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die Huthi-Miliz aus dem Jemen hat Ziele in Saudi-Arabien angegriffen. Wie ist die Lage?
📰 Aktuell
Der Konflikt im Jemen eskaliert: Im September eroberten die Huthi-Rebellen die Meerenge Bab al-Mandab. Daraufhin kündigte die international anerkannte Regierung Jemens (IAR) eine Großoffensive an.
Vergangene Woche griffen die Huthis Flughäfen und Industrieanlagen in Saudi-Arabien an. Saudi-Arabien unterstützt die jemenitische Regierung.
Die humanitäre Lage verschärft sich: Über 200.000 Menschen sind auf der Flucht. Die internationale Organisation für Migration bezeichnete die Lage als „alarmierend“.
🔎 Hintergrund
Im Jemen überlagern sich mehrere Konflikte. Der Krieg zwischen den Huthi-Rebellen und der IAR dauert seit 2004 an.
Der Konflikt hat wirtschaftliche und geopolitische Ursachen: Iran und Saudi-Arabien ringen um die regionale Vormachtstellung. Iran unterstützt die Huthis militärisch, wodurch eine direkte Konfrontation mit Saudi-Arabien vermieden wird.
Zudem spiegelt der Konflikt die Spannungen zwischen zwei islamischen Glaubensrichtungen wider. Die Huthis und das Regime in Iran gehören dem Schiitentum an, während die IAR und Saudi-Arabien dem Sunnitentum zuzurechnen sind.
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🌍 Entwicklungen
Iran und Saudi-Arabien nahmen 2023 ihre diplomatischen Beziehungen wieder auf. Nun bot Iran an, im Konflikt mit den Huthis zu vermitteln.
Die Huthi-Miliz ist in den Krieg der USA und Israels gegen Iran involviert. Die USA ließen bisher einen erneuten Eingriff in den Konflikt im Jemen offen.
Nach der iranischen Blockade der Straße von Hormus gewinnt die Meerenge Bab al-Mandab zwischen der Arabischen Halbinsel und Afrika an Bedeutung. Sie verbindet den Indischen Ozean mit dem Roten Meer und ist für die Weltwirtschaft essenziell.
➡️ Wie berichtet Europas Presse über den Konflikt im Jemen? Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3211
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