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Prozess gegen Meta | Deine tägliche Dosis Politik | bpb.de

Prozess gegen Meta Deine tägliche Dosis Politik

/ 2 Minuten zu lesen

Mögliche Anzeichen für einen problematischen Medienkonsum, die das Social-Media-Unternehmen Meta laut Anklage bewusst in Kauf nimmt. Quelle: Mediensuchthilfe.info

🌆 Guten Morgen!

Das Social-Media-Unternehmen Meta hat sich in einem Rechtsstreit mit 29 US-Bundesstaaten auf einen Vergleich über 16,68 Mrd. $ geeinigt.

⚖️ Prozess

  • Die Kläger/-innen werfen Meta vor, seine Social-Media-Plattformen so zu gestalten, dass sie junge Nutzende abhängig machen. Dadurch würden Angstzustände, Depressionen und sogar Suizide gefördert.

  • Zu Meta gehören u. a. Facebook und Instagram.

  • Statt eines Gerichtsurteils kam es zu einem Vergleich: Meta stimmte einer Geldzahlung an die Bundesstaaten zu. Außerdem verpflichtet sich das Unternehmen zu Änderungen.

📱 Änderungen

  • Dazu gehören Einschränkungen für jugendliche Nutzende: Minderjährige sollen die Plattformen nur noch 2 Stunden am Tag nutzen können. Während der Schulzeit sowie nachts sollen sie keine Benachrichtigungen erhalten. Außerdem soll ihnen ein nicht-personalisierter Feed angeboten werden, um endloses Scrollen zu vermeiden.

  • Nur Eltern sollen die Einschränkungen aufheben können und mehr Kontrollmöglichkeiten erhalten. Die Regeln gelten für Nutzende unter 18 Jahren. Unter-13-Jährige sollen die Meta-Dienste nicht nutzen dürfen.

  • Die Einigung gilt vorerst nur in 48 US-Bundestaaten. Bis auf New Mexico und Florida haben sich alle übrigen Staaten dem Deal angeschlossen.

💬 Diskussion

  • Der Prozess und die vereinbarte Zahlung gelten als wegweisend. Fachleute erwarten eine Vorbildwirkung für Europa.

  • Der Deal, dem das Gericht noch zustimmen muss, würde Meta vor einem Urteil und einer womöglich höheren Strafe bewahren. Das Unternehmen weist die Vorwürfe zurück und verweist auf bestehende Schutzmaßnahmen.

  • Untersuchungen zufolge kann eine übermäßige Nutzung sozialer Medien abhängig machen bzw. zu Suchtsymptomen führen. Wie viele Menschen dafür Risikofaktoren zeigen, variiert zwischen den Studien.


➡️ So reagierte die europäische Presse: Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3177

Viele Grüße
Deine bpb Social Media Redaktion

Fussnoten

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