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deutsche Schüler/-innen haben bei der neuen PISA-Studie so schlecht abgeschnitten wie nie zuvor.
📊 Ergebnisse
Jede/-r dritte Jugendliche verfehlte beim Lesen und in Mathe das Mindestniveau, in den Naturwissenschaften ist es ca. jede/-r Vierte. Die Leistungen sinken seit 2015.
Vor allem die Lesefähigkeit hat in vielen Ländern nachgelassen. Vielen Jugendlichen fällt es schwer, längere und komplexe Texte zu verstehen.
Die PISA-Studie wird seit 2000 alle 3 Jahre von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) durchführt. Sie untersucht, ob 15-Jährige Wissen anwenden können. In Deutschland (Dtl.) wurden ca. 6.700 Jugendliche getestet. Weltweit nahmen 91 Länder teil.
🔍💬 Gründe und Reaktionen
Der Bildungserfolg in Dtl. hängt stark von der sozialen Herkunft ab: Jugendliche aus sozial privilegierten Familien schnitten besser ab als die aus benachteiligten Verhältnissen. Die OECD kritisiert, dass Bildung in Dtl. an Stellenwert verloren habe.
Zudem vermutet die OECD einen Zusammenhang zwischen der geringeren Lesefähigkeit und dem raschen Info-Konsum in Sozialen Medien. Belege dafür gibt es nicht.
Die Bundesregierung hält das Ergebnis für „besorgniserregend“. Bildungs- und Kinderrechtsorganisationen fordern, einen größeren Fokus auf Bildungsgerechtigkeit zu legen.
🔝🏫 Maßnahmen
Die Bundesschülerkonferenz spricht von „politischem Versagen“ und fordert strukturelle Veränderungen. Es brauche mehr Maßnahmen gegen Mobbing, Stress und Leistungsdruck.
Der deutsche PISA-Studienleiter Samuel Greiff rät, Kinder früher zu fördern und Schwierigkeiten schneller zu erkennen. Schulen in schwierigen Lagen müssten mehr unterstützt werden.
Erfolgreiche Schulsysteme setzen laut OECD z.B. auf weniger Lernstoff und längeres gemeinsames Lernen.
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