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Quiz: Was ist Repräsentation: richtig oder falsch | Forschendes Lernen: Alternde Demokratie | bpb.de

Im Folgenden findest du Aussagen, die politische Repräsentation näher beschreiben. Entscheide mit deinem Vorwissen aus dem Infotext, welche Aussagen falsch und welche richtig sind.

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Repräsentation heißt: Jemand spricht oder entscheidet für andere.

Erläuterung

Die Aussage war richtig, da politische Repräsentation im Kern bedeutet, dass ein gewählter Repräsentant im Auftrag anderer Menschen handelt.
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Abgeordnete vertreten die Bevölkerung im Bundestag.

Erläuterung

Die Aussage war richtig, weil Repräsentation dabei nicht nur das „Abbilden“ einer Gruppe (deskriptive Repräsentation) ist, sondern auch das aktive Vertreten ihrer Interessen (substantielle Repräsentation).
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Repräsentation bedeutet, dass Abgeordnete immer die gleiche Meinung haben müssen wie die Bevölkerung.

Erläuterung

Die Aussage war falsch, weil Repräsentation auf reflektiertem Urteil und Verantwortungsübernahme basiert und nicht auf Abbildung öffentlicher Meinung.
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Wenn viele Gruppen fehlen, ist die Repräsentation nicht vollständig.

Erläuterung

Die Aussage war richtig, weil Repräsentation bedeutet, dass unterschiedliche Perspektiven berücksichtigt werden müssen und fehlende Gruppen diese Vielfalt einschränken.
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Gute Repräsentation gelingt nur, wenn Abgeordnete genau so alt und aus denselben Gruppen sind wie die Wählerinnen und Wähler.

Erläuterung

Die Aussage war falsch, weil substantielle Repräsentation daran gemessen wird, ob Interessen und Bedürfnisse tatsächlich in Politik umgesetzt werden - nicht daran, ob Mandatsträger äußerlich identisch mit Wählergruppen sind (deskriptive Repräsentation).
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Wer gewählt ist, muss keine Rücksicht mehr auf die Interessen der Bevölkerung nehmen.

Erläuterung

Die Aussage war falsch, weil 'Responsiveness' nach Pitkin verlangt, dass Abgeordnete auch nach der Wahl den Interessen der Bürgerinnen und Bürger verpflichtet bleiben.
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Repräsentation soll dafür sorgen, dass die Interessen aller gehört werden.

Erläuterung

Die Aussage war richtig, weil demokratische Repräsentation gewährleisten soll, dass niemand aus dem politischen Diskurs ausgeschlossen wird und alle Anliegen grundsätzlich berücksichtigt werden.
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Ihre Auswertung

Repräsentation heißt: Jemand spricht oder entscheidet für andere.

Erläuterung
Die Aussage war richtig, da politische Repräsentation im Kern bedeutet, dass ein gewählter Repräsentant im Auftrag anderer Menschen handelt.

Abgeordnete vertreten die Bevölkerung im Bundestag.

Erläuterung
Die Aussage war richtig, weil Repräsentation dabei nicht nur das „Abbilden“ einer Gruppe (deskriptive Repräsentation) ist, sondern auch das aktive Vertreten ihrer Interessen (substantielle Repräsentation).

Repräsentation bedeutet, dass Abgeordnete immer die gleiche Meinung haben müssen wie die Bevölkerung.

Erläuterung
Die Aussage war falsch, weil Repräsentation auf reflektiertem Urteil und Verantwortungsübernahme basiert und nicht auf Abbildung öffentlicher Meinung.

Wenn viele Gruppen fehlen, ist die Repräsentation nicht vollständig.

Erläuterung
Die Aussage war richtig, weil Repräsentation bedeutet, dass unterschiedliche Perspektiven berücksichtigt werden müssen und fehlende Gruppen diese Vielfalt einschränken.

Gute Repräsentation gelingt nur, wenn Abgeordnete genau so alt und aus denselben Gruppen sind wie die Wählerinnen und Wähler.

Erläuterung
Die Aussage war falsch, weil substantielle Repräsentation daran gemessen wird, ob Interessen und Bedürfnisse tatsächlich in Politik umgesetzt werden - nicht daran, ob Mandatsträger äußerlich identisch mit Wählergruppen sind (deskriptive Repräsentation).

Wer gewählt ist, muss keine Rücksicht mehr auf die Interessen der Bevölkerung nehmen.

Erläuterung
Die Aussage war falsch, weil 'Responsiveness' nach Pitkin verlangt, dass Abgeordnete auch nach der Wahl den Interessen der Bürgerinnen und Bürger verpflichtet bleiben.

Repräsentation soll dafür sorgen, dass die Interessen aller gehört werden.

Erläuterung
Die Aussage war richtig, weil demokratische Repräsentation gewährleisten soll, dass niemand aus dem politischen Diskurs ausgeschlossen wird und alle Anliegen grundsätzlich berücksichtigt werden.