Schultafel

Bildungskonzept

Gruppenbegleitung durch die Dauerausstellung "Unsere Geschichte seit 1945"

Themenfeld(er) Politischer Extremismus
Historisch-politische Bildung
Sonstiges: Demokratie und Protest
Stichworte Geschichte
Politik
Führung
Museum
Exkursion
Zielgruppe(n) Polizeischüler*innen
Studierende (Diplom, Bachelor)
Einzeldienst
Geschlossene Einheiten
Multiplikator*innen; Dozent*innen
Bildungskontext(e) Ausbildung (mittlerer Dienst)
Studium (gehobener Dienst)
Fortbildung
Dienstunterricht/dezentrale Fortbildung/Schulungen
Format/Methodik Exkursion
Sonstiges: Begleiteter Rundgang durch die Dauerausstellung oder passende Wechselausstellungen.
Teilnehmeranzahl Mindestens 15; Die obere Grenze bemisst sich nach den Kapazitäten am gewünschten Termin.
Zeitansatz < 1/2 Tag
Bedarf an externen
Referent*innen
Nein
Kosten Das Angebot ist kostenfrei.
In der Praxis seit 1994

Inhaltliche Schwerpunktsetzung

In einem geführten Rundgang entdecken die Teilnehmer*innen an ausgewählten Stationen die deutsche Geschichte von 1945 bis heute und diskutieren Ihre eigenen Erfahrungen und Bezüge.
Teilen Sie uns im Rahmen der Anmeldung Ihres Besuchs gern die von Ihnen gewünschten inhaltlichen Schwerpunkte (z.B. "Protest und Opposition", "Demokratie und Diktatur" oder "Migration") mit. Wir erarbeiten dann entlang Ihrer Interessen ein individuelles Angebot.

Kompetenzerwerb/Zielsetzung

  • Sachkompetenz (deutsche Geschichte 1945 bis heute)
  • Methodenkompetenz (Einnahme unterschiedlicher Perspektiven, Quellenkritik)
  • Urteilskompetenz (Deutung historischer Ereignisse und Zusammenhänge, Anwendung normativer Kategorien auf historische Sachverhalte; Reflexion eigener Wertmaßstäbe unter Berücksichtigung der Zeitbedingtheit bzw. Dauerhaftigkeit von Wertmaßstäben)

Ablaufplanung

Eine Gruppenbegleitung dauert ca. 90 Minuten. Im Anschluss bieten wir auf Wunsch speziell für Multiplikator*innen und Dozent*innen ein vertiefendes Nachgespäch mit unseren Mitarbeiter*innen zur Ausstellungskonzeption und -didaktik an. Für das Gespräch sind ca. 30 Minuten einzuplanen. Sollten Sie an einem solchen Gespräch interessiert sein, sprechen Sie uns hierauf bitte im Rahmen der Buchung an.

Durchführungshinweise

Das Angebot wird auf Anfrage zentral beim Veranstalter (Haus der Geschichte) durchgeführt.

Ergänzende Hinweise

Für Ihre Anmeldung ist unser Besucherdienst-Büro von Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00 bis 16:00 Uhr für Sie besetzt. Sie erreichen den Besucherdienst wie folgt:
Bitte buchen Sie Begleitungen durch unsere Ausstellung mindestens 4 bis 6 Wochen im Voraus. Mit dem Besucherdienst sprechen Sie den Termin, die Größe der Gruppe und Ihre Wünsche ab. Für eine Nachbesprechung können Sie vorab einen Raum reservieren.

Aktuelles zu unseren Öffnungszeiten können Sie unseren Besucherinformationen entnehmen. Grundsätzlich haben wir wie folgt für Sie geöffnet:
  • Dienstag-Freitag: 09:00 bis 19:00 Uhr
  • Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 10:00 bis 18:00 Uhr
  • Montags ist unser Haus geschlossen.

Planungs- und Umsetzungshilfen

Zum Bildungskonzept liegen Bildungsmaterialien in den folgenden Formen vor:
  • Print
  • Online
Als Multiplikator*in oder Dozent*in haben Sie mit unseren "Themenmappen" die Möglichkeit, Ihre Gruppen selbständig unterschiedliche Fragestellungen erkunden zu lassen. Sie können die Mappen zur Vor- oder Nachbereitung Ihres Besuchs nutzen. Alternativ können die Themen auch im Rahmen Ihres Aufenthalts bei uns vor Ort bearbeitet werden, wobei wir folgenden Ablauf empfehlen:
  • Begleitung durch die Dauerausstellung: 1,5 Stunden
  • Arbeit in Kleingruppen: 1 bis 1,5 Stunden
  • Debatte der kontroversen Fragestellung: ca. 1 Stunde
Für die Debatte können Sie gerne unser Atelier buchen. Die Themenmappen erhalten Sie am Informationsschalter im Foyer des Museums oder auf unserer Internetseite:
  • Hier finden Sie die Themenmappe "Medien und Politik. Ein schwieriges Verhältnis". Die Teilnehmer*innen forschen in Kleingruppen zur Pressefreiheit in unserem Rechtssystem und zur Kontrolle der Presse in der DDR, zu Presseskandalen, Boulevard- und Sensations-Journalismus.
  • Hier finden Sie die Themenmappe "Vom Kalten Krieg zur Globalisierung". Die Teilnehmer*innen erarbeiten die vielfältigen Herausforderungen und Entscheidungen, denen sich Deutschland nach 1945 stellen muss (Deutschland als Schauplatz des Kalten Krieges, Diskussionen um die Wiederbewaffnung in den 1950er Jahren, europäischer Einigungsprozess und die neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen für das wiedervereinigte Deutschland).

Anbieter*in

Kontakt:
Helena von Wersebe
Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Willy-Brandt-Allee 14
53113 Bonn
Tel.: +49 (0)228 9165 212
E-Mail: wersebe@hdg.de
Internet: http://www.hdg.de

Profil:
Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland an der Museumsmeile in Bonn ist ein Museum zur deutschen Nachkriegsgeschichte seit 1945. Mit 850.000 Besuchern jährlich ist es eines der meistbesuchten Museen in Deutschland. Der Eintritt ist frei. Rund 7.000 Originalobjekte anschaulich in Szene gesetzt und über 120 Stunden Bild und Ton, erzählen deutsche Zeitgeschichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die unmittelbare Gegenwart.

Polizeibezug/Referenzen:
Seit Eröffnung 1994 nehmen diverse Gruppen im Rahmen der polizeilich-politischen Bildungsarbeit regelmäßig an Bildungsangeboten im Haus der Geschichte teil (u.a. im Rahmen von Fortbildungen, Betriebsausflügen, Gewerkschafts- oder Pensionärstreffen, usw.).


 

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