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Das Social-Media-Unternehmen Meta hat sich in einem Rechtsstreit mit 29 US-Bundesstaaten auf einen Vergleich über 16,68 Mrd. $ geeinigt.
⚖️ Prozess
Die Kläger/-innen werfen Meta vor, seine Social-Media-Plattformen so zu gestalten, dass sie junge Nutzende abhängig machen. Dadurch würden Angstzustände, Depressionen und sogar Suizide gefördert.
Zu Meta gehören u. a. Facebook und Instagram.
Statt eines Gerichtsurteils kam es zu einem Vergleich: Meta stimmte einer Geldzahlung an die Bundesstaaten zu. Außerdem verpflichtet sich das Unternehmen zu Änderungen.
📱 Änderungen
Dazu gehören Einschränkungen für jugendliche Nutzende: Minderjährige sollen die Plattformen nur noch 2 Stunden am Tag nutzen können. Während der Schulzeit sowie nachts sollen sie keine Benachrichtigungen erhalten. Außerdem soll ihnen ein nicht-personalisierter Feed angeboten werden, um endloses Scrollen zu vermeiden.
Nur Eltern sollen die Einschränkungen aufheben können und mehr Kontrollmöglichkeiten erhalten. Die Regeln gelten für Nutzende unter 18 Jahren. Unter-13-Jährige sollen die Meta-Dienste nicht nutzen dürfen.
Die Einigung gilt vorerst nur in 48 US-Bundestaaten. Bis auf New Mexico und Florida haben sich alle übrigen Staaten dem Deal angeschlossen.
💬 Diskussion
Der Prozess und die vereinbarte Zahlung gelten als wegweisend. Fachleute erwarten eine Vorbildwirkung für Europa.
Der Deal, dem das Gericht noch zustimmen muss, würde Meta vor einem Urteil und einer womöglich höheren Strafe bewahren. Das Unternehmen weist die Vorwürfe zurück und verweist auf bestehende Schutzmaßnahmen.
Untersuchungen zufolge kann eine übermäßige Nutzung sozialer Medien abhängig machen bzw. zu Suchtsymptomen führen. Wie viele Menschen dafür Risikofaktoren zeigen, variiert zwischen den Studien.
➡️ So reagierte die europäische Presse: Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3177
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Deine bpb Social Media Redaktion