichzeitig kehrten im Vergleich zum Vorjahr mehr Menschen in ihre Heimat zurück, jedoch oft unter widrigen Umständen und in instabile Regionen.
🇩🇪 Situation in Deutschland (Dtl.)
In Dtl. lebten 2025 ca. 3,3 Mio. Schutzsuchende. Ca. 220.000 Menschen waren ausreisepflichtig, knapp über 180.000 von ihnen jedoch geduldet. Gedultete Personen haben kein Aufenthaltsrecht, können aber nicht abgeschoben werden.
Die Zahl der Asylanträge ist zuletzt gesunken. Fachleute vermuten als Ursache hierfür v. a. die veränderte Situation in Herkunftsländern wie der Ukraine oder Syrien.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) verwies dagegen auf die verschärfte Migrationspolitik der Bundesregierung und kündigte weitere Maßnahmen an.
➡️ Mehr zu Flucht und Asyl in Dtl.: Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3137
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