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vergangene Woche kam es im Himalaya zu einer massiven Sturzflut. Rettungskräfte suchen nach Toten und Vermissten.
🗻🌊 Sturzflut
In der Gebirgsregion zwischen China und Nepal kam es vergangenen Mittwoch zu einer verheerenden Sturzflut.
Wasser- und Geröllmassen zerstörten entlang von über 170 Kilometern ganze Dörfer. Behörden meldeten bisher mehr als 900 Tote und über 4.700 Vermisste, darunter viele Pilgernde und Wandernde.
Fachleute gehen bisher davon aus, dass ein Gletscherabbruch im Langtang-Massiv die Ursache war. Er soll die Eislawine ausgelöst haben, die entlang zweier Flüsse zu einer Sturzflut wurde.
⚠️ Frühwarnung
Sturzfluten kommen in der Region regelmäßig vor. Sie können verschiedene Ursachen haben und sind nur schwer vorherzusagen. Daher sind Frühwarnsysteme wichtig. Diese könnten die Fluten nicht verhindern, durch rechtzeitige Warnungen aber Menschenleben retten.
Für Sturzfluten gibt es bisher jedoch nur wenige Frühwarnsysteme. Diese beschränken sich häufig noch auf einzelne Seen oder Flussabschnitte, die als gefährdet eingestuft werden.
Laut Niels Hovius, Experte für Frühwarnsysteme am Helmholtz-Zentrum für Geoforschung, fehlt bisher die nötige Infrastruktur für ein System, das Menschen etwa per Push-Benachrichtigung flächendeckend warnen könnte.
🔎🚁 Ausblick
Wassermassen und zerstörte Straßen erschweren die Rettungsarbeiten. In einigen Gebieten können Überlebende nur langsam mit Hubschraubern gerettet werden.
Wegen der Gefahr einer weiteren Flutwelle mussten die Rettungsarbeiten zeitweise unterbrochen werden.
Internationale Hilfe läuft an: Indien und die Weltgesundheitsorganisation WHO entsandten Hilfsgüter. Die UN und die USA stellten Hilfsgelder bereit, auch die EU sicherte Unterstützung zu.
➡️ Welche Rolle spielt der Klimawandel für Gletscher? Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3173
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