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2025 ist der weltweite Hunger leicht zurückgegangen. Was zeigen die aktuellen Entwicklungen?
📑 Aktuell
Laut den Vereinten Nationen (UN) waren 2025 645 Mio. Menschen von Hunger betroffen. Das entspricht 7,8 % der Weltbevölkerung (2024: 8,1 %). Der Wert sank das 3. Jahr in Folge.
Frauen sind häufiger von Hunger betroffen. 150 Mio. Kinder unter 5 Jahren sind laut UN-Kinderhilfswerk UNICEF chronisch mangelernährt.
Die meistern hungernden Menschen leben in Afrika (309 Mio.), gefolgt von Asien (292 Mio.).
🌍 Hintergrund
Laut UN-Definition hungert ein Mensch, wenn er weniger zu essen hat, als er täglich braucht, um sein Körpergewicht zu halten und zugleich leichte Arbeit zu verrichten. Als Hungerleidende werden Menschen bezeichnet, die chronisch hungern, unter- oder mangelernährt sind.
Das UN-Welternährungsprogramm unterstützt Betroffene in Notlagen mit Nahrungsmitteln, z.B. bei Kriegen, Ernteausfällen oder Naturkatastrophen. Zudem fördert es Entwicklungsprogramme zur Ernährungssicherung.
In den letzten Jahren hat sich die Situation vor allem in Asien, Lateinamerika und der Karibik stetig verbessert.
📉 Ausblick
Bis 2030 könnte die weltweite Zahl an mangelernährten Menschen um 20 % zurückgehen. Damit würden die UN ihr Ziel, bis 2030 Hunger zu besiegen, verfehlen.
Aktuelle Krisen wie der Konflikt der USA und Israels mit Iran beeinflussen die Ernährungssicherheit. Durch den Krieg steigen z.B. Energie- und Düngemittelpreise und dadurch Lebensmittelpreise. Zugleich gefährden Wetterextreme sowie Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit die erfolgreiche Bekämpfung des Hungers.
Maßnahmen gegen Hunger sind u.a. Armutsbekämpfung, mehr Nahrungsmittelproduktion und die Förderung von regionaler widerstandsfähiger Landwirtschaft.
➡️ Mehr zur historischen Entwicklung des Kampfes gegen Hunger: Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3176
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Deine bpb Social Media Redaktion